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Der treue Zionswächter · 1852-10-15 · 21 (15.10.1852) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
8 (1852)
Issue
21 (15.10.1852)
Date
1852-10-15
Page
– (sequence 2)
Language
German
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82 der Handlung, bearbeitet ohne jede 7>w5h, und von den 252 Gefäßen auf welche und durch welche er um- und abgcfullt werden muß nirgends eine Spur! Wie mannigfach mußten die?'252h vorbanden sein wenn sie entsprechen sollte» allen den Sorte», die als 2cr stets' zu haben waren und noch sind! und in jeder beliebigen Quantität war 202 Wein immer vorrathig, und uderall rw zeder beliebigen Handlung, auch in solchen, die es* nicht der Muhe wcrth hielten;'W .n'h2p >220 Mon^ sich in den. Besitz eines 252.2 zu bringen, ja, die u um wunden erklärten . sie hätten niemals 252 Dein bezogen! Das Rätbselbafte dieser Angaben ist gelöst, wenn mau »nt dem bisherigen Prozes des 202,2 bekannt wird, der einfach folgender war: Der Kuper oder sonst wer. füllt den Wein auf Fässer oder Flaschen, verspundet oder verkorkt sie, läßt dann den r>25v er drückt einen Siegel darauf unbekümmert um den Inhalt und bezeugt durch Schrift und Siegel im 2c:,2, daß der Ankömmling 252 ist, das ist alles! So auch nur ist es möglich daß Fälle vvrkamen wie folgende: Es werden in der Handlung Dreher «.Herwig kl Flaschen 252 Wein gefordert, sic sind vprrathig aber schon gefüllt, verkorkt und verlockt. Wie macht man die 252? ganz einfach! man schneidet eine Scheibe des hervorragenden Korken ab, giebt ,22'zo. d. b. taucht den Hals der Flasche noch einmal in Lack., siegelt — und siehe da! de.r 22 ist fertig, der 252 Wein: also geschah es! In der Wein- Handlung D.ahlhof Nachfolger, erhielt eine Flasche gefärbten SpirrluS unter andern Flaschen mit Weindas Siegel und Eertificat, 252 7-222 kam bei dem Herrn Landsberger in Posen an, der sie den berliner;'7 n'2 zu sandte. Äon dem Hrn. Seid l ltz erhielt Hr. I M ei er ll Flaschen Rothwcin zu ovo. begleitet von dem Ecrusikat: ,.7>v-"w' '7-b!w 252 Mcdoc 217hm-nöd 25v Tvb?22.2 121252 22W:-,21 '121 2ph i2." Und nachträglich darüber spricht." Im Saale des llotol sta?rn^.«>6 bei einer 2-0-2 fordert Herr I. Lesser eine Flasche Wein, aber eine nicht koschere, daß bemerkt er ausdrücklich; der Kellner bringt aber eine 252 gesiegelte, und als sie lichkeit geschehen! Der Handelsmann Simons so hu erklärt: Einige Tage vor 222 es war an einem Sonntage, am in mein Vcrkaufslokal der Kaufmann L.— I.— auS P.— und erzählt mit Entrüstung er wäre so eben rn einer hiesigen Weinhandlung gewesen und habe 252 Wein verlangt, den er gleich auf seinem Wagen mitnehmen wollte. Es wurde sofort nach dem „Koschercr" geschickt, der aber, sagen ließ, er habe jetzt zu ckommen keirse Zeit; ' Man schickt zum zweiten Male, da die Sache Eile hat und in Gegenwart deö Herrn I.—...komM..der.Bote zuruck und bringt das Siegel mit dcm.Bemer.ke,u . «der Koscherer könne nichts könimcn'ä- Wicke'abekdaö Pettschast, sie möchten nur selbst^siegeln!!!" Fälle dieser Art sind häussg vorgckvmmen. — Es gehört-auch sin idle ^Wdchewldex Geschichte des 252 Weins daß Rum den Ehrentitel 252 auf eine Reise mitbekam, durch Aufdrucken des Siegels. Nachdem sehr viele Ereignisse so betrübender Art bekannt und konstätirt worden wa?ess, hielt es der Vorstand hiesiger Gemeinde für heilige Pflicht dieses Verfahren mir dem 21252 der Weine, ein Ziel zu setzen; Er sandte eine Deputation au das Berliner Nabbinat um es von dein Geschehenen in Keuntniß zu setzen. Das Nabbinatwar von einzelnen Fällen obiger Art schon avdrtirt.. Den Belegen welche die Deputation mitbrachte gegenüber, mußten wo! alle Zweifel schwinden, und die Indignation über das so sehr gemißbrauchte Vertrauen, machte das Nabbinat geneigt - auf die Vorschläge der hiesigen Gemeinde wie sie unten angegeben werden einzngehen. Herr Oettinger erklärte dabeft daß er schon seit langer Zeit keinen Wein aus Stettin getrunken, ebenso will Herr Rosenstein bei jeder ei2wv immer seinen eigenen Wem mitgebracht haben. Die jährliche Tantieme aber vom Ertrage der Siegelung welche die Gemeinde der Wittwe des Verstorbenen Borctiard festsetzte, war dem bei der Konferenz anwesenden Vertreter derselben zu gering; er brach die Verhandlungab und. erklärte das Geschäft in hergebrachter Weise selbstständig fortzusetzen. Die hiesige Gemeinde konnten und durfte erwartendaß das berliner Rabbinat sich beclassen wird einer Fortsetzung des Geschäftsin »hergebrachter Weift" seine Sanktion zu geben. — Aber sie hat ihre Voraussetzung zu. voreilig gemacht; ohne Vorwisscn der hiesigen Gemeinde, ja, ohne sich Überhaupt bei derselben zu meldenerschien im Aufträge des berliner Rabbinats wirklich ein pd und siegelt und koschcrt unter dem Siegel des i'7 2-2 zu Berlin uach wie vor Weine die Jahre lang selbst wen» sie direkt mit 252a. bezogen Wörden wäre», kann Wern aus Frankreich nnr hergezanbert. aber nicht auf natürlichem Wege Herbeibeschaft werden. Der frühere o'25v, der auch jetzt noch der 2225.2 bergeordnet ist. von dem Vorsteher der hiesigen Gemeinde befragt ob er mit Handschlag es bekrästigen

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