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Der treue Zionswächter · 1854-02-17 · 4 (17.2.1854) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
10 (1854)
Issue
4 (17.2.1854)
Date
1854-02-17
Page
– (sequence 1)
Language
German
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M Wahrung der Interessen des orthodoxen Iudenthums. IV IshrgSNg. 17. Februar 1834. Schrift und Tradition.' (Beschluß.) Ferner eine Stelle auf die wir nicht genug Gewicht legen können, (2. B.M. 19,19):? b:sn irsm v'p^-ni37' acv 7hp plw ^,a. »Und es ward der Posaunenschall immer umfangreicher und mächtiger, Moschet) redet und Gott antwortet ihm in der Stimme. Was redet Moschet) und was antwortet ihm der Herr? Aber gerade hier, wo die Erscheinung Gottes auf Sinai stattfindet, wo die Gruudsäulen der göttlichen Lehre aufgerichtet werden, ebenda , wo Moscheh die Verheißung wird, daß Israel nicht allein dem Worte, das ihm durch Gott unmittelbar zu Theil ward, sondern auch demjenigen, was es durch Moscheh vermittelt erhallen wird, mit innigsteur. Glaube anhangen werde (ib. D.L),' ebenda mußte die göttliche Interpretation des Gesetzes stattfinden, damit es in seinem vollständigsten Verständniß dem Volke übergeben werden konnte. Nur so ist uns klar das göttliche Wort (2. B. M. 24, 12) »Und der Herr sprach zu Moscheh: Steige zu mir auf den Berg und verbleibe daselbst, daß ich dir gebe, die Tafeln aus Stein, die Thora und die Mizwolh^ die ich geschrieben, sie ihnen zu lehren".*) Wir könnten noch mehre andere Stellen diesen hinzufügen, wir müssen uns jedoch auf folgende eine beschränkenweil es uns einmal nur darum zu thun wardie Spuren nachzuweisen, die auf eine göttliche Interpretation, die mündliche nämlich, hindeuten, wir haben auch zum andern dieser Arbeit schon die Gränze gesteckt und wollen sie nicht über dieselbe hinaüsführen. Einer Stelle jedoch, die den ünttnterhrocheneu Tradktionsweg von Moscheh zu Joschüah uns zeigen soll, wollen wir allein noch erwähnen, übergehend selbst die so wichtige Argumentation deS Talmuds Als Israel seinen Uebergang über den Jordan unter Jöschua's Anführung bewerkstelligt, um so den längst verheißenen Besitz des väterlichen Erbes HS 4.! anzutreten und das göttliche Gesetz in der ganzen j Heilsfülle'zü übenva leset, wir: »Und die Primer, die Trüget der Lade, standen'Lnnsitten des Iarden, bis vollendet ward das ganze Wort das Gott dein Ioschua befohlen hakte, dem Volke zu sagen, so wie Alles wäS M osch e d em- Z o sch na befoh l en ha tte." (Iosch: 4-10)^ Nü« aber wird uns nirgend gesagtdaß Ioschua ein Wort an Israel zu überbringen von Gott beauftragt wurde,*) ebenso nicht von Moscheh. Wir sehen nun hierin ein ganz anderes Wort, nämlich die Tradition. Hier/bevor noch det Heck Boden betteten, wurde, sollte Jyschna sich als den Nachfolger des Moscheh uak-Higenein Nachfolger Möscheh's iss und kann aber keissauderer feinals der das abgebrochene Lehramt des Meisters fortsetzt. Ioschua nutz wtrd bei Lebzeiten Moscheh's diesem init den Worte» zugeführt: »Befiehl ihm vor ihren Augen" (4. B. M. 27, IN), »und Moscheh befahl ihm wie der Ewige durch Moscheh geredet" (ib. 23): Wiederum wird uns nicht gesagt, was der Befehl fei, was Moscheh dem Ioschua befohlen; wir sagen daher, daß in dem der Sinn liege, mache ihn Zu einem solchen, aus dessen Mund die mw erst die nachdrückliche Kraft des Anbefehlens, der nolhwendigen Ausübung erhalten- -mit einem Worte mache ihn zum Träger und Bewahrer der Tradition. Bis jetzt war es Moscheh, nun aber soll es Ioschua werden. Der Glanz, dieHüheit und Würde Mofcheh's vererbt sich nun auf Ioschua (wV-s7vv»-nz,) -und dadurch werde» sie, die Israeliten auf ihn hören ('*3 07P k wvc« Denn der Glanz wird geschaut, nicht gehört, aber da Ioschua nun das Organ der Tradition wird, daS bis jetzt Moscheh gewesen, geht der Glanz, die Würde Möscheh's auf Ioschuah über, er wird also dem göttlichen Gesetze die richtige Anwendung, die Kraft, die befehlende Nothwendigkeit (ww ,aow) des Ausüöerrs gebe». Als Ioschua nun in das Landwelches der eigentliche Lebensboden dos göttliche» Gesetzeswerden sollte, eintreten will, giebt er sich unter die Schauem *) Denn der (Iosch. 4, I) begebene Mltche Befehl Mnrd Von JoschW schon ansgeführt. - ' j Altona. > M

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