Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- 25 (16.12.1845)
- Date
- 1845-12-16
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Extra - Seilage -es treuen Zions-Wächters. Specieller Dericht der Vorsteher über die Einweihungsfeier deisraelitischen Gotteshauses zu Rendsburg, den 12. Nov. (slL-NlQ 2",) L84S. Gleich nachdem der Bau angedungen war, haben mehrere Gemeinde-Mitglieder sich erboten, zu geben, welche dann auch im Verlauf des Baues angefertigt wurden. Am 9. Nov. war das Gotteshaus gänzlich vollendet, und war dieser Tag eine Vorfeier zur Einweihung. Mittags 1 Uhr brachten die jungen Leute hier (wozu auch Hiesige, welche auswärts sind, beitrugen) eine silberne schön gearbeitete Ampel zum "i'ON i:. Nachdem diese an ihrem Platz befestigt und von einem angezündet worden ist, redete der Wortführer die Vorsteher mit folgenden Worten an: Die jungen Leute von der hiesigen israelitischen Gemeinde haben durch freiwillige Gaben so viel zusammen gebracht, um ein zum neuen Gotteshause zu schenken, welches sie jetzt darbringen und an die Vorsteher zu diesem Behufe überliefern. Worauf die Vorsteher erwiderten: es gereiche ihnen zur Freude dieses Geschenk im Namen Gottes anzunehmen. Es ist dies die erste Gabe, das Licht, welches auch Gott zuerst der Welt schenkte, und es einsah, daß das Licht gut sei; auch sie, die Vorsteher sehen, daß dieses jetzt brennende Licht gut sei; es zeige, daß die jungen Leute der Rendsburger israelitischen Gemeinde im Lichte der Religion zu wandeln versprechen, die Gesetze Gottes treu zu halten .->182 15 '7 das Licht ist das göttliche Gebot. Sie sollten nur fortfahren, in dem wahren Lichte zu wandeln, wovon es heißt -ni Sie, die Vorsteher, vertrauen auf diese jüngere Generation, daß sie ihnen behülflich sein werde, dieses ewige Licht der Religion in der Gemeinde zu erhalte«, daß die Flamme nicht getrübt werde. Hierauf folgte die Schuljugend und brachte einen schön gearbeiteten Leuchter mit r Armen von Messing, welcher bestimmt ist, vor dem 1122 am Wochentage, und sprach die Vorsteher in Versen an, wovon die erste Strophe lautet: Ist auch nur geringe unsre Habe, So bringen wir doch mit Freuden diese Gabe, u. s. w. Die Vorsteher erwiderten: Da nur geringe ist ihre Habe, Desto schöner erscheint die Gabe. Hier sind Alle gleich, Arm oder reich. Es kommt hier nicht auf den Werth, sondern auf den Willen an si7'l? -!7-7i -in.vi .-77-12.-! "inx ll'Qw- 17^.