Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 2 (21.1.1853)
- Date
- 1853-01-21
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Lessen erfinderischen Geist zur Hervorbringung. BearbcitlML und Entdeckung nützlicher und heilbringender Gegenstände spornt. , - Icitungsnachrichten. Großherzvgthum Posen. Posen. Nach langer Vacanz ist endlich die Rabbinaks- Stcüc zu Pinna wieder besetzt. Herr Rabbiner Munklaus Krojanke soll sich endlich auf die vielen Bitten der dortigen Gemeinde entschlossen haben, die Stelle' anzugehcn, und wird, wie wir Horen, -n-v"-> dort cintreffcn. Möge eS dem Herrn Rabbiner, der den Lesern dieses Blattes rühmlichst bekannt ist. gelingen, dort ein geeignetes Feld für seine Thätigkeit vorzufindcn. möge die Gemeinde ihm mit Liebe und Be« reirwilligkcit in Erfüllung seiner Wünsche entgegcnkommen, mögen endlich die Gemeindemitglicdcr sowohl untereinander als mit dem Rabbiner stets in Friede und in Eintracht leben, und dadurch sich des göttlichen Segens bis Ln Ewigkeit zu er» freuen haben. K. M. 11 n g a r n. Ist bereits mehrfach in diesem Blatte rühmlich der Leistungen des Herrn Rabbiners vr. Hildesheimer in Eisenstadt erwähnt worden, so kann ich doch nicht umhin, heute wiederum darauf zurückzukommen, zumal da es ein. Ereignis betrifft, welches von sehr weitverbreiteten Folgen ist. In den kleinen Städten hicrsclbst Hatzen die Juden einen sogenannten Ärämcrladen. und verkauften bis jetzt am Sonnabend an Nicht-Inden, ohne etwas Arges dabei zu ahnen. Um diesem Ucdcl von Grund aus abzuhclfen, schrieb unser Herr Rabbiner an die christlichen Geistlichen der dortigen Ortschgflen, daß sie die Aufforderung ergehen lassen möchten« in der Folge jeden Bedarf von den Krämern schon am Freitag cinzuholen, damit den Juden keine Gelegenheit zum gegeben werde; willfährig kamen die Geistlichen diesem Wunsche mach, und Herr Dr. Hildesheimer hat nun die freudige Genugtbunng. viele Juden von der Ausübung eines i'w m:»? znrückgehaltcn zu haben. L. M. Lebenslicht. Der Glaube nur beseelt das edle Gemüch. Las in des bcssren Menschen Herz erglüht. Befähigt ihn für sich, für seinen Gott und Staat Und reift die früh gcsäcte Tugcndsaat.— Er führt ihn stets mit fester Hand durch Freud und Leid, Und stärket oftmals mit Zufriedenheit. Den, der da glaubet. — selbst im Mißgeschick, Bringt Gläub'ge er auf ebne Bahne zurück. — Lcr Thor, der sich aus Ucbermuth von ihm befreit. Ihm war er fremd, war nicht in ihm geweiht. Redigirt von D r- E n och in Altona. - Er kannte, nicht desMaubens -wahre Frucht.' Die. er verwirft, -Hnur »rd'/chtz -Frentzen sucht. — Er. nennt dies aufgeklärt! und, zeitgemäß gelebt,. .Hat-.niemals noch, nach Höherem - gestrotzt; Denn hätt' den Glauben er als wahres-Lebenslicht erkannt; IHM war'.Glückseligkeit schon hier verwandt.-'. - Nicht DLsnenM -ist. was den Weisen je entzückt. Der Glaube nur, der ihn schon früh beglückt-,. >. Durch ihn sieht er als Mensch sich würdevoll geehrt,, Ihm ward das schönste Loos durch ihn. gewährt, A rr z e i gen 'Ein junger Mann, der mehrere Jahre bei den angesehensten orthodoxen Rabbinen den Talmud studirte, ein bäirischrs Schullehrer- Seminar absolvirte, und sich der besten Zeugnisse zu erfreuen hat, wünscht als Privatlehrer in einem, acht religiösen Hanse unterzukommen. Reflectirende wollen sich gefälligst an Herrn IL-. Feuchtwang, Districts-Raböiner in Oettingeir (in Baiern im Nies), unter frankirten Briefen, wenden. Zur Wiederbesetzuttg der erledigten Vorsänger- und Schach t e r st ell e bei der hiesigen^ israelitischen Gemeinde, werden geeignetem Bewerber, falls beide Stellen verbunden wervett sollen, unter Vorlage ihrer betreffenden BefähigungS- und Sittenzeugniffe anfgesordert, sich iunerhald 4 Wochen bei Unterzeichneten zumelocir^ F u l d a,. am 29. Deccmber 1852. Die Synagogen-Acltesten: S. Gfchwege Z Wettbütg. 7 B r i Lfw e ch s e l Schreiben nebst Inhalt vom 3lcn dankend erbalten. — M. E. in P. Unsere Expedition versendet regelmäßig an festgesetzten Lagen, daher es nur Schuld der dortigen Ausgabe sein must, die, wie» uns bekannt, noch ziemlich im Argen liegen mag. Für Ihre wohlgemeinte Ermahnung sehr verbunden, muß Sie indest darauf ausmerksam machen, daß das sehr unnütze Porto, Um das Sie uns gebracht, .jährlichen Abonnement - fast glcichkömml, weshalb Ihre Zuschriften unfrancirt nicht ferner angenommen werden können. — Anonymus m H. Daß im Allgemeinen unsere Bcreitwilligkeii zur Mitwirkung in diesem Sinne Ihnen gesichert, ist, bedarf wo! kaum der Erwähnung; ein Mehrererläßt sich indeß nicht sagen, bevor wir nicht das Spccielle, resp. die praktische Ausführbarkeit der beabsichtigten Mittel und. Wege kennen. — Druck von Gebrüder Bonn.