Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 24 (26.11.1852)
- Date
- 1852-11-26
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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der Interessen des orthodoren Irchentljmns. s Ishrgsng^ 26. November l85S, 1 Alto««,! cr'in 1702 ris M..S4. Das Bündniß vor Gott. Predigt-Skizze von L: ' ' ' zu Gott ^ehk^EeS'wieder znrück.^ Nicht die Altzett, dtt.mstlstM Rast- und Nlchestimden, -n ihren Sabbathnnt> Ae^ethjgrü - st^i-Hev - ^es«w Wessen, die zu jedem Verhältnisse im Leben-bei—der Bibel Rath gebolt, nicht die allein ging aus uyd kam-ztchüch von -und zu Gott, — nein» unsre Jetztzeit, die seltener jenes uralte, heilige,Buch anfschlägt, ihr Ausgehen und Znrückkommcn ist deiinöch kii Gott; sie — statt daß die Väter die Bibel gelesen haben im stillen Kreise der Familie, im engen Hanse — unsre Jetztzeit, sage ich, liest statt dessen die Gottesschrifi ans den Kampfplatzen der freien offciien Welt, ihre Worte' sind Thaten, ihre Beese und Lieder,'/die 'sie singt, sind mächtige, die Wests erschütternde Klange, di? ättS der Geschichte wiederhasien; Religion ist Erkenntniß von Gott. So ging also unsre Zeit nicht' bloß physisch, das heißt, ihrem' Sein ündWerdcn nach, sondern, sich ihrer 'selbst bcwilßt', ging sie von Gott aus und s käm zu ihm' zurück, und besiegelt daS 'Bündniß Mit ibrem Regenten, vor Gott. Welche nun ist die wahre Lehre von Gott? — Mit Bcrnehmnilg dieser Lehre werden wir'auch klarer über uns' und unsre Zustände. Jene Lehre heißt: „Ich bin der Allseiendes Dein' Allmächtiger/ der Dich ans dem Lande Aegypten geführt/ aus dem Skkavcnhaüse. Du sollst keine anderen Götter häben'vor" meinem Thigesicht.'' Du sollst'Dir nicht machen ein Dildi noch'eine ansgchaucnc Gestalt, weder von deü Wesen, die im Himmel droben,, noch von denen, die auf der Erde unten,' oder die im Wasser unter der Erde leben. Bücke dich nicht vor ihnen, und diene ihnen nicht, denn ich bin der Ewige, ' dein Allmächtiger, ein eifervoller Gott, der da'strafet die Krümmung der Väter an den'Kindern, bis ins' dritte und vierte Geschlecht, Und der da schaffet Gnade und Huld für Lausettde, daß sie werden meine Freunde und Beobachter meiner Gesetze?' Merkwürdig, daß die Welt lange genug/ ja Jahrtausende Hindurch'diese Worte gesprochen, gelernt und abgeschriebcn, und erst' spät zu ihrem vollen Verständnisse gelängt. WaS diese Worte in sich fassciss ich will es Ihnen sagen: das Beste, Tiefste, was die Welt bisher über diesen Gegenstand gedacht, hier liegt eS ausgesprochen, einfach, kurz und doch klar. Hauptfehler des Menschen ist bei Allem, und. daher auch .bei,,seinem Hinwenden zur Religion, daß er so leicht das rechte Maaß überschreitet; er fängt zwar ursprünglich, vom Wahren an, geht aber dann rechts die Lini^ uich^ü^xschreitet. das MaH HM durch! ein Znviel, bald durch s hWwigs. -.Po»diesem. HyjlgrLHM. ' schGheff,.sschtzallS7 Jrrthü^xr,, M. Wlzr. dex -Wcst che^,Hier j bxim.tpotteßgkichest, .Mad .dep Mpsch.,xa,H^^,bG.. schlug er i den,WW,/ allerhabeudxy^ HMrsbegriff .Mtschest^HA- AgA ' Schxgnseu,desMMassxnHn,.M;versinutzchAMtL zuyr Estschoys^! chjk^as,s von. .einem Thiexekfliendv, ^morgenläqdische Hejdenthum; j bald trug^ er deu-Goftesbegrlff^so' hoch ßber sich Hinang, daß , ex. i ihn schyugar nicht mehr syl^ wie deis heidnische Forscher HA ' Vorzettbald,, setzte wieHer des: Mensch, Gost »st tief in sich - imd iMchlc..sich selbst zum Sott, wie der das, .Metfschsngchstd , vepgöctesrch.e Grieche; ch^ld zu.iyeit au^, sich hinaus, setzte zwischen. Gott und Mensch Milstlwesen,, nsid schuf so,, stfltt des Hi^cn».! nnillittelbaren Verhältnisses des Menschen - zu Gott, eine Msttel-! barstit.,'. Die MitstlstrE, Hst rechte MittHra^e Halten, ist . hier, . rpst..allenthalben..unerläßlsche BeÄngnirg,, diese zeichnet geijchl dieDchpift vor,: „Ich bin der ÄWeM» dein Astinächttger;^ hier mit diesen bejden Begriffest..find xechgS.üad H.syfS,Z)vet.'ÄiLche ningcwoxsen, .Hie „Äileij,chk^-x, West.begröHze^. uich dst ' man»' mit Jrrthiun, um das Wesen ,»Gott'' gls, Gränzen ziehet. Du grauzest Dein Leben, Deine Thateu ab,, mst der HestiMung i der/Zeit, und sagst, i.ch.hähk.,diest.heut. odA tzestelU get^an^'.lvn.! gränzest deinen Standpunkt jn der. West-ab, mit Hex Bestimmung; des Ort,es und lli.auures.nnh,,sagst, ich, stehe, ich, WohnH,chieic sind /da, meinst Du darum, ..daß..auch.Gost..-nnr,jn gemHer^Zest. am gewissen Orte ist?,— .Nein,..„ich.,bln'dxx"SsjsstejeyKel, sagt , Gott,, über alle Zeiten b.tvaus,;.-.». ich bin He,Hz MsnächtigA", 'Hagt Gott, über alle Punkte und Orte hin erstreckt sich.-mein Arm, ' meine Gegenwart, das, Scepter meiner Macht: darum zittre, Mensch, wenn.du, den .Namen „Gott" aussprichst, ex'ist in jedem Augenblicke, und.an jedem Orte bei Dir und mit Dir! — Noch eine Gräuze giebl's, und auch über, die hinaus mußt dst''deinen ^oltesg.lauhen tragen, die Schranke der Maturkraft, des Naturgesetzes nämlich.' Jedes Wesen in der Natur,'und das , Ganze der Natur selbst hat sein' Gesetz, seinen gewissen Grad von Krastj bis wohin es reichtAsich emporhebl, und weiter nicht; das über Alles ausgebreitete Netz der in einander verstrickten und in einander greifenden sstatnrgesetze zwingt Astes nach einem Gange hin, gränzt' Alles ab,' und hält es in bestimyiter Sphäre nieder; willst Du auch Gott Dir' so denken, und darum verzweifeln, wenn Natur und Schicksal wider Dich gehen? Dein, Gott ist Schöpfer, Herr der Natur, und steht-über der Natur: