Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- 9 (26.8.1845)
- Date
- 1845-08-26
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Manoah 1× ep/1005864
- Rashi 1× ep/1002670
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1 Jahrgang. » Drr Organ zur Wahrung -er Interessen Redacteur: des vr. En och, ch^r'- orthodoxen Iudenthnms Herold'sche Buchhandlung Bon diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dienstags, auf ein Jahr ist 5 K Ct. (2 Thlr. pr., 3 Fl. 30 Lr.) Man abonnirr belasten löbl. Postämtern, soliden Hamburg, den 26. August IK15. L rr h s l t. Personalien. Rabbi Perez. Briefwechsel. Liefert die Geschichte Israels unbestreitbare Belege, -aß durch die Offenbarung re. (Beschluß.) Demnach würden sich hinsichtlich des Bamoth- Derbots die einzigen Irregularitäten in Richter Cap. 6 und 13 ergeben, wo Gideon und Manoach, zur Zeit, wo nach dem Talmud in Sebachim, ein Nationalheiligthum in Schiloh bestand, auf Höhen opferten; allein auch diese sind unfern Weisen nicht entgangen. „Gideon und Manoach", sagen sie, „opferten auf Bamoth, vermöge ausdrücklichen Befehls des Engels Gottes (6onk. Sebachim 108 b; Temura28b; ebenso Eliaaufdem Berge Earmel, Jebamoth 90 b; Aboda-Sara 24 b) wie dies vollkommen mit der Schrift übereinstimmt, und Raschi, Redak und Malbak a. O. bemerken. — Kann aber nach diesen Erörterungen die neologische Marime, daß durch die Offenbarung bestimmte Kultformen durch Menschen aufgehoben werden können, durch Samuel nicht bewiesen werden: so vermag sie Herr vr. PH. noch viel weniger durch das von David in dem Tempel eingeführte Clement der Musik zu beweisen» Wo steht in den 5 Büchern Moses geschrieben, daß Musik und Gesang im Tempel verpönt sei? Umgekehrt: wir lesen im IV. Mos. X., 10 (der talmudischen Interpretation des 71 ,1'NX NX NNL^I, IV. Mos. VUI., 26; V. Mos.xvm., 7 zu geschweige«) „Und am Tage eurer Freude und an euern Festen und euern Neumonden sollt ihr Trompeten ertönen lassen bei euern Brandopfern und bei euern Friedensopfern, und sie sollen euch zum Andenken sein vor dem Ewigen euerm Gotte" und ausführlich handelt darüber Tractat Sucka 53 ff. und Eruchin 11 ff. — Wo hat Salomo einen mosaischen Befehl — wie Hr. PH. behauptet — hinsichtlich der Erbauung des Heiligthums unbeachtet gelassen? Es ist wahr, die mosaische Lehre befiehlt Einen Tisch, Einen Leuchter zu fertigen; Salomo machte Zehn,—weit durch die Vermehrung von Neun, der Eine ursprünglich keine Veränderung erlitten, und eine derartige Vermehrung Moses nicht verboten hatte. Von einem ^21N^2kannselbstnachden divergirendsten Ansichten hier keine Rede sein. Auch wir erlauben Hr. PH., statt einmal Morgens und Abends, zehnmal das Schema zu lesen. — Ein Anderes wäre, wenn Hr. PH. nachwiese , daß Salomo auf dem mosaischen Leuchter keine Lampen hätte leuchten oder auf den mosaischen Tisch keine Schaubrede hätte legen