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Der treue Zionswächter · 1854-01-06 · 1 (6.1.1854) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
10 (1854)
Issue
1 (6.1.1854)
Date
1854-01-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
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4 Die Auffassung dieses Psalms, namenrlich des V. 3?!> ''i-n , war von jeher eine doppelsinnige. Jerusalem Stadt von Menschenhand erbaut, zum Sammelorte der Frommen, gleichst du nicht jener himmlischen Stätte, gegründet vom Ewigen zur Aufnahme der Gerechten? V2'22V OTVW W'dMb '-22^2 »22c5 1Ü2„ „Sobald der Zug vor den Thoren der heiligen Stadt angelangt war, zogen alle Handwerkerinnungen den Pilgern entgegen, ihnen den Gruß zurufend: Brüder, kommt in Frieden! Ebenso ziehen mit dem Frommen, beim Eingehen in das bessere Jenseits Schaaren werkthätiger Engel entgegen, ausrufend: Zieh' ein in Frieden zur Ruhestätte, die dir bereitet! Ov'-ub H'vf" "'2 'bv 7vb!>2 5>'2b 12^2 „ O",'p 7b' i'b'2v O'Eft" 72221" „Am Fuße des heiligen BcrgeS nahm ein jeder, selbst der König, seinen Korb mit den Früchten selbst znr Hand. Frauen,Wiener und Vormund konnten zwar v'7122 darbringen, jedoch die erzählende Paraschah nicht dabei Vorträgen." Auch am Tage des Gerichts, wo Hohe und Niedre gleich sind O 2'-b) bekennt ein Jeder selbst den Inhalt seines Lebenslaufes (.-'v^o). Verwandte, Diener und Freunde können uns da nicht vertreten. 717!>N'22 O21W HMD -)'L2 2'l!>7> N27 27l2^ 12'^2L 72„ 121" „In den Hallen des Tempels stimmte der Leviten Chor den 30. Psalm an." Und dort? Wie bald werdend« nicht die Leiden des kurzen Hierseins < vergessen sein, wenn der, vor dem Throne des Allrichters Freigesprochene, eingegangen sein wird in die Wohnung der Secligen, wie es jener Einzngspsalm, V. 5, verheißt: i-i!--)2 2«o 'vk>2 2» '2 Sein^ Zürnen währt nur einen Augenblick, Sein Wohlwollen — ewiglich. ,,''>Li2 '»!>2 T'wiä'". Die Feier wurde beschlossen mit Absingen des 150. PsalmS: Jedes Menschen Wort Auf diesem Erdenstern; Jede Seele dort. Lobpreise Gott dem Herrn, Hallelujoh! Zeitungsnachrichten. Aus den Posm'schcrr. ' Rawitz, die letzte Zeit aber in Rogasen. Er stand überall wegen seines biederen Sinnes, wegen seiner ungeheücheltea -Frömmigkeit. Wahrheitsliebe und Gerechtigkeit, wie auch wegen feiner Klugheit in größter Achtung. Seinem letzten Willen gemäß wurde seine Leiche nach Posen gebracht, wo sie am 2. d. M., neben der seines im Grabe ruhenden Vaters, be. stattet worden ist. Ungewöhnlich zahlreich war das Leichengcfolge, das sich durch die Straßen Posen's bis zum Fried- Hofe dastlbst bewegte. Aus dem Staats-Anzeiger, welcher eine Ucberstcht der Familien, ^Ehen und Religions-Verhältnisse der Einwohner in den verschiedenen Provinzial-Abtheilungen des preußischen Staates für die Jahre 1849 und 1852 enthält, entnahmen wir aus dem Religionsverhältniß für die Provinz Posen, daß, während die Zahl aller Rcligionsbckenncr bedeutend zugenommen, die der Juden stch mit 258S vermindert hat. Sie betrug im Jahre 1819, 76 914; im Jahre 1852 aber 71,331. Der Grund hiervon liegt aber nur in der ^starken Auswan- (Beschluß folgt.) Briefwechsel. Schreiben ncbst Inhalt vom Isten dieses dankend erhalten, P, A. ist nun schon zum 2ten Male. Vcrlag von Adolf Lehmkuhl LCo. in Lltong. — Redigirt?HtzL^> r» Errpch. --- Druck von Gebrüder Bonn.

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