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Der treue Zionswächter · 1852-12-10 · 25 (10.12.1852) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
8 (1852)
Issue
25 (10.12.1852)
Date
1852-12-10
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Sinnlichkeit zu sein, das ist unsere Bestimmung, das ist der Beruf aller wahren -'7'.-». Die Macht Ler Wahrheil ist zu groß, die Würde der Tugend zu erbebend, der Reiz eines vernünftigen Genusses zu anziehend, als daß wir ohne Erfolg für sie kämpfen könnte». Möge es Ihnen gelingen,, verehrte Mitarbeiter dieses geschätzten Blattes, die Sie den großen Verein bilden, der alles Wahre und Gute befördern, und dem verderbten Geist der Zeit Noth: lindern, sic werden cs an sehen als ein . Opfer,, gebracht unserem heiligen Gotte» auf daß mit demselben seine Diener dort gestärkt werden zu seinem Dienste. Aber das Häuflein dieser ist klein und ihre Mittel sind miHt ausreichend- -ES..giel>t aber, Gott sei Dank.chflfür^ auch unter uns noch eine große Zahl, die bereitwillig Mt that,ig sein würden an diesem Werke, wenn es nur. gelingt ihr Augenmerk hahin zu richten, , wohin auch, aus dem Treiben ,des hinaus das Äuge des Juden gerichtet seip muß. Das Msttel dazu ist in Ihrer eutgegenarbeiten chll, möge es Ihnen grlmgen, die erhabenen, heiligen Zwecke, für welche Sie leben, denen Sie Ihre Zeit uud Ihre Kräfte widmen, immer glücklicher zu erreiche»! Möge Gott uns mit einer bessern Zeit segnen, als die unsrigc ist, ein Zeitalter, auf dem-er Geist der Wahrheit und Einsicht, der Geist der Erkenutuiß und Furcht des Ewigen ruhen soll! Seadfchreiben an unsere GlauVenSbrü-er im heiligen Lande In neuerer Zeit ist mehrfach der Rusnäch Thcilnahmc von Ihnen, unsere Brüder in ''st, zu uns herübergedrungen. Sie bitten um ein lebendigeres Interesse. das wir die in i Lebenden durch die That bethätigen mögen, indem wir mehr ' dessen eingedenk sein mögen, daß dort auf dem heiligen Goden solche Männer mit den Ihrigen darben, die dahin geführt sind von der Sehnsucht in dem ^ande zu wandeln, auf welches das Auge Gottes gerichtet ist, auf dem unsere göttliche Geschickte sich entwickelt hat, das jetzt eine Gräbcrstätte bildet für das waS wir heiß beweinen. Sic wollen 'dort, wo Gott uiitcr seinen Kindern gethront hat und Unter seinem himmlischen : Hciligthumc ringen nach der Kenntniß seiner heiligen Lehre. Wenn dereinst Gort Sie abruft von dieser Welt, werben Sic ruhen gebettet in dem Boden, der dic G:beinc unserer Heiligen hütet, bis Sic dereinst, wieder erweckt/ dort erwachen, wo dann auch die Hciinatb Ihrer jetzt in der Ferne wandelnden Brüder ist. 'Darum sind sie 'glücklicher als 'alle die, welche, die irdischen Güter in dem Leben in -'» erringen und die eine glühende Sehnsucht nach dem hohen Gute, das Sie besitzen, opfern dem Besitze oder anderen Verhältnissen. Diese Zehni sucht lebt gewiß in Vielen, die heimlich sic bewähren und ihr keine Worte leihen, weil das Wort für das . was wir aiir heißesten wimschcn, selten gesprochen wird. An die Thcilnahmc dieser, das glaube ich. werten Sie nicht vergeblich appcllircn, diese werden ihr Schcrflcin freudig spenden, um Ihre irdische .Hand. Der. Jndiffcrentismus gegen das, was auf. '^..bezüglich ist,, dem wir leider nicht selten bei religiösen, Glaubcnsgcnoffcn begegnen, hat mehr in -äußeren Umständen seinen Grund. .Die Ursache ist lediglich darin zu suchen, baß. dcß dNcisten selbst unserer religiösen Glaubensgenossen unsere. Geschichte, so weit sie auf '"st bezüglich, höchstens, nur so weit bekannt ist wie die heiligen.Schäften sie uns lehren, und daß, ihnen jede Künde , von dem mangelt, waS jetzt dort geschieht und namentlich, däpon, daß fortwährend dahin die Wanderung von Männern geht, die Alles verlassen, was . das irdische Leben an Äunchmlichkeiten bietet, um in dem Studium der heiligen Lehre und hurch dasselbe aufzuräumen den Schutt rer heiligen Stätte und aufzubauen seine. Trümmer. Wenn Sie, die.dort an. den Quellen schöpfen, Nachrichten von dem heiligen. Lande unter uns verbreiten, wenn Sic die erhabenen Trümmer unserer Vergangenheit vor unser sehnendes Auge führen, bann werden wir immer mehr unseren sehnenden Blick dahin richten. Darum haben wir es mit Freuten begrüßt, daß wir in diesem geschätzten Blatte Artikel von dorther finde», welche .es bekunden, daß Männer unter Ihnen sind, welche die Fedc,r. zu führen verstehen- . . .. Mögen Sie den,, angedeutetcn Deg beschpeiren, und der Segen Gottes' wibr nicht aüsbleiben in der Läuicrung der Wünsche'Ihrer Brüder, 'welche-'in- L"»-' leben'-ussd-'Z» der'Muck Wirkung .an der Berhatigung ihrer milden Gesinnung gegen ric Arm.cn in . - .. > . - < . . .Hambnra. opvst ..... , B r t e f w e eh s e l. a'v». ' Schreiben ucbsk-^Jnbält vom Aren dankend erhalten. B- I. N. in B-, . Für Ihre Mittheilunz dankend und um ^echr baldige und öftere Wiederholung bittend, ersuche Sie zugleich um jene, wenn auch ungünstige Nachrichten von H. und E.; Ihr zweites Schreiben ebenfalls erbalten. Sämrntlichc Abonnenten werden ersucht, ihre Bestellungen für das nächste Semester noch zeitig bei den lobt. Postämtern ihres Wohnorts zn erneuern, um jede Unterbrechung in den Zusendungen zu vermeiden. Neue Abonnements sind um so zeitiger zu bestellen, als im Falle der Verspätung die früheren Nummern nicht für gewiß nachgeliefert werden können.— Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Bestellungen, die bei der Expedition selbst bewerkstelligt werden, mit dem betreffenden Abonnementspreise, zugleich ein Mehrbetrag von 25 pCt. als Postanfschlag eingcsandt werden muß. Die Redaetion Rctigitt von De. En och in Altona. Druck von Gebrüder Bonn.

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