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Der treue Zionswächter · 1853-02-04 · 3 (4.2.1853) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
9 (1853)
Issue
3 (4.2.1853)
Date
1853-02-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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10 dr» Kaumch und daS -Mschm Schemnel nnd deck' Volke (D 'S Kanrachs Ausstand beizte aber nicht aus einer Prinzipienftage, sondern LnfPrrsönlichkeitDudMuhmspcht.. er glaubte sich nämlich in seinen bochmüthigen Plänen als ^Levisi. gefährdet, und stützte sich, nur ans seinen äußeren Anhang. Sonst würde er? Mcht;MHefes^es VolkesDersmumelt Habens(v-,'^, und einen größeren Anhang als 250 nntcr 600,000 gehabt .haben.. Es^gchört. Wch^Me .LiM eiKSr Zeit, voll der unmillelbaren.Offenbarungen Gotllä^dnrch - seinen Irenen Diener Manscheh „deck Beglaubigten seines Hanfes'' noch'ffnl'jecikve Motive "Don Seiten des großen «HetzvSrmitlkeitzzu wittern; und Manscheh seinerseits zeigte hier wieder, wir immer, daß er gar.keine eigene Bestimmnugsgründe habe, ,'»). Also keine Vereinigung beider Hubsiauzen, der. Religion und des Staatslebens, wollte Moses erstreben, sondern Klos. bie unmitteldar gegebene Identität Beider, faetisch proclamirx.n. Wenden wir uns zur Mzefichrten Stelle'w'D DDK«?so, müssen wir die Bemerkung voraus schicken, daß es überhaupt zu. den Lieblrugsideeu der modernen Theologie gehört, Schemuel,M den fanatischsten aller Propheten, und eifrigsten aller Priester darzustellen; eine Ansicht, . welche,.nie. ans jüdischem BÄden erwachsen. lst> So soll derselbe nach D statt daß er, was der einfache und einzige Sinn jener, Stelle ist,. chme Prophetcnschule. halte, die .von religiöser BegMerun-.'u.w.höherer. Empfänglichkeit für das .GotteSwert rr'füL Har,' Hin theokratisches PriLslerinstitut gestiftet habeu^ das die Freiheit des Polls m.die Fesseln her cchsoluteu Hierarchie schlageir,' nvd der Kirche eine unbedingte Hegemonie über die Weltlichkeit gehen so sste. Solche Müdische, sul'jcctive, theolö^sche Hhilosophwen Werden m eine Zelt, von mehr als 3800 Jghr» chineukgrtragen? . Lassen ivix uns .,gKer einmal von dieser sthilosoj'hi^ch theologischen Hoh^ zu der .sintpleu Geschichte heral^ so sicht. das Dmg ganz..ander? aus. Dgrstr erscheint mrs serwr große Prophet, wie 'alle übrigen Propheten, .als cm treuer Hüter ich Weinberge des Herrn, .her die Lel'euLigkcil .dcS HötttLwprieS'dürtzsüneSchüler ganz ^ewfa'ch,' m Israel erhalren und förtpsianzen wosilch und der..mit Men Krästen.seinem Berufe folgte, in allen Äcrh'altuisseu Golst als ewigen, König. anzuerknnev,' ähnlich wie später bei Jerewijph», eS heißtt. Äw »7«' e«r, Hw. Es ist also wiederum nicht eine siibjcetive Macht, die sich der Andern, der göttlicheil, bemachtigeu will; sondern. blos das Bestreben, die lauterste Anerkennung Goller in Israel zu erhalten.— Das bisher Erörterte ist wahrlich so einfach, daß es vor weniger als 50 Jahren ans Lächerliche gestreift hätte daran zu erinnern. Seitdem Geistliche, welche kaum den Tritt nnsrrrr heiligen Schrift verstehen, sich mit von Außen iuö Indentbum übertragenden Ideen brüsten, und über tzie^bora stall in chr raisomilpeu, und. seitdem leichtsinnige Wrltkiuder mit vollem Munde solche Thorbeiten uachsprechcn, selbst wenn sie die Unwahrheit solcher Räusn^iirntS eiuscbeu. seitdem umßte mau sich zu der nubelohnendsn. Mühe bequemen, wieder ganz von vorn quznsangen, und wieder zn postnliren, was eigentlich. in s'usteht- Wir hal'en nun gezeigt, daß in dieser Periode keine Disserenz zwischen Lehre und Leben ist, souLern Beide identisch sind, und gehen nun zu der nächsten Zeit des 'sM . s ' tt ^. -tt. jüdischenZÄt der sDrv bis nach Leu über.