Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- 25 (16.12.1845)
- Date
- 1845-12-16
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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205 sie sind eS, denen wir all' die Spaltungen und Trennungen, alt' die Zerrüttungen und Verwirrungen, all' die traurigen Schismen und Erbitterungen und Parteikämpfe verdanken, all' die unheilbaren Brüche und Nisse, alt' die nie vernarbenden Wunden, die sie der Zeit und dem Zcitgeifte und dein Judenthume geschlagen. Denn indem diese sich mit ihren profanen Händen an die größten Eclebritäten gewagt, und ihnen Sand und Staub in's Gesicht gestreut; seitdem diese alle Vätersitte mit Füßen tretend, gespaltet O ihr Gelehrten und Heillundigen der Welt? die ihr so viele Vertilgungsinittsl wisset für altes Unge;iefcr, sollt Znsectci!? Zeder Handwerker muß.sein Mcistcrstüer able'-cn. bevor er sein Handwerk treibr. und nur ein literarischer Quacksalber, der kaum dem Schulstaub cncrathcn ist soll, nachdem er Kotzcbue und Schiller, ein paar Romane von Claurcn und Lafontaine gelesen. allein das Privilegium laben. ohne alle Approbation aus Bildung und Sitte im Volke ösfculiich einznwirken. und mit seinen miserablen E,sen;en die Seelen zu (Fortsetzung folgt.) Zeitungsnachrichten. Kurfürstemhmn Hessin. In der Leirung des Zudenthmns No.!8 vom 24. v. Mrs. findet sich eine Privarmirrhe.lung auS Kurhessen vom 13. dess. M., die also lauter: „Es geschehen in unserm Lande tie größten Umtriebe, um den Kandidaten, der in diesen Blättern ,,schon genannte weil er zur Fahne der krassesten Orthodoxie geschworen. auf den Landrabbinenstuhl zu ,,bringen. Da eine Menge Proreste gegen diesen Mann „aus allen Gemeinden an das kurfürstliche Ministerium „ergangen sink, so suchte man hier und da aus künst- „liche Weise Gegenproreste hervorzurufen, und z. B. „in Wtz. stnd dazu Bestechungen mancherlei Art nicht „gespart worden.^ Wenn es uns eigentlich ganz gleich sein könnte, ob eine unwahre Correspondenz mehr oder minder in jenen Blättern stehr, so ist es aber doch bei vorliegender Mirrheilung die krasseste Unwahrheit, ja Lüge, die unsers Wissens dem sonst so friedlichen und der Mehrheit nach religiös gesinnten Orte Wtz. zugesckriebe,', und indirecr dem ganzen Lande angedichter wnd, und darum «st es bei einer so wichtigen und heiligen Sacke wie die berührt!-, die Pflicht der Wahrheit .-.'FH" daß sie denkt, redet und handelt nach und in verlieft war, verschrieben und daher auch natürlich verdruckt worden, und muß der Wahrheit gemäß umgekehrt werden und also lauten: Es geschehen in unserm Lande die größten Umtriebe, um den Kandidaten, der in diesen Bläcrern schon genannt, weit er zur Fahne der (krassesten) Orthodoxie geschworen, nickt auf den Landrabbinenstuhl zu bringen. Da eine Menge Gesuche für diesen Mann aus allen Gemeinden an das kurfürstliche Ministerium ergangen sind, so suchte man hier und da auf künstliche Weise Proteste hervorzurufen, und z. B. in Wtz. find dazu Bestechungen mancherlei Art nicht gespart worden. Wir glauben den Herrn Verfasser jener Correspondenz recht gut zu kennen, und hätte er wahrlich nicht Ursache gehabt und weit klüger gehandelt, das sonst so friedliche Städtchen Wtz. mit den Umtrieben, wie sie in C. vorgekommen und veranlaßt wurden, nickt auch zu behelligen. Statt dessen wurde folgendes Manöver eingeleiret: Es wurde ein Prorest von dem H. zu C. an kurf. M. verfaßt und dieser einem sich dazu in Wtz. gern hergebenden Menschen zugesandt mir der Aufgabe und wahrscheinlich angklcgemltchsten