Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 21 (15.10.1852)
- Date
- 1852-10-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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84 ich auch nürso tköricht sein und verlangen wollen, daß moderne sogenannte Rabbiner — wol besser gesagt — Raubbinen — die Tbora und noch dazu im Urrerte kennen und versieben. Aber nun sage mir doch Einer ich bitte und flehe insiändigft darum, «eo atque vvs ^unite.-«, säge mir doch Einer was wissen und kennen denn diese Herren. Erbarme sich doch Jemand meiner! Doch halt, da kommt nur ein guter Gedanks! Es fällt mir natürlich gerade einN-daß diese Herren immer Religion und Moral (Handelt nach unfern Vorträgen u. s. w.) oder vielleicht schärfer bezeichnet von Religion und Moral predigen. Der Schuldigste sage immer, ich bin ein ehrlicher Mann. Zwareigcntbumlich empirischu.psychologisch richttg. so richtig, daß selbst dieses Zwielicht nichts dagegen wird einwenden können, und wäre es noch so beredet. Ich will freilich nicht behaupten, daß diese Herreü das nicht versuchen sollten, das wäre zu verwegen. „Du kannst ja Alles Tell," warum denn nicht auch diese kleine Kleinigkeit. . Dann blerbt uns freilich nichts anders übrig als zu dem Spruch des Dichters unsre Zuflucht zu nehmen:! „Da ist nichts unten, ist nichts oben Die Herren haben Alles verschroben Durch Worte verdrehen nssd Phrascnschwalle, Krummmacher, sind und bleiben sie Alle. Ob die Herren vielleicht viMtz Satz kennen? Doch sie scheinen so blutarm daß man selbst Schließlich den Herren noch folgende Worte GötbeS zum Abschied: ,,Snch er den redlichen Gewinn! Sei er kein schcllenlauter Tbor! . Ja, eure Reden, die so blinkend sind. In denen ibr der Menschheit Schnitzel kräuselt, Sind unerquicklich wie der Nebelwand, Der herbstlich durch die Blauer säuselt!" Frankreich. Dorveaur. Bei der Anwesenheit des Prinz- Präsidenten bieiclbsi, riet tele der Oberrabdmcr Marr folgende ofsiciclle Anrede an denselben: „Prinz, die Israeliten der Gironde rufen die göttlichen Segnungen anf Sie und Ihre providentielle Mission herab, und rechnen zugleich mit Vertrauen darauf in Ihnen eine mächtige und edelmüthige Stutze zu finden die überall das große Princip der religiösen Freiheit aufrecht erhalte nnd vertheidige, besten edle Ruhm seines Namens weiter verbreitete." Der Prinz erwiederte: ,„Ich danke Ihnen für Ihre Wünsche, und seien Sie überzeugt, daß ich alle die großen Principien von 178V, die der Kaiser von Frankreich geheiligt hat, fest aufrecht erhalten werde "— Don den verschiedenen Ehrenkreuzen,, die der Präsident in Bordeaur vertbeilre. ist auch ein dem Herrn Marr zu Theil geworden. Freie Städte. Brie f w e ch s e l.