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Der treue Zionswächter · 1853-07-08 · 14 (8.7.1853) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
9 (1853)
Issue
14 (8.7.1853)
Date
1853-07-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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56 er seine Wohnung nahm, hatten sich alle Gemeinde-Mitglieder bei seiner Ankunft eiogefunden. ein festlicher Gesang feierte seinen Eintritt in'S HauS, in einer sinnigen Rede wurde er bewillkommt, und damit der zartsinnige Empfang den entsprechenden Ausdruck finde, brachte ihm ein zartes Kind von möchten. Während dlS Zuges nach der neuen Synagoge, herrschte eine ergreifende Feierlichkeit, besonders erhebend war das Tragen von vier neuen n'o. die alle von den würdigen Frauen beschafft worden waren. Die städtische Harmonie. Gesellschaft begrüßte die Ankunft des Zuges mit dem National- Liede und andern feierlichen Klängen und unter dem Absingen des Ps. l22 schritt man in das neue Gotteshaus. Nachdem 2,'v oo gesungen, die r,>Lpo'« vollbracht und die »'s in Len der Auslegungsweise unserer v'o:o des or» »o»^2 die Festprcdigt. In einem fast anverthalbstündigen Vortrag fetzte er die Bestimmung des neuen Gotteshauses auseinander und der Eindruck, den sie auf die Zuhörer gemacht, war nicht zu verkennen. Auch den folgenden Morgen sprach er über denselben Text und gewann ihm neue Seiten ab, wie man hört zur allgemeinen Zufriedenheit. Einen schönen Beweis Hiewon erhielt er von den zahlreich anwesenden städtischen und königl. Civil- und Militair.Behörden, indem sie sich am Sonntag bei ihm einfanden, um ihm persönlich den Dank für die gewährte laubniß zu bitten, Leu Inhalt der Predigt ia excerxro durch die Zeitungen veröffentlichen zu dürfen. So endigte dies für unsere Gemeinde unvergeßliche Fest Andenken nicht besser feiern könnten, als wenn sie die Lehre beherzigten, die er ihnen an die Seele gelegt. Wir wollen es hoffen. Palästina. Statistische Notizen über Aleppo oder rniiviS. (Fortsetzung.) ES solle unter Aufsicht des 6>r- und des '»pw» Söhne des «»2 dieses irs nur an den 3 hohen Festen herausgenommen werden, um dann aus demselben nach Gutdünken zu lernen oder es sonstig zu benutzen; während derübrigen Zeit des Jahres aber solle es nur dann hervorgethan werden» wenn etwa ein Rabbiner, ein Gelehrter, oder eine Gemeinde dürfe eS weggegeben, ein Mann ohne Treue dürfe nicht zu ihm gelassen werden. Willst du nun l. Leser, das Näthscl dieses wissen, so erfahre: Es ist dieses das allbekannte und weltberühmte, bas der seel. ir- '1 selbst angeordnet und nachgesehen, das dann von vir,-,» nach v'iiv kam, dessen letzte Entscheidung bei cingctretenen Zweifeln von ganz Israel anerkannt wird, das endlich lange vor r,'zo inm in geschrieben worden. habe. Seine Heiligkeit ist übrigens dort so anerkannt, daß Schreiber dieses selbst mit eigenen Ohren eS mit anhörte, daß einst bei einem Eide vor dem Rabbiner, der Schwörende eS aussprach: Ich schwöre selbst beim , was als die schwerste Art des Eides angesehen wurde. (Fortsetzung folgt.) Anzeige. Zu November d. I. wird bei der Gemeinde zu Fredericia die Stelle als ssN und I2N1L7 ledig, der zugleich Unterricht im Hebräischen geben kann, bei deren Wiederbesetzung ein Unverheiratheter, so wie auch der zugleich ist, vorzugsweise berücksichtigt werden würde. Das Gehalt ist nebst freier Wohnung 250 bis 300 Thlr. dänisch. Bewerber wollen ihre Zeugnisse in portofreien Briefen an den Unterzeichneten einsenden, bei dem sie sich auch einer Prüfung zu unterwerfen haben. Kopenhagen, im Juni 1853. vr. Sl. A. Wolff, Königl. Dän. Ober-Rabbiner und Prediger. Briefwechsel. 2"vr>. Schreiben vom 24. nebst Inhalt dankend erhalten- Redigirt von Dr. Enoch in Mona. Druck von Gebrüder Bonn.

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