Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- 18 (28.10.1845)
- Date
- 1845-10-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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142 Haltnissen, 22V 2212 281 28 -.1228!-.' ^12' ,'2 '2 WQ2'; und '8 '1 2V. '121 V2P22 2'2 s'52 82' ^12'' Also ist es auch hier wieder unsere Aufgabe, den Glauben an einen lebendigen Gott in seinen Geboren zu bestätigen, und so erhalten wir den Gedanken an ihn. immer lebendig, vgl. '8 '1 2122' V2P22 228 82"2'^2')-— Die Rücksichtslosigkeit der Religion gegenüber führte die 2'821281 O'85N zu der naiven Aufrichtigkeit im Umgänge, welche uns, da wir eine gewisse, durch die Humanitär unvermeidliche, wenn auch noch so kleine Unaufrichtigkeit, ich möchte sagen, mir der Muttermilch emgesogen haben, fast rührend erscheinen muß. Ich führe von mehreren hierauf bezüglichen Stellen nur an: '2"8 s225 22 22 222 2'2^>!^j5'8 8512 22 22 222 212 '2 12^ 228 '8N2 "82 2^>2 2'2pV ('8 8"'jb s'^1.2) 28"P1 2'222 25'2 sV 'D'2Z? '2 2'1 "28 85'282 12'^2' 551Z) 22V^ R., der Sohn des N. H., kam zu N., dem Sohne des N. N. Als ihm daselbst nun ein außerordentliches Gericht vorgesetzt wurde, gab er seine Verwunderung darüber zu erkennen, da er ja unverhofft gekommen wäre. Der Wink) aber antwortete; „Nicht deinerhalben, sondern wegen des heutigen Ruhetages habe ich dieses zubereitct". Ihre Aufrichtigkeit ging im Theoretischen wie im Praktischen qleichweit. Zn ersterer Beziehung heißt es unter andern 2218?2 >2 2^185 8'22 1228 OV2 22"!. Wer bei seinen Aussprüchen jedesmal den nennt, von dem er sie gehört, bringt die (geistige?) Erlösung der Welt. Wie wäre bei solcher Reinheit der Gesinnung wel an jesuitische Männer zu denken? Es mögen sich dies nur manche Eurer gebildeten Männer unserer Zeit merken, die so «fr von sich sprechen, und stets begierig sind, sich sprechen zu hören. — Von einer solchen schlichten und zugleich erhabenen Charaktcrzeichnung hebe ich nur noch am Schluffe folgende Stelle hervor: '222 22'2122 2^>5"2 22221 222 2'V2 °j2 25P2 282'2 '12p 228 82' 2^2 '225 22 '281 228 V2 2^1 1'212s) 2!2 1'28 2P 21^ .'8 2' 1222 -222^ 222512^2- 2128 82'V '22 P1V2V Rabbi pflegte zu sagen: der Mensch müsse mir der Gottesfurcht immer Klugheit verbinden, zart im Antworten, sich beruhigend im Zorne, friedlich mit Geschwistern, Verwandten und Jedermann, sogar mir dem Fremden, zeigen, damit er geliebt von Gott und beliebt bei Menschen sei. So sehen wir hier wieder in dem Privatleben die Frage über Lehre und Leben in erhabener Weise praktisch beantwortet. Wie endlich die großen Männer dieser Zeit die beiden Sphären des menschlichen Lebens, die Ocffenr- Uchkeit und Privatleben, zu einer Totalität und Harmonie verbanden, in Beiden auf demselben Wege, nur in verschiedenen Formen dasselbe Ziel erstrebend, davon ist uns auch eine herrliche Stelle in der unvergleichlich schönen Abhandlung vom Tode des V12P215'22 überliefert. Da er nämlich in seiner Todesstunde seinem Sohne N. Gamliel gesagt harte, 2'2'2^22 222 jbls, er solle sich den Schülern gegenüber in seiner ganzen Würde zeigen, der König Jhauschofot aber gerade im Gegenrhril, Jeden der jüdischen Religion Beflissenen wie einen Lehrer verehrte, so wird dort der Grundsatz ausgestellt: Würde und Energie in der Qeffenrlichkeit, Leutseligkeit und Freundlichkeit in Privatverhältnissen, immer aber rein vor Gort wie vor Menschen 22"21 ^822"21 '22 22"j)5. dies ist das Prinzip des Judenthums. Wir haben in dieser Periode, wie wir schon oben angedeurer, zwei verschiedene Zeiten zusammengenommen, die Zeit des zweiten Tempels und die darauffolgenden ersten Jahrhunderte bis zum Abschlüsse der Gmoro. Wir glauben uns hierzu berechtigt, obgleich allerdings bei unserer Frage über Lehre und Leben in der letzten Hälfte dieser Periode noch die Lebensverhaltnisse der Lander, welche sie betraten, und die Are und Weise, wie manche äußrren Mächte durch die Macht des Glaubens überwunden wurden, zu betrachten sind. Denken wir uns in diese hinein, so scheinen ihre Charaktere nur um so größer. Es bildet aber diese Periode eine Einheit, weil durchaus dasselbe Prinzip hindurch geht, und für jeden Ausspruch iu der Gmoro eine Begründung in der Mischnoh gesucht wird; jedenfalls kein kritischer Widerspruch zugelassen wird. Ferner war das mündliche Gesetz, eben weil es noch mündlich war, im Volke lebendig erhalten; es mußte sich das ganze jüdische Leben, weil es in seinen einzelnsten Besonderheiten noch lebendig im Volke war, m seinen unverdorbenen Prinzipien und Consequenzen wie in der Zeit des praktischen Sraatslebens Jißroeils erhalten. . Für heute Dein Jmonuel. (Fortsetzung folgt.) Cm Märtyrer neuerer Zeit. Novelle von I. G e t t i g. (Fortsetzung.) gebehrdcnden Haufen stand Moses mit einer edlen Ruhe und Zuversicht fest da, und winkte endlich dem lobenden Volke-mit der Hand Ruhe. Plötzlich schwieg Alles — und er begann mit klarer, durchdringender Stimme zu reden- Mit eindringlichen Worten tadelte er bitter die feige Unentschlossenheit, die sich der Gemüther bemächtigt; mit hinreißender Beredsamkeit ermahnte er zur würdigen Gegenwehr und — wenn cs sein müsste — zum ruhmvollen Tode für Glauben und Gottheit. «Nein,« schloß er seine kurze Anrede, «nein, die Hand der frechen Tempelschänder soll nimmer die geweihte Stätte unseres Volkes entheiligen, so lange noch Blut in diesen Adern fließt;