Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 14 (8.7.1853)
- Date
- 1853-07-08
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2625941-2626010-2626024--2675-2627253- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
55 nüsse vergangen ist, bleibt doch der Suin für häusliches Glück- Auch dem Greise, dessen Ange dunkel wird und dessen Kraft verfällt, ist eS wohl in dem Umgänge mit der gewohnten, langnicht ungestüme Begierden und lassen keinen Stachel der Neue in dem Herzen zurück. II. Eintracht und Liebe wohnt, vergehen allmäliz die widrigen Eindrücke, welche das Gemüth in dem Verkehre mit der Welt empfangen hatte. In dem Gedränge der Geschäfte, nnter der Last der Arbeit und Sorge finket der Muth, vergehet die Kraft nud der Abend findet uns erschöpft und ermattet; in dem Kreise der Unsrigen ruhen wir aus von der Arbeit des Tages, erholen wir den Unglücklichen verlassen, bleiben ihm doch sein Weib und seine Kinder. So ist das häusliche Glück eine Quelle der Stärkung und der Erquickung, und aus dieser Quelle schöpfen Menschen mer a idern Quelle mch ich psen f,lgt.) Zeitungsnachrichten. Holland. «oermund, 20. Juni. Am 17. und 18. d. M. feierte unsere Gemeinde ein ebenso erhebendes, als auch für die Folge weihung unserer Synagoge. Aus der Nähe und der Ferne hatten fich zahirekche Gäste zur Theilnahme an unserer Freude eingefunden, und das günstigste Wetter verließ unS nicht wäbrnd der beiden Tage, als die Feier andauerte. Der Obcrrabbiner des Synagogal.RessortS, Herr Vr. Salomon Cohn, kam am 17. d. Mittags zwölf Uhr, in Begleitung >deS Kirchenvorstandes von hier und des correspondircnden Mitglieds des ObcrconfistoriumS für Limburg, die ihm bis eine Stunde vor Rocrmund entgegen gefahren waren, hier an, und da derselbe zum ersten Male nach seiner erst vor wenigen Wochen stattgefundenen Installation als Obcrrabbiner der Provinz, untere Stadt besuchte, so wurde ihm ein besonders festlicher aber auch zugleich herzlicher Empfang bereitet. Bei dem Vorstände, wo