— lu pnlura nullus sslkus 68t, lehren die Philosophen. „In dev'Natur gicbr's keine Sprünge?' Tic ist, sagen Ebendieselben, ein räumliches Nebeneinander und zeitliches Aufeinander ^ndssine:Fsille)von Ho^hpendigeir^erhäjtzjDss zwischen Zeit und Raum. Auch in der Natur der Volker kann kein Sprung . ttAn h. smldcrn ihre Veränderungen sind immer bedingt durch die zeitlichen imd -räumlicheu Verhältnisse. Letztere Habe)! wir.in der ersten Hälfte diestr PeriodL (die der nßch^^ B^rachk z« ziehen; "weit die LorätitadMoch die nationale war^ In»der zweiten Hälfte jedoch (die Zcit dcr oD-nvV) findet eine loxale Verschiedenheit stCtk'.'^ ^rötz' dieser BLtschk^dbnhtit müssen' ststr aber doch beide Zeiten zttgicich ketveschE'weil offenbar ein Geist in beiden lebt, welches sich unwiderleglich darin ansspricht, daß sich letztere juimerauf erstere beziehen. Fassen wir den Charakter dieser ganzen Zeit sogleich ins .Äuge.- M ' wird ^unS'hier, em Blick . m ganz neue.Verhältnisse Unserer Ähmn vergönnt^ der. Blick, ur die Privatverhältnisse derselben. Seitdem eS dem nnersgrschlichen Nätbschlllsse Gottes gesiel, dem PrpphetismnS aus nstserm Volke ^eyH^dzy^n Men^und^chn,'HöiDenS.dnrchnst. r?!»» (höhere, göttliche Eingebung) 'z«s erse'Ke»;?Mbem. erscheinos uns die. größten Charaklere unseres'Vols«^ uns. naher stehendj uqd wir wagen, eher imS ' nitt Msell'en ',m' eui Berhallluß zu setze»? Nur durch die mrrßlöseM Arroganz und übertriebenste Sell'stvrrgotleruug konntcndie spgeuminten Männer des Fortschrittes in.nslsercu Taget» cs wagen, Moses als ei^n' siiLpraseiuanlH einer Anschannug darznstellenj die sich nach Achttausend«« 'üöerlcbt habe^ mid die. einer ändreu Platz' geoiächt Hbej dcren'Mr; tzrettr siett'cldst seien?, stk« mit demselben 'MÄosen HationaÜsmnS crdrcisten sie sich über drir GifaWiL Ä^er sesiivu Propbeten, .den Stab zu brechen;,' solcheis kwdischen Tho>chctlell gegenüber brauche^ wir ft'kn Woü'zu. verkerr!^^ '.und. verweisen nur ihre Redereien L« 'dLs/. ,,ssaetÄ 'Io^üuulur". Die'Manncr dieser.Periode stehen zwar'chrch weit über uns, der Persönlichkeit sin Allgemeinen, nach jedoch 'naher. Es'" ist dies, auch ganz, natürlich. So lauge nchniich Israel iu'. einem'. SLaLtSverbiuide verciüizr war, mußte 'che 'eWlne Her^nlichkett,.'., wiejede'«. uaÜirlich. sich gestaltendcu Matte'mehr oder wenichir m Las Allgemeine anfgehen)' wie dies in den. Staaten des klassischen Ällerthimis durchweg der Fall war, Mit dem Verschwinden dieses Staats-Ganzen tritt, die einzelne Persönlichkeit'. natürlich'"destäinehr Hervor. Dies war der Fall iit dieser Periode? Während des zweiten Tempels war der Staat nicht ganz wieder herzestellt, er hat sein SpeeisischeL verloren, war mehr odL weivger von äilßeren Verbälluissen abhängig', es inußten daher die elnzeineu Personlichkeillür. ans Kosten des Staats-Ganzen mebr'benrorlrelen- DLdaktische Streiflichter; Don — a.. . - . r Wenn nach allgemeinem Dafürhalten die religiöse Indifferenz '> der Ztilgciiosscn vorzüglich durch schlechte Jugenderziehung iu>V

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