Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 4 (17.2.1854)
- Date
- 1854-02-17
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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13 Rocht vnmnchen läßt, daß: rr sich irgend ein uns unbekanntes großes Verdienst erworben, - welches daher auch alle unsere Gegenbestrebungen wider ihm vernichten wird. ' (Fortsetzung folgt.) Zeiiungsnachrielsten. Gvoßherzogchum Baden. würfclartigen und mit Emblemen der israelitischen Religion verzierten Kapitaler aus, welche vergoldet werden sollen; während die Tragpfeiler dev Gallerie wie diese selbst Und andere Thcilc im Innen! eine stelttsärbettc Bekleidung erhalten und mit Fresken und Arabesken auf Goldhintergn werden, deren Aus- Schrein Marmorplatten von schwarz und weißer Farbe; der Schrein selbst ist aus kararischem Marmor und nngesabr 30 Fuß hoch. Die Fenster, welche größtentheils schon eingesetzt sind, bestehen zum Lhekl aus Glas mit milchfarbigem Schilf, zum Theil aus buutgefärbtem. Die Angabe der bis jetzt aufgezahtten Ausschmückungen im Innerst möge bürgen für die Uebereinstimmnng.dcs Ganzen, dessen Vollendung ans künftigen Juli festgesetze ist; die Einweihnng der Synagoge soll in dem darauf folgenden Monat August stattfinden." So weit das Mannheimer Journal. Wir sehen bei dieser Ausschmückung nichts von einer Orgel oder auch nnr vom Platze derselben erwähnt,'was uns ein gutes Zeichen gießt, das wir von diesem Pestübel, welches schon in so mancher Gemeinde Stoff zur Uneinigkeit und Feind schuft, ja zur Trenmmg gegeben hat, verschont bleiben werden. Denn auch hier mußte über diesen Gegenstand die streng jüdisch religiös Gesinnten geharnischt in die Schranken treten und hier> über schon manche Lanze mit ihren Gegnern brechen. Schon im regung gebrächt wnrde„ und zwar diesmal mit aller Kraft des Willens, so daß dis Mehrheit des Synagogenraths, und der BancommissioN dksiir stiainüen. Da. mußten wir endlich mit Energie dagegen wirken, und wemr auch nur ein kleines Häuslein, so dachten wir mit Jonathau (Sam. 1, L. l4, V. 6): „Es hält den Ewigen nicht ab um zu Helsen ob es Wenige oder Viele sind." Und als unsere Entgegnungen, welche auf Religion, Gerechtigkeit und Billigkeit gegründet waren, bei den jüdischen. Vorgesetzten kein Gehör fanden, da wandten wir nnS an das hohe Ministerium, welches, wie wir hoffen, uns Gerechtigkeit widerfahren lassen wird, und wir dadurch des nur Zwietracht ausstreuenden Vermächtnisses der weiland sogenannten Ral^inerversammlung entledigt sein werden. Wahrscheinlich wird auch bis zur Zeit der Einweihung der Synagoge zur Wahl eines definitive» Rabbiners für den Stadtbezirk geschritten werden, .avo.es alsdann wieder - K ur h eff e n.