Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 6 (12.9.1851)
- Date
- 1851-09-12
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2625941-2625969-2625975--2436-2626969- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
AinM, E'wEnkcht saM, saß i^MÄrfiöl Betracht W°erfie< mische Bürgerrecht, doch um Freiheit und Befreiung von dem Tribut. " ZH ltzmö' «ich? asm nichtum 'Etwas, vsfi dieser Art zu bitten, denn dieses ist leicht zu ertragen, um Deine die Ilnterthancn, als wenn sie von der Än«U ihres Kirsten versichert find? Nach Jerusalem kam zuerst die erwünschte Nachricht, vvn Deiner Nachfolge in das KaiserMm, und von der heiligen Stadt hat sich das Gerücht in die übrigen Länder verbreitet. Sie verdient also auch deswegen, daß sie einen Vorzug bei Dir wenigsten gleicher Wohlthate« gewürdiget zu «erden. BiShierher habe ich für mein Vitterkand gebeten, «nd diese Bitte durch Anführung verschiedener Gründe zu unterstützen gesucht; ich wende, er der Sitz und die Behausung des wahren Gottes ist. Div Werke der Äaker «nd Bildhauer find Abbildungen der Götter, die man durch die Sinne empfinden kann; jenen Unsichtbaren Lurch deu Pinsel oder Grabstichel abznbkld'en, ist von unfern Vorfahren fürunerlanbt gehalten worden. Agrrpba, Dein Großvater, hat diesen Tempel besucht und verehret Nnd ÄugustuS dadurch) dem Tempel dargebracht nmd. Auch hat ihm, die Livia, Deine Großmutter, ihre Hochachüruz bezeigt.- Nketnäüd also) ein Grieche, Noch Nichtgrieche, weder ein König, noch Landpfleger, noch sonst Aufruhr, kein Krieg, keine Gefangenschaft, keine Verwüstung, noch etwas Anderes, hat dir Heiligkeit ünftreS Tempels dergestalt verletzet, daß ein Bild oder Statue, oder was sonst die Kunst MkpM'Mlu MßMW M««-e h« Ptstster.' diesHeilig^id-ches .W - MÄH «. j» nicht geringe Verwunderung, ÜÄ hielt dässtr.f er Hübe ekwaö sehr Prächtiges, und Größeres, .als^ dM. es durch Worte beschrieben, werden könnte, gesehen» Er, hat auch. geM.sejn^ Keuudex: dst zur Zeit bei ihm'warm, von nichts AndereM itlik Non l^nSwtpel/ und dem, was in dem Tempel gelobt zu werden verdient, gesprochen. So viele Tage,<r-aus Zimeigung gegen den HerodeS immer hier zubrachte, ging er in dm Tempel, und ergötzte sich mit der Betrachtung dieses Gebäudes/ und der Opfer, und der Ordnung im Gottesdienste, auch an dem majestätischen Ansehen des Hohenpriesters, wenn er im heiligen Schmuck bei den Opfern zugegen war. Nachdem er nun dem Tempel, mit solchen Geschenke«, die nach dem Gesetz erlaubt waren, beehrt, und auSgeschmückt, de» Einwohnern, in so weit es der gewöhnliche Tribut zNließ, viele Gnadenbezmgungm erwiesen und dm Herodes mit vielem Lobe belegt, so wie er hinwiederum mit dem größten Lobe überschüttet worden, wurde er nicht von einer Stadt, sondern von dem ganzen Lande, so daß man ihm zu EhrmBlummauf die Wege streute, unter vieler Bewunderung seiner Hochachtung gegen unsere heilige Religion, bis an dm: Hafen begleitet. Was soll ich von Deinem andern Großvater, dem Kaiser Liberins sagen? Ist nicht offenbar, daß er eben dergleichen Gesinnungen gehabt? Drei «NN zwanzig Jahre, so lange er als Kaiser regierte, hat er dm, von dm ältesten Zeiten hergebrachten Gottesdienst in dem ^Fortsetzung folgt.) Freie S t S d t e. Hamdurs, vom 7. September. Am jüngste» «ui hielt unser Oberrabblner Stern in.det großm Synagoge seiue Antrittsrede über Malachi, Eap. 3, V. S. - - .j. Wenn ein Geistlicher,' dessen ganzer Standpunktübereinstimmend-mit der Majorität seiner Gemeinde,-sich bereits als der strengen Orthodoxie^angehörig, bewahrheitet, m der Verbreitung der wahren, im Gegmsatze zür falschen Lehre seinen Berns erkennt, dm geraden Weg ftst und Unbekümmert zu wandeln entschlossen ist, uns Eiingung im Glaüberi ülS Ziek stiuer SMdüNg 'Mfstellk, dann bedarf es wol kaum der Erwähnung, daß solche GefiUNNNgeN) getragm zumal von und ausgerüstet mit dem Schmucke orätorischcr Wohlbettdenheitihres EiNdmckeS nicht verfehltm, als 2^ Lv p, setn mußtm. Rehmm wir dieses eine Resultat, als ein Zeichen günstiger Vorbedeutung für die