Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 9 (5.5.1854)
- Date
- 1854-05-05
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Dkg KN zur Wahrung -er Interessen -es ortho-oren Iu-enthmns. 10. Jahrgang. 5. Mai 1854. > Altona. I 1'NN 1"N 1 s. Antwort In No. 7 d. Bl. wird die Frage aufgestellt, welchen Stützpunkt in der Schriftstelle (Sam. 9) pp' 'PL!»2 22^ 71P33 22!> 2,72h 2h.'3 '2IPL2 222 22'^><7 7ph'1 die Interpretation i:'2i3i!>c im c77p finde '!> 'h'32 '2WL t>2' h!> 2212V upLhi 2712 722. So sinnreich auch hierauf die Antwort des Herrn Districtsrabbiners S. B. B. in No. 8 lautet, so dürfte jedoch auch noch folgende Erklärung als zulässig erscheinen, daß nämlich der Stützpunkt in den Buchstaben des Wortes sich finde. Der Anfangsbuchstabe von »ovv ist i'p und sind die Buchstaben s'2' bei Verwechslung des 1 mit ' nach der bekannten grammatikalischen Regel des -pb-a bei den Buchstaben es wären somit in den Buchstaben von '2wv ganz die Worte pm pv enthalten, und zwar so, daß das pp als Befangsbuchstabe voll und die übrigen Buchstaben 'r'v nur einfach genommen werden, und istdaherderAusdruck >2ipL 2212p -vpvbi ganz dem r»p' -)^2Z analog. Daß aber pv ba o2!>7,p23 pp' nicht wirklich für Augenausstechen zu nehmen sei, dazu scheint der ciw veranlaßt zu sein, theils, durch die Form des Wortes pv in w-vv, welche nicht sprachrichtig ist, und, wie schon p"?-, bemerkt, pp'2pL heißen sollte, und theils, durch den Sinn des 225 2172h phn, da elne solche tyrannische Bedingung gewiß jeden Begriff eines Freundschastsbundes als unzulässig erscheinen läßt. Auch '"ci und p"?-> scheinen der Meinung zu sein, daß nach der Erklärung des c-»7v das pw pv7ip:3 nicht wörtlich zu nehmen sei. "ci erläutert: .2222L 022712 722 '!> lh'32 27)h L77W 1LVL172 .PP' 'PL 22„ ".'3hlM '2WV h3' t>b 13 3122L l>L 2272hl I'v'3 Aehnlich erklärt auch P77, welcher sagt: ib'37> cw 22!» 7vb c7? 13 c'i ivvcv2 31022 M'2i„ '21PL t>3' 12'2P 71PL<71 222'v' PL t>12L 2712 722 Sie beziehen somit pw PL auf die ganze 27,2, wodurch aber das .'-mv H3'7'pvhi dem pL i>2 22!» npn pv' nicht analog wäre, was hingegen nach der angegebenen Erklärung allerdings der Fall ist, woran sich passend auch der Schlußsatz des Verses 2'2pci -ft7c'-2 iv 2222 anschließt, daß nämlich ein sagt, die Schmach, welche dieses '2wv k» hö auf pvv gewälzt, wälze ich durch die erzwungene Austilgung des Wortes '2,pL aus den 2'v auf öl>7i? zurück. Die Niederlage v'npv verdoppelte jedoch dessen Schmach, denn der Allgün'ge verlieh Sieg seinem Volke. -S-SYH-«- Moralische Sprüche aus dem Talmud. (Fortsetzung.) 68) Abaje, nach Einigen N. Jizchak sagte: Einem auf der Reise sich befindenden Gelehrten steht es frei, entweder wie der Prophet Elischa (2. B. d. K. 4, 11) von dem ihm dargebotenen fremden Gute zu genießen, oder sich blos auf seine eigene mitgenommene Neisezehrung zu beschränken, so wie es der Prophet Samuel gethan hat, von dem es (Sam. 1- 7, 16) heißt: „Er kehrte dann nach Rama zurück, denn da nur war seine wirkliche Wohnung/' welche Worte man nach R. Jochanan dahin deuten kann, daß er AlleS hingegen, was zu seinem Lebensunterhalte nothwendig und unentbehrlich war, überall auf seinen Reisen mit sich geführt habe. 69) N. Jose S. Chanina sagte: Aus den Worten (2. B. d. K. 4, 9): ,.Uud sie sagte zu ihrem Gatten: Siehe! ich merke nun, daß dieser (Elischa) ein heiliger göttlicher Mann sei,- ist zu entnehmen, daß der Scharfblick einer Frau immer eher als der eines Mannes den wahren Charakter eines Gastes wahrzunehmen vermag. 70) Derselbe sagte ferner (mit Anspielung auf das von ihr daselbst gebrauchte Wort 7-02 beständig): Wer einen frommen Gelehrten in seinem Hause beherbergt und verpflegt, so daß dieser sich desto sorgloser seinem Studium widmen könne, dem wird es so angerechnet, als brächte er dem Ewigen ein beständiges Opfer dar (denn alles Gute was dieser von ihm unterstützte Gelehrte durch seine Belehrung und sein frommes Beispiel bis in die späteste Zukunft bewirken wird, wird auch ihm, gleichsam als Vermittler desselben, als Verdienst und beständiges gottgefälliges Opfer angerechnet werden.)