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Der treue Zionswächter · 1853-06-24 · 13 (24.6.1853) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
9 (1853)
Issue
13 (24.6.1853)
Date
1853-06-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
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51 erfahrenen Beobachter gemacht worden sind, der theilweise selbst erschauet, theilweise mittelbar geschöpft hat, aus der unverfälschten Quelle nationaler Tradition. Diese mündliche Tradition ist aber ein so wesentliches Element unserer gesammten religiösen Themas ein. „Ich verließ die. Hauptstadt Jaffe zu Schiffe und landete glücklich zu Acco. Daselbst befindet sich ein großes 2"^, außerdem dürftig. Don dort gelangte ich nach Schon, r.mer ansehnlichen Stadt. Der dortigen Synagogen und v«-'-o find viele. Auf meine Frage: ob in der Nähe nicht Gräher ausgezeichneter Voreltern wären? wurde mir das Grab des Sebulun genannt, dessen Hüter, ein Türke, jährlich L oder 2 Male die Umgegend bereise nm Spenden für fern Hüteramt in Empfang zu nehmen. Daß viele fromme Gebete von Besuchenden dort emporsteigen, ist selbstverständlich, ebenso daß eine ewige Lampe bei dessen Grab unterhalten wird. Bon dort gelangte tch nach der berühmten Handels¬ und Hafenstadt Beirut, und bestieg ein Schiff, um geraden Weges nach 'Ludki zu gehen. Doch lvir hatten ungünstigen Wind, und mich aufhalte, dessen Großvater die Würde eines >-2 von ^22 bekleidete. Die Stadt ist sehr groß und zählt an 100,000 Einwohner, grvßtentheils natürlich Mohamedancr. Die Zahl der Gärten, mit den herrlichsten Bäumen bepflanzt, mit erquickenden Teichen, zur Bewässerung des Gartens. Zur Rechten des Eingangs befindet flch-Zoch eine andere Synagoge, zur Linken eine weitläufige Halle, mit herrlichem Marmor gepflastert. In der Mitte der Synagoge ist das Almemor; doch wird hier nur reichen Säulen, je ein Paar gleich geordnet, bedeckt mit schön verzierten Brettern (!»oocLk, x»ro) da sie ihrer Schönheit wegen den Neid der Mahomedauer erregten. Zwischen der Synagoge 'und der Halle ist noch ein kleinere» Almemor, worauf die Br- Baulichkeiten mit reichen Verzierungen versehe»; die Frauen-Synagoge befindet fich oberhalb mit Fenstern nach alter Form der. sehen; da Europäisches Glas hier seltener vorhanden. Zur Südseite der Synagogen befinden fich 7 ml-w, mit Bänken und Gängen umgeben, wovon einer höher als die andere dazu dient, daß der: der eine n"2 herausnimmt, von hier ans die innere Schrift dem ganzen Volke zeigt; den Ort der heiligen Lade betritt man übrigens nur, nachdem man die Schuhe auSgezogen. Bei der Synagoge zur Linken befindet fich außerdem il-ch eine Höhle, tu die man in sanfter Abstufung hineingeht und dann in ein kleine» Zimmer gelangt. Es ist mündliche Tradition, daß hier '-"t >,i^ fich ein Kästchen, worin die Krone der enthalten, nämlich 3 auf Pergament beschriebene v'cvw. Das Eine derselben enthält auch den vu-w auf jeden sE, seine Schrift ist wunderbar ausgezeichnet; die des zweite» ist zwar einfacher, Loch find fie Anfangs- und End-Bnchstabcn geschrieben. Jedes derselben trägt eine schon über 500 Jahre alte Jahreszahl. DaS vorzüglichste aber ist das dritte, das zugleich ganz enthält. Da eS mir zu mühsam ist den ganzen Titel — 0, welche Kostbarkeit er. schaute da mein Auge — abzuschreiben, so will ich doch wenigstens den l. Lesern dieser Blätter nicht allevorenthalteu. Er lautet: -wö ai iv p iV!!';-,, sowie dessen, der es geheiligt, nämlich des rr. (Fortsetzung-folgt.)

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