Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1850-06-28 · 26 (28.6.1850) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
26 (28.6.1850)
Date
1850-06-28
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2625941-2625942-2625968--2401-2626929
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

-Diese doppelte Aufgabe Israels, ein Reich von Priestern uud ein heiliges Hylk zu ftin, besiimnit das Leben jed anderseits das aber das Ver Betrachten r das Gesetz rin Priester mir sein, das göttli das der E und Lare Gottes stimmen Priesters Beruf Gott g soll Ze stets f Schwt! beinahe Allein einzelnen Israeliten einerseits, ganze» Volkes; in beiden ist uns iß Israels nach Außen gegeben. NN zunächst die Aufgabe, che Israeliten auferlegt. Jeder sosstö ein Neich von Priestern sollt ihr Bedingung) unter welcher Jsrciel etz empfarrgenkorulte.'Vicht sollte sich weihende Volk nach Priestern t sein, dieser in jenen den Mann von ihm seine Handlungen bees sollte vielmehr jeder Israelit ein jener Gottes sein. Hierin liegt der en Israeliten, sein Leben soll ein s sein. All sein Thun und Lassen on seinem erhabenen Beruf geben, der Diener Gottes erkannt werden, eint diese Aufgabe, sie zu erfüllen, »e schwache Menschenkraft unmöglich, der Schöpfer des Menschen, dir diese Anforderung stellte, kannte die Kraft, uud bestimmte nach der Stärke derselben die Leistungen. ..Dieses sind die Gebote, welche der Mensch zu thun hatte, und in welchen er leben soll. Die Schrift sagt uns alsodaß die Gebote für den Menschen gegeben sind, auf daß er mit und Ln ihnen und durch sie leben solle. Entstehen in der Vergangenheit v'Ln 'z und an sein Bestehen in der Gegenwart v'n erinnern sollen. Üm seiüe ssiWchMTMb? nichd zügellos walten zu lassen, wurde ihm das Verbotderdw, und daß er ftiness Genuß in den gemessenen Schranken halte, mahnen ihn die " Und so wie durch Verbote die Handlungen der Menschen beschränkt ünd bestimmt würder») so würdest sie wieder durch Geböte geheiligt Old geMeM daniik auch sein Thun ihn als den WrM bezensstte. Stets sollte der Mensch M Israelit sich feines Verhältnisses sein) o bch s'ö'vo, und das. was er erkanttk, - davonsvlltedas Wort zeugen, vvc — War nun durch Ge- und Verböte des Menschen Thun und Lassen in den Schranken gehalten, so daß ftine Triebe urid Kräfte durch das Gesetz im Dienste Gottes standen, so wurde ferner der Besitz durch dte Gabe der vdÄ geheiligt, t'vwc als von Gott empfangen bezeichnet, so daß der Mensch anerkenne) däsi er durch Gött das hat, was er ..sein" Nennt, und nicht durch Reichthum stolz werde und seine Abhängigkeit von Gott vergesse. Auf diese Weise würd die Vereinigung zwischen dem freien MeNschest chnd cheM Diener Gottes bestimmt. Bei ErEüng üsid Ausübung dieser Gebote ist dem Menschen die Freiheit nicht benommen, Alles, was er erstrebenHEzü unternehmen, wie er auch in seiner freien Bewegung ) vor jedem Jrrthume geschüD iss ssnss sicher,? nicht feiner Leidenschaftess und BeDtdew ünkerthämg zu werden. Damit aber her Mensch ein Diener Gottes sei, mußte all^ sein Thun und Lassen geregelt werden, daß er nicht einerseits, um feine Aufgabe zu erfüllen, ein rein beschauliches Wey führe,, andererseits, üm seinen menschlichen Triebe» zu genüge»!, de» Beruf ganz vernachlässige. Dieser». Mittelpunkt zu bestimmen, und den Menscherr mit dem Diener Gottes zu vereinigen, ward nur durch das. göttliche Gesetz möglich. Es setzte dir Grenze fest-, innerhalb welcher der Mensch sich als em Wies) nngLbnndelres Wcsen bethättgeu kann, und issdieser Wien- Bekhätignng zugleich als DienerGottes sich zeigt. Daß er nicht sklavis^une)ssrLE M VermMssüg seittess Besitzes vergeude und uünliterhrochessÄbeitewurde seiner Thätigkeit durch' Mabbathe und Vuhetage Gvänzen gesetzt. Tage, dw ihn a»r die heilige Weihedie der Welt bei der' Schöpfung wurde, osr,. wie an) sein ' Jsvaek' Hass ^üüMbestilnmt ein Volk zu sein) Die Äüsgäbe würded ahessder Gesammrmasie, ihr sollt?mir" ein heiliges Volk-sein) Nicht »vie jedes aridere Vvkk^söllte °Israel seine Laufbahn von der Despoten Herrschaft bis zürWien Staatsverfass»rssg)dütchlaWss^^nss aussbieW'lüngsamen Ent- ' iviMrtlig Wn VeMs^W- Gottes Volk ganz vergessen; eine Herrschaft Mein chatte^ Israel änzsrerkeNsseri) Wd ^wassem^WeWhid assein zuck Menschen Heile schaltet ündilvaltet)dieGöttesherrschaft;und so lange Israel dkrssWkrkauüfekonnte keine Macht aMSEeMVW dÄsDHimmlMeM es ^entreißen> In Israels herMMMDGeseU kein chMyrzMes Jndividüum hatte die DberMcht über senre Brüder, nur das Gesetz und deA« -'Repräsentanten, die Gefetzeskundissess, hatten die Aufsicht für die Erhaltung und den Schutz der Hrdnüng. mo v'vLie

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.