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Der treue Zionswächter · 1854-01-20 · 2 (20.1.1854) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
10 (1854)
Issue
2 (20.1.1854)
Date
1854-01-20
Page
– (sequence 4)
Language
German
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8 die man seit fünfzehn Jahren Deutschland *on einer- Seite führt, die der unfern ganz entgegen geletzt »6? Em orthodprcs -- rlnd die leitenden Artikel der ,»A. Z. d. I.« wandern da hinüber und die Floskeln Und Stichwörter mrs dieser werden da im holländischen Kleide'auf's nM'e'-Mfgädagdn. Wahrhaftig da iü doch das ,.^e^kbwch-:rin:-ganj. anderes Dmg. das gicbt sich nicht anders alS-cS jst,!daS.Heißt.-nichts.^ es ist nicht anspruchsvoll, aber auch nicht interessant, Mt anmaßend aber auch nicht maßgebend, rin ÄÜerlciblatt, das sich keine Rechnung von dem was es bringt, ablegt. Ich wru heute meinen Brief schließen, weil-ich i-i,Wahrheit über ne teitschriftlichcn Interessen unseres Vaterlandes. Mts zu sagen weiß, und was ich über, die beiden Blätter.sagte schon zu Viel Raum in dieser Zeitung beanspruchen wird. Snbscriptions-Cinla-ung. Der Unterfertigte ist von achtbaren Seiten her wiederholt angegangen worden, eine Auswahl von ihmgehalrener Känzelvorträge zwveröffentlicheu. Wenn er nun offen gesteht sich dermalen noch fern von dem Ideale zu wissen, das. ihmsowol in formeller als auch rn. Hinsicht der Verarbeitung des Stoffes für jüdische KanzelbereMmkelt vorschwebt.- sovcrmag er inErwägung derfalmudischen Mahnung (Berach. Fol. 63 s.) ..Geize nicht mit dem Gottesworte, so du ein Verlangen danach wahrnimmst," gleichwohl nickt durch Längere Hegung vorrMrüpeln sich diesem freundlichen Ansuchen zu'entziehen. — Indem er sich einerseits bewußt ist, allezeit ernstlich darnach gestrebt zu haben, erhabenen Mustern in der Form zu folgen; mochte er darum doch'nimmer Len Stoff, den reichen Inhalt durch ällzüängstliches Anklammcrn an dieselbe preis geben; nicht blos durch gehaltlose Schönrednerei bestechen und glänzen, bei der man sich zuletzt denn noch einmal fragt, was wol der langen Rede kurzer Sinn! nicht bloö durch prävalirendrs Einwirken auf das Gemüth, dieses — wie so häufig geschieht— nachgerade zu erschlaffen. — Mein Streben zielt vielmehr zunächst darauf hin, vom Standpunkte des geoffenbarten und historischen Iudentbums objektiv anschauend, erbaulich zu belehre« , und belehrend zu erbauen; durch den Herstand, auf das Gemürh zu wirken, im Geiste des positiven. Iudenthumö zu lcbren; Anhänglichkeit, Liebe, Aufopferungsfähigkeit für die Religion zu wecken, , zu befestigen und zu erhalten. Es besteht aber dieser. Geist nicht etwa in der bloßen Negation, noch weniger in DeSavouircn antijüdischcr Momente; sondern vielmehr in der affirmativen Position des judenthümlich hehren Lcbenspnncips. EsMß .dje. ss^^itische Predigt emey durch und burH/co«MffonalkN-I h ar at t e r, Äichi WH-j tt»: Mt wöl zujpeflen! beliebt — eine confessiofl^^Mrbüu^.ü/lh,e«^ öle.mau allenfalls durch «LyVpÄx' he.bx«.. KMettate aMragt. Es kann ich Gegentheite^dMM^UPch^',ichInexchy:chöde'rn, ja, soll allein zeitgemäß feiü;' äster der Stoff selbst muß unbedingt von äütikem— doch nimmer antiquirendem — ächt"Mischem' Kern und im Geiste des IudenthumsMlsadbtzitet,.zr<-U',diesLM:Gelste getragen sein. Deüll svvl" stbsölM'Monotheismus Grundprincip des Iudcnthums; aber noch lange nicht Judenthum selber, au. und .für sich schon Judenthum. In diesem Sinne biete ich eine Auswahl von Predigten; weil ich Viesen Lehrweg unserer Zeit am angemessensten halte und mich auch schon auS Erfahrungsgründen entschieden dazu bekenne. Sie enthalten Beiträge zur biblischen, theilweise auch talmudtschen Eregese, . zum richtigen Verständniß unsrer Religion; sollen zur.häuslichen Selbsterba uung öder auch., zum Vorleseu. in Gotteshäusern solcher Gemeind' dieuest,' die keuie Prediger haben. Ein Weiteres hierüber ist mir'sticht gestattet; doch glaube ich .der ' HöMüng 'mich...'H»Äeben "zu können, daß Manches auch in w'eikbren Kreisen ansprechen dürfte. Eenen aber, die sie ganz oder theilweise gehört, möge in der Erfüllung - ihres freundlichen Wunsches eine erhebende Wiedercrinuerung werden an das Wort, das ihnen lebenswarm aus mcinem Herzen zugeströmt, und das sie— ich sage es mit freudiger GeUugthuüng — allezeit so gern gehört. Das Werk wird in einem Bande von 16 bis 18 Octavbogen ^ine Auswahl von etwa zwanzig Kanzelv ortragen enthalten — die im Durchschnitt ü 2 Sgr, berxchnef Mrden; der Preis deS ganzen Bandes aber, wenn Derselbe auch mehr als 20 Predigten fassen sollte, 1 Thlr. 10 Sgr. nicht übersteigen — aüf Sstbscriptfon ohne'Vorausbezahlung erscheinen, sobäld 'dstrch diese wenigstens die Hälfte der Druckkösten gedeckt ist. Die Verlagshandlung wird ihrerseits auf eine gefällige Ausstattung die möglichste Sorgfalt verwendest.- Marienwe.rdcr, im Kislev Z611 (Decbr, Z3). . . ' Nabsnytr uud Prediger. W riy f w p ch s e s. Echrribcn'ncbsi Inhalt vom dien dieses dankend erhallen. Verlag von Adolf Lehmkuhl LCo. in Altoua, --- Redigirl von Dr. Enoch, Truss von Gebrüder Bonn.

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