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Der treue Zionswächter · 1846-01-13 · 2 (13.1.1846) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
2 (13.1.1846)
Date
1846-01-13
Page
– (sequence 7)
Language
German
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15 mistigsten Beweise dafür dargechan worden; und indem ich bei Veröffentlichung dieses Artikels nur die reene Absichr hege, »m Interesse unsers heiligen Glaubenzu sprechen, hoffe ich mir Recht, daß er auch bei Ihren geehrten Lesern nicht ohne allen Eindruck bleiben wird. Im preußischen Staate lebt seit Jahren ein armer Pole, Namens K., gegen den jedoch in diesem Jahre eine Denunciation, daß er ein Pole sei, eingegangen, und in Folge dessen ward ihm der Aufenthalt in den preußischen Landen untersagt. Es mochte ihm nun, wie Jedem, der den himmelweiten Kontrast zwischen Recht schwer gefallen sein, nach Polen wieder zurückzukehren, und um sich die Erlanbniß zur freien und unumschränkten Niederlassung in Preuße» zu verschaffen. riech man ihm, nach Berlin zu gehen. Dorr angekommcn, wendete er sich an N. V. O., da der ihm aber nicht helfen zu können berhenerte, nahm der Bedrängte den Weg zu vr. S. Letzterer gab ihm, als er sein Anliegen gehört, den Bescheid, daß er sich an einen zu Berlin lebenden gewissen Advokaten E., der ihm seine Sache durchzuführcn im Stande sei, wenden möge. Der Pole begab sich zu C., welcher sich aber nicht anders, als für ein Honorar zur Venun dem armen Manne an allen Mitteln gebrach, war ec genölhigr/ die Wohlchäiigkeit in Anspruch zu nehmen, und zu diesem Zwecke kam er wiederum zu frng ihn dann genau über Religions , Vermögens- und Familien-Verhältnisse aus, und als er ihn dermaßen hülflo's fand, daß er ihn reif genug für seine Absicht glaubte, händigte er ihm ein Schreiben ein, und nahm — o der grausen L«st! — keinen weitern Anstand, ihn damit zu — B....N *) zu sth»c"en. Der Pole, des Lesens unkundia, übergab, nichts Böses argwöhnend, dem Missionar dag Schreiben, mir der den: daß es in jetziger Zeir sehr schwer hatte, von Juden Unterstützungen zusammenzubringrn, daß dies vielmehr eher bei Etzristen zu bewerkstelligen sei; und nach vielen kreuzenden Fragen richtete er an «hu tätlich diese lehre: ob er. zur Verbesserung s iner pekuniären Verhältnisse, wohl g<Nei'ak l«'> znm ctmnlichen Glauben überznrreren. Duft Frage überraschte den ehrlichen Mann dermaßen, Väß er sichohne etwas hieranf zu antworten, sogleich etttftrnte. Dies also, Ihr Anderer und Verehrer des goldnen Kalbes . Anhänger der Sc-schen Reform, ,ehr! d i e s sind die annlichen Verrichtungen Eures Seelsorgers; dies die Gesinnung Eures Lehrers, nach der Ihr handeln sollt auf der Bahn des religiösen Lebens, und dies die gieißnerische Denkungsart Eures Leiters , — die nrcht auf Frieden im Iudenrhume, sondern auf ewiges S rh isma im Iudenrhume h»„- zielr; die, es zu vertilgen und auezurorren. sich zur schnöden Ausgabe gemacht. — Doch noch lebt e»n einziges heiliges Wesen, das nie den Mißbrauch unsers heiligen Glaubens zugiebr, und der schnöden Schemheiliakeir wird der Mantel genommen werden um sie in ihrer wahren Gestalt Allen darzustellen. Rheinpreußen. Coln. Die Eiberselder Zeitung enrhälr vom Li. Nov-, daß man von der braunschweigischen Regierung Gutachren über das Fahren im Dampfwaaeie am Sabbar verlangt, und zwar vom I>>. Stein, De. Einhorn aus Dirkenfeld und von Laudrabbinen Dodenhsmier in Crefeld. Die der Erster» sind zu Gunsten des I>r. Herzfeld ausgefallen das de- Letzter» wäre so zweideutig (?), daß man nichts daraus entnehmen könne Was man auch von demselben nicht anders habe erwarten können, da er schon auf der braunschw. Versammlung die Ansichten feiner Eol!egen(?) als eine relative Freisinnigkeir betrachtet , und an der frankfurter Versammlung gar keinen Ankheil genommen. Wir haben Gelegenheit genommen uns nach der Wahrheit jener Mmheilung zu erkundigen, und können, soweit dieselbe den Oberrabbiner Dodenheimer betrifft, bestimmt versichern, daß dessen Gutachten durchaus nicht „zweideutig", vielmehr entschieden gegen daS Fahren abgefaßt und diese Entscheidung mir hinreichenden Beweisen aus den talmudischen Schrift«» belegt war. D», m E.

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