Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- 18 (28.10.1845)
- Date
- 1845-10-28
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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thkilt, daß nie von ihm die Verfügung erlassen morden, daß in jeder Gemeinde nur ein zu nehmen sei, und uns ausdrücklich auffordert, diese Nachricht zu widerrufen. Das orthodoxe Iudenthum gegen die Angriffe, die von den verschiedenartigsten Seilen gegen dasselbe unternommen werden, zu verthcidigen, ist eine der wichtigsten Tendenzen, denen diese Blätter ihr Ent- und Bestehen zu verdanken haben; indem wir jene Angriffe der Oeffentlichkeit überliefern, wollen wir vorzüglich die bedroheren Glaubensbrüder zur Vcrthcidigung ihrer heiligsten Interessen aufrufen. Um so erwünschter ist es uns daher, wenn ein Mann, wie Vr. Holdheim, öffentlich erklärt, man habe ihn fälschlich eines Angriffes gegen das orthodoxe Iudenthum beschuldigt, eS sei ihm nicht eingefallen, jene gesetzwidrige Verfügung zu erlassen. Wir widerrufen jene, uns freilich aus durchaus unverdächtiger Quelle mitgetheilte Nachricht um so lieber, ' als daß dadurch auf Hvldheim eine Anklage weniger lastet, als ein Attentat weniger gegen das orthodoxe Iudenthum verübt worden ist. Die Redaction. Vermischtes. Vor einigen Wochen fand in der Familie Rothschild und im Pallaste des östreichischen Consulats zu Paris eine Beschneidung statt. Da der Freiherr seinen Sohn so beschnei'en lassen wollte, wie es von jeher, ohne daß man von besonder» Ungiücksfällen gehört Hane, in Israel Sirre war, d. h., mit Anwendung der '2'22, so wurde der von England her beschrieben, und vollzog wirklich die Beschneidung. Französische und Englische Blätter melden nicht nur das Factum, sondern lassen es an Bemerkungen mchr fehlen. Durch Beschluß der hohen, zuständigen Behörde ist der Debit unsers „Wächters" durch ganz Preußen den löbl. Post-Aenttern auf das Liberalste gestellt und erklären dieselben sich bereit, zur Förderung des Verkehrs jede gesetzlich mögliche Erleichterung eintreten zu lassen. Die Zwistigkeiten in der Mitte des Berliner Rabbinats sind wieder ausgeglichen. vr. Sachs hac es eingesehen, daß seine Gebet-Reform zu weit gegangen, und deshalb selbige gänzlich desavouirt. Am wurde der Gottesdienst in der uralten feierlichen Weise ungeandert abgehalten. Lebenslicht. Motto: Das Gebot ist die Leuchte, die Lehre das Licht und Sittenlehre führt zur Glückseligkeit.!— Bringt Gläub'ge er auf ebne Bahn zurück.— Der Thor, der sich aus llbermuth von ihm befreit. Ihm war er fremd, war nicht in ihm geweiht. ch h g Briefwechsel. Herr Vorsteher G. in W. Wir konnten die Antwort nicht geben, da selbige bereits vor mehreren Wochen im »Orient« mitgetheilt^ worden war. S. in Hamburg. Ihren neuesten Brief können Sie auf dem hiesigen Königl. Post-Amte uncröffnet zurückcrhalten. 47. Die wissenschaftliche Arbeit werden wir nächstens veröffentlichen; die Zeitungsnachricht aus Mähren hätte aber Nachrichten direct von dorr enthalten müssen. Berichtigung. In No. 15, Seite 122, zweite Spalte, Zeile 4 von unten, lies statt Jahre: Monate.