Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 21 (14.10.1853)
- Date
- 1853-10-14
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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„ / D r g rr M Wahrung -er Interessen -es ortho-oren Iudenthums. WWW? s Jahrgang. 14- Oktober 1853. > Altona. I N-NN'IL'N r'' , SI. Ueber-e» Einfluß, welchen das Peispikt -er Eltern ans ihre Kinder übt. Keine Klage iw Gebiete -es orthodoxen JndevthumS hört man öfterer wiederholen, als die, daß Kinder so häufig die rehegeben, dessen nahe und innige'Beziehungen zu den jüdischererigiöscn Znstävdmnach weder ge, ahnl, bei weitem weniger »her noch berücksichtigt worden find. Wir verstehen aber hierunter kein anderes Gebiet, als das der Killder-Elsiehnng überhaupt, und besonders den Einfluß der Erziehung ans Begründung religiöser Gefühle. Es kann hier nicht unsere Absicht ftin,^ uns ganz auf Pas Feld der Pädagogik zn stellen, zn beweisen, wie schwer die Kunst des Erziehens, wie i sehr wenig sie verstanden, und wie sie dennoch Aettgioys- und Gewisscnspflicht sei, heiliger, wie njchs viele andere Mhr; wir haben einstweilen nur den dogmatischen Standpunkt zn berück-! sichtigen, haben durch ihn die?ösung einer schwierigen Frage herbelznsühreu, Mittel und Wege auzugebe», wie einem perdexblichen llebssl gründlich eutgegeiizutretefl sei. Ob die Erziehung jüdische Neligiousp flicht sei? >? erwählt, damit er befehle seinen Söhnen, zciuem Hause nach ihm, -aß sie beobachten den Weg des Herrn, rühmt der Ewige selbst bereits von Abraham,, rühmt es als eine Tugend, um derentwillen eure Söhne, damit eure, damit die Tage eurer Söhne vermehrt werden." "Daß demnach Erziehung jüdische. Religionspflicht.wird nach dem Gesagten, nicht ferner bezweifelt werden. Weshalb aber dieser Pflicht splch' hohe Bedeutung beigeiegt, weshalb Bcstimimlng des jüdischen Volkes, weshalb der Zweck der Gesehdiugs auf einen tiesereu, weiter eingreifenden Einfluß schließen lassen. Was ist, was bezweckt die Erziehung? Höchstmögliche Entwicklung aller dem Menschen innewohnenden Kräfte, körpcrlichnf spwol, wie^ vorzüglich geistiger, und zwar- Entwicklung zilk Nealisixung derjenigen Zwecke, die einzig und allein die wahrhafte Bestimmung des Menschen hieuieden begründen; das ist die sondern vom Pegiune desselben an, alle vorhandenen Kräfte und Fähigkeiten auf diesen einzigen Endpunkt hiugeleitet werden. Unter den mannigfachen Mitteln nun zur Erreichung solch' erhabener Zwecke, stehen ohey an: Unterricht, Erziehung, Bespiel. Um mit dem Unterrichte und der Erziehung, den wesentlichsten . Mitteln zur Nealisixung unserer geistigen, wie körperliche» Zwecke Mieden zu beginnen, liegt es uns zunächst ob, zur Ergänzung der Idee -er Erziehung, das Verhältuiß näher zn erörtern, kn dem die Erziehvng zn dem Unterrichte steht. Die Erziehung kann nur dann eine vollkonmiene genannt werden, wenn sie es ihrer Autorität unterzuordnen. Denn sobald auch nur ftgenv der geringste Einfluß sich dieser Herrschaft entzieht, alsbald muß derselbe -ex Erziehung schon deshalb feindselig entgegeMMken; weis er durch sein Heraustretey die Totalität aufgehoben,! nnv sich zur selbstständigen 2-ee constituirt hat. Daher kann man für daszGelürgen irgend einer Erziehung nur dann mit einiger Gewißheit Bürgschaft leisten, wenn MM säMNtliche äußere^ lim?