Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 4 (15.8.1851)
- Date
- 1851-08-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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handelt/überwacht, und öffentlich prüfen läßt, vM vor jenen öffentlichen Lchümstälten vorausdie zwar auch ihre jüdische» Schüler verpflichten, irgendwo jüdischen Religionsunterricht 'zu genießen, und hierüber Zeitzniffe beiznbriug<n, «eitet sich aber nm diesen wenig oder gar nicht, kümmern-, was die tranrigstm Folgen bat. — Ich behalte mir vor, nächstens auf diesen Gegenstand, der von orthodoxer Seite beherzigt zn werden verdient, znrück zu kommen. — ' ' Hier habe ich nur noch zu bemerken, daß besagte Prüfung bcfticdigcnd ansfiel, indem die meisten der Schüler die. ihnen vorzetrazenen Abschnitte ans dem Pentateuch sotvol,, als die ihnen mitgetbclltcn Grundbegriffe der jüdischen' Sehre' richtig auffapten und ihrem Inhalte nach verstanden: Dem gläubigen Juden mnßte cs auch angenehm seinhier das »-vo c»n»" in Anwendung gebracht zu sehen, indem in einer christlichen Lehranstalt, in Gegenwart vieler hochgestellter,^nnitunter auch dem geistlichen Staude angehörender Besucherwährend der Prufnng ans dem Pentateuch Lehrer wie Schüler ihr Haupt mit Käppchen bedeckten. - S. - »»rxryv«««- Archäolvgische Studien. Nachstehmder Bnef ist dem Werke dcS sehr berühmten, jüdischen Gelehrten und Philosophen Philo, der zur Zeit' deS zweiten Tempels lebte, entnommen. Erwähntes Werk ist wie bekannt, ursprünglich in griechischer Sprache abgefaßt.' wurve später ins Lateinische übertragen, und find nun einzelne Theile desselben, thcilS in hebräischer, wie vro "n, theilS in deutscher Sprache, wie u- A. -die Gesandfchäft an CajuS«, übersetzt. Dieser Autor setzte fich sowohl durch fein ernstes Bestreben und Verwenden für die Aufrechthaltung der heiligen Religion, als auch durch seine eifrigen Bemühungen, seiner Nation Erleichterungen vom damaligen Drücke;U verschaffen, die unverwcsbarsten Monumente, wie seiner'bei Jösephus, Zeitgenosse desselben, rühmlichst Erwähnung geschieht (cf. p'vk pr-v", JoscphüS Flavins und pnirv >772) Der Zweck, den man bei Veröffentlichung dieses Briefes in diesen Blättern beadfichtigt. ist. die tiefste Anerkennung und Verehrung, welche aucb die Großen anderer Nationen dem heiligen' Tempel zollten, hieraus nachjuweiien und weil ferner auch dpr eichtreligiöse Geist, die wahre Liebe und Anhänglichkeit zur Reliligion welche in diesem Schreiben obwalten, fffr jedes fromme Herz nicht ohne Interesse sein können, llm über die Nmständc. die in diesetn Briefe zu Grunde liegen» etwas näher zu beleuchten, dürfte folgende kurze, ans -rer Gesandschast« gezogene Darstellung nicht überflüssig erscheinen. Zur Zeit des zweiten Tempels lebten zu Alexandrien und Egpptcn überhaupt eine große 'MD-l JSrMitert.l (eL. 77 22» Nntetbew vielen und 7 schweren BedrüKmgen uud Bcrfolgungen, welche sie in diesem ^ande zn erduldm hatten/waren natürlich jen e die schmerzlichsten, : welche-die Religion und ihre Hekligthümer betrafen- Unter Kaiser EajaS erreichte daS Nbel seincn Höhepuukr. ^Da diefer oämlich göttlich^ verehrt ssiw wollte, so benützten dieSdie ohnehin gegen Juden feindselig gesinnten Einwohner Egyptens, besonders Alexandriensdie schow langst t»: Bereitfchäft: gehaltenen. Giftpfeile gegen Juden und Hüdenthum abzlldrScken.' Sie versuchten .deshalb alle Mittel die Religion zu verhöhnen und zv beeinträchtigen- und gingen in ibrep BoS-eit so weit, daßsie gewaltsam in die Synagogen drangen, und Statuen daselbst avfstellten. - (Beschluß folgt.) - Berichtigung. In sämmlichen Ausgaben der Gebetbücher von W. Heidenheim findetsich bei Lvdirbsjlehliä ein bedeutender Druckfehler vor, nämlich bei npt»» w soll es nicht ^20 sondern heißen/ wie sich diese Stelle in '0 vorfindet. Vm Mifsverjständntffen zu beg?gp5», wiederholen wir nochmals, dast nur die beiden ersten Nummern nls Probenummern gratisdie spateren indeft nur den bereits bei löbl. Post-AemterN abonnirt Habenden zugesändt worden find. Jmgleichen Machen wir daraus aufmerksamdaß die NedaktibN stch nicht im Stände steht, selbst chenn lhr der MbonpementSpreiS — wie eU geschehen — hgär eingesandt^ Desorgiittg pr Post zu nheruehWen, indem in solchem Falle für jÄ>eö abgesandte Exemplar der volle Posttaris von ihr zu zahlen ist. Briefwech f e l. Herren ''Rabb. Ä.» S. E. re» Wir würden Ihnen gerne die gewünschten Exemplare zuschicken-^och muffen wir dünn zugleich jedesmal' das Porto ' zahlen, was jenes noch üdetfleigt. — Hrn. Rabbt P: in T. Beide Piecen sollen uns lieb sein; nicht miiider^deutschi Arbeiten. "-7 ' Von diesem Blatt erscheint, abwechselnd mit dem PtÄk'pS!.wm/i«öchentlich.°.tinätal,':'-:FtrMKS^ eine Nummer. Das jährliche Abonnement beträgt 5 A Crt: (2 Th. pr. Crt:; 3 fl. 30 Tr.) für alle beiden; 2 A 8 (1 Th. pr. Crt.; 1 fl. 45 Tr.) für eines der beiden Blätter. Man abonnirt bei sämmtlichen löbl. Postämtern des In- und Auslandes. Redigirt von D r» En och in Altona.