Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 25 (9.12.1853)
- Date
- 1853-12-09
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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?ur Wahrung der Interessen des orthodoxen Iudentyumd. - 'l> .. - l i'j«».. . .»-.H....' ..! li'il.! i>.Jahrgang, o. Dkimcher MS->' I surtzPa,.! . '' - ' . 1'-, .'. ' ' , MoraljWe Gprüche tzyH dem- Tabmnd. l Von -IMchLm Po.Ilack, Rabbiner zu Drebktsch!" - 1) Die Ausübung eines Gebotes:? sowie einer jeden guten Mat, darf: nicht aufgeschoben werden, weil inan dapurch -leichtyera,Uaßt werden-könnte, dieselbe ganz LU unterlassen.. - . - - .8) Drei Dinge lernte ich pon ihm (dem Prophet Elia), 1) . daß man der drohenden Gefahr desGLk- Kuxzes wegen, in keine Ruinen hineingeheu .soll- K); daß man auch - auf dem .Wxgebeten-muß; ,: 3) daß man sich aber dabei ganz kurz fassen kaum ) . - 3) Zur Zeit wo Israel feine. Bet- und Lehr-- Häuser besucht und einstimmig ausruft:-:«Es-sei:der. Name Gottes gelobt", winkt ihnen der Heiligegelobt sei. er, gleichsam .Beifall bezeugend, zu- -und^ MWMMUch-der,K-mg--^NÄla«ger-Wftr^hM^Mr' seinem Pallaste preiset, wie schmerzlich ist eS:abek für? jenen Vater, der seine Kinder .vertreiben mußte, vnd? wehe den Kindern, die von dem traulichen. Tische ihres VaterS vertrieben worden sind!-, 4) Eine Harfe hing oberhalb der Schlafstätte Davids, sobald Mitternacht war und der Nordwind sie anwehete, spielte sie von-selbst, wodurch geweckt, er gleich aufstand, -und sich mit dem. Studium der heiligen Lehre bis zum Anbruch der Morgenrötke beschäftigte, dann wurden die Weisen. des Volkes, zur Audienz vorgelassen, und auf ihre Bitte « Herr? und König! dein Volk Israel bedarf Nahrung und.- Erwerb"- antwortete.er, so sollen sie. sich einander! wechselseitig ernähren, worauf jene .aber eittgegneten: «so. wenig. wie ein Handvoll Speise, einen. Löwen? sättigen kann, eben so wenig kann eine Grube nurmit der aus ihr. herausgenommknen Erde zur- Ge, uüge wieder ausgefüllt werden, d. h. eine Natton kann sich ohne Verkehr mit her andern nicht leicht ernähren. - .?? 5) Gewöhne dich stets zu sagen „das weiß ich. nichts, wenn du nämlich über irgend einen Gegen, stand, worüber man yon dir eine Auskunft per-, langt, keinen genauen und bestimmlen -Aufschluß geben.kannst, damit du nicht durch Ertheilung einer unrichtigen Anskmist, späterhin als Lügner gestraft werde» sollst, . - - n st) David pflegte zu sagenn ^Herr der gelten! wof habe. -ich mch; Zutrauen? zn dir,-daß du den Gichten ihren yerdixnten-Lohu im künftigem Leben bMhlst-. doch, weiß . ich nichts ob. mir auch, unwr Mers ein The.il -an MlerMlÜckseligkei.t, zukoinm.on Wikdr yd nicht, pielmehr? meine Hündm. Mich daran - H.ysWderq,werden-. - v -ü. rMMsy sagten die Meisen: -Wob, wäreK.dm! AsraeiiW geeignet gxwesm? - daß ihnen . hqi,ihrem zweite,,!Einzüge Ln. PalMn.a zur. Zeit Efya's*? solch« WuMr? wie hci ihrem Mep? Einzüge, daMfl zuv Zrir 2o.sna'ö. hätten goschet^n .sollen, weuusi?-nicht ihre Sünden derselben unwürdig gemacht? hätten j ,u'^-r7):Rabbi.S. Hr.-LMA sagte: „Ser, Mensch vMche sich stets,. seine. Ns-; Neigung von seiner MstW nnh Liebe? zup Tugend, -bek.äMMst,: vM ^ußsrMchckenLV -lassen^',gettugt jhm yiefrn'cht, beUx schsiftige. er sich mit dem Studium der?cheittgen Lehre« wodurch nämlich seine Gedanken von den siunlicheir Genüsse:, und? von allem Irdischen abgezogen werden. Sollte dixs allein auch nicht gelingen, so lese er das. Schema, worin er an.das Dasein Gottes, dessen Vorsehung und Bestrafung sever Sünde, , lebhaft er»- innert wird. Im Falle aber auch dieses Mittel? seine Wirkung verfehlen sollte, erinnere er sich an seinen Todestag, an die Vergänglichkeit seiner selbst und alles-Irdischst. 8) Derselbe sagte ferner. «Wer sich mit dem Studium des Gesetzes. beschäftigt, bleibt von.körperlichen Schmerzen verschont", worauf N. Iochangn? ihm ktttgegnere: «dies wissen ja schon di? Dchu!^ ünper aus den Worten des heiligen Textes (2.! P,. M,?45, 26) es muß daher nur un^ekchrt gesagt werden, daß?, derjenige, der sich mit dem Gesetzes-? Studium beschäftigen könnt? und es dennoch unterläßt, pon Gott mit schmerzhafte» körperlicheuLeiden. behaftet wird, so wie es (Ps. .39, Z) hqißt: «Als ich M war und das Gute perschwiegen hatw^ daward ich. von betrübendem Schmerz heimgesucht^ (unter Gutem versteht man hier ngr das?Gesetze WM es Spr. Sal. 4, 2 Heißt: „denn eine gute?»Lehre, gab ich dir.) S) R. Sera sagte: Siehe! w-sK' ein Unterschied waltet auch diesfalls zwischen dem H. g. s. e,