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Der treue Zionswächter · 1845-12-16 · 25 (16.12.1845) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
1 (1845)
Issue
25 (16.12.1845)
Date
1845-12-16
Page
– (sequence 3)
Language
German
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203 Scheidebrief, so steht zu.erwarten, er könnte ihr den Scheidebrief nur darum gegeben haben, um dem Heiiigrhume das Geschenkte zu entziehen, und nach geschehener Wiedererlangung des Gutes von Seiten der Frau sie wieder zu ehelichen. Darum sagt ijx'^r-r '1 der Mann muß ein Gelübde thun. daß er das Weib nie wieder zurück ehelichen werde; aber P211' '1 sagt, zur Wiedererlangung seines Gutes auf Schleichwegen harre er nicht nüchig, seinem Weibe den Scheidebrief zu geben, er kann ja, angeblich, es sei von ihm ein 11)?22 2'1pl gewesen, die Lösung des Gelübdes der Heiligung selbst sich erschleichen, und so zum Wiederbesitz seines Grundstückes gelangen, worüber weiter nichts festgesiellr wird; denn was ilriil. früher gesagt wird: Es sei dieses Gelübde 2'2^ iz?l7>', ist wie in nach der Ansicht 11^1212-7 ^'13 j'X was auch aus 'Oll hier '^211'^ 2''->2212 und in s'25 35 b. L127 "P12 122s) Hervorgeht, ist nicht Ualsvlislr viäe l'l' 112 § 228 ibiü ''2. Wir glauben also nachgewiesen zu haben, daß beide Talmudstellen nur die Verhütung von zu erschleichender Auslösung behandeln, und daß der richterliche Eid, bei dem die oben bezeichnten zur Lösung nölhigen Bedingungen jedesmal fehlen, nicht aufgelöst werden kann. Daß aber auch erschlichene Lösung niemals Lösung ist: vicke l'l' § 228 No. 4 u. 7. 2'x n7x r<n'2 211122? 12k" X7L? 111:1 1.111 i'X 2°7XL' L^'2 11Ü r^L' .1311 ''.12? 17 1112 811 1'2' 72 112'82 iil.11 .1111 .1111 An die Neformatr'ons-Stürmer in ZsraeL. Von I. Löwenstein, (Fortsetzung.) Ja, noch mehr! Der Umstand, daß Jndifferentismus und Neologie so Manches bei Manchem außer Gebrauch gesetzt, dieses ist Philippson ein vollgültiger Beweis seiner Fortbildungstheorie! — Fahret nur fort, Ihr Rabbiner und Predigerversammlungen, alljährlich Vieles außer Gebrauch zu setzen, und Euer Judenthum — d. h. kaum ein Skelett desselben — wird bald ausgebildet sein. Ich richtete an Philippson endlich noch die einfache Frage: „wenn doch nach seiner Behauptung sogar die Bücher der Propheten eine Geburt der Fortbildung des Judenthums sind, so wäre die Möglichkeit gegeben, auch diese noch zu antiquiren; späterhin könnte man auch manche Stelle des Pentateuchs in diese Antiquitätensammlung ziehen; und endlich, wenn die Fortbildung noch weitere Fortschritte machen wird — wie doch der Menschengeist fast in s Unendliche fortgebildet werden kann — könnte uns noch fast der ganze Pentateuch entwunden und blos noch als Rarität des Alterthums hier und da vorgezeigt werden; und eine solche Behauptung wäre nicht allzukühn"? *) Freilich ist das Wort „Judenthum" so elastisch, daß man ihm jede beliebige Ausdehnung und jede beliebige Zusammenschrumpfung geben zu können glaubt. Wird in der Reduktionsfabrik der sogenannten Rabbiner und Prediger auch noch so viel von dem bestehenden Judenthmn umgeftaltet, abgeändert, abgeschafft, so daß fast keine Spur von der mos. Gesetzeslchre mehr kenntlich ist: sie wollen dennoch Judenthum besitzen, und wäre es auch nur noch einige Grundzüge desselben, wie z. B. die Erkenntniß des Einig-Einzigen u. dgl. Kehren sie aber unvorsichtigerweise ihr Inneres um und sprechen von einer Fortb. d. I.: rasch wird das Hinterpförtchen geöffnet; da schlüpft der Eine hinaus und sagt: er habe blos das bestehende Judenthum im Auge gehabt; der Andere versteckt sich hinter den Vorwand, er habe nur die Fortbildung innerhalb talmudischer Grenzen gemeint u. s. w. — Wo aber Thatsachen sprechen, muß die Deutelei weichen. Man lese die Protokolle der I. und H. Rabbinerversammlungen; man höre das Urtheil jenes christlichen Geistlichen in dem gewesenen frankfurter Auditorium; man frage den Abgeordneten von Scheurlen in der würtembergischen Ständekammer; man beobachte, wie sich so ein Weltbeglücker gebährdet, Gift und Galle speiend, weil seine Kollegen alles jüdisch Charakteristische nicht sammt und svnderS

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