Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- 13 (23.9.1845)
- Date
- 1845-09-23
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2625941-2626064-2626077--0115-2627609- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Hanau 1× ep/1047937
OCR text
1 Jahrgang. Der »» )ÄA2 » WstzlüLSK Organ zur Wahrung der Interessen °u°m L°mw°EM d7' ortho-oren Indenthums. Verlagshandlung: Herold'sche Buchhandlung Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Dienstags, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5 H Ct. (2 Thlr. pr., 3Fl. 30Xr.) Man abonnirt Hamburg, den 23. September 1845. Lntzalt. Jüdisch-Antiquarisches. Zeitungsnachrichten aus: Kurfürstenthum Hessen, Hanau, Berlin, Altona, Altona. Vermischtes. Briefwechsel. A « s z « g aus der Monatsschrift für die Justizpflege in Würtemberg, von Obertribunalrach Sariwey. Ludwigsburg. Nastische Buchhandlung 1844. 6ter Band. 4) Die Grundsätze des israelitischen Eherechtes,*) vom Kirchenrath vr. Mayer. . Seite 35. „Nach der Rückkehr aus dem babylonischen Eril wurden nämlich von den Männern, *) Die folgenden uns mitgetheilten Auszüge übergeben wir in dem Sinne der Öffentlichkeit, weil selbige mehr zur wahren Charakteristik des Verfassers und Consorten bei» tragen, als Alles, was von entgegengesetzter Seite gegen dieselben vorgebracht wird. , Modernität' — daS sind deine Nabbinen. — welche an der Spitze der Colonie standen, die mosaischen Bücher, welche früher weder allgemein gekannt, vielleicht nicht einmal in ihrer spätern Gestalt vorhanden waren, als die alleinige Richtschnur für Glauben und Leben aufgestellt." „Eine ganz neue, eigenthümliche Hermeneutik wurde erfunden, um mittelst derselben neue Vorschriften, Anordnungen und Gesetze aus den vorhandenen herzuleiten; ein Wort, ein Buchstabe, eine schwache Andeutung in den mosaischen Büchern genügte , um einer neuen Bestimmung zur Stütze zu dienen, und sie für mosaisch zu stempeln." Seite 213. „Offenbar aus Aberglauben verbietet der Talmud die Ehe mit der Frau^ welcher zwei Männer gestorben sind." 7ter Band. Seite 207. „Die Frage, ob ein Jude oder eine Jüdin, vemöge ihrer Religionsgrundsätze, eine Ehe mit einer christlichen Person eingehen dürfe, beantwortet sich dahin, daß derjenige, welcher sich noch an die Satzungen des Talmuds gebunden glaubt, eine eheliche Verbindung mit einem Genossen einer andern Religion mit gutem Gewissen nicht schließen kann; derjenige aber, welcher die Autorität des Talmuds nicht anerkannt, kann so wenig Bedenken tragen, eine Ehe der Art einzugehen, als er einen Gewissens - Scrupel hat, an einem christlichen Tische zu speisen." Seite 208. „Sind keine vernünftige Gründe vorhanden, ein Verbot (der gegenseitigen Verhei-