Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 22 (31.5.1850)
- Date
- 1850-05-31
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Spreu aus der Tenne vom Wind erfaßt, — und ein Zeder «anft^ M ndÄ an^M dve,»- rvte vom Weine wirre! — - Doch, im Schiffe war ein Mann, — der schaute deS Meeres TvdöN an, und Mährend jeder weint und, wimmert, — lacht er nyhekLmmerrwährend ^AsleS auf dem Schiffe r/nnt'Und'fievnt, —' zagt Und klagt, 7- und das Schiff sieht aus — wie ein TrauerhauS, — steht stumM er dorr, — ein Feisenhort, rückt nicht vom Ort! — Da nahte ich dem Mann — und ritzet ihn an r i»Zst deün düS^Dtiik Whaüen Sein He^, dein Sinn von Staht :und Erz, -- daß dich nicht ängstigt unsere Angst,; -7 bei unserm Daugen du nicht dangst? Da wir alle schwanken an Tvdeskiuft — und unsere Füße stttken m'Todesgrnfr, stehst du hier un» verückt, —iM ^MMüth^ ^leid'Mch'^ückti — Auf wett schaust- und baust du/> auf wessen Rettung vertraust du? — Er aber zu dresen Worten lachte — und kopfschüttelnd zu mir sagte r — Werda weiß, was ich weiß,dem wirb vorkeinem Fall und Unfall heiß?". - Es spricht der Erzähler: Das Volk, welches seine Rede hörre, sich an keines seiner Worte kehrte, — und hielt ihn für einen baaren Narren und Thoren» — der den Verstand verloren; — bis daS Meer sein Wülhen dampfte -7- und seinen Zorn niederkämpfre, — und Zeder seiner Worte Wahrheit gewahrte, — und die Verkündigung .sich offenbarte, kein Schaden ward verspürt, — des Todes Hand nicht Einen berührt, — das Meer ward Wieder, lredlich, — wie, üblich, — die Wogen schwiegen/ — und friedliche Lüste sich drüber wiegen; — da erkannten die Leute des Mannes Werth. — dem göttliche. Einsicht ward bescheerr, — sammelten sich Um ihn Her, uzu lauschen seiner Mahr', — sprechend: Willst tzu unS verbergen das - Geheimniß deines Verstandes 77^ ^und uns nichtssagen: „Morin bestand es?" — Deiner Weieheit.T lese Über uns erschließen, — deinen ^Zeist guten, über uns ergießen??— Er aber sprach: Zhr habt mein Wort für Scherz Und Spott/gehalten» — ich aber will euch rin Wheimniß entfalten, — rief unerreichbar, -- an Werrh unvergleichbar^ -^-7- WiD r, ich besitze ein Buch, — worin manch'kästlicher Spruch; -— wer sich daran bindet, —> entgeht der Grube, und Sühnung findet. — Darin der MeereSengel Namen sind — die retten in Sturm und Wind,. — wer. diesen Band — nicht aßt aus der Hand, — «0 er gehr und steht, — wo er eilt M peilt, — der stürzt in- Feuer, ohne daß eSHnMzehre — und nicht unter in dem Meere! — Darauf sprachen jene: Willst du deiner Weisheit Geheipuiß unemhlten, 1-- so sollst dp, auch den H»hn erhalten, nicht sei «cksonst den» Mähewalt«. Maüf spricht er: Ich schffMdeim Geheimniß, dadieses Bach enthalt, — und dadem Schöpfer wohlgHür, — daß ich nicht eheres M^verrakhen, — bis Zedermann giebt einest Dukaten^— Dann schreibe sch Hm eisten' Tatismann, — der vor jeder Gefahr bewahren kann/ ber Flamme» fpalker — und über UttgeHüm watrA — der schaltet und gelter Und YeN keH Gold vergeltet! / . . ES ^spricht der.Erzähler: D«.. map, seinen. Eid vernommen, — eilten die Leute ihm nachzukommen. — Da nahm er auS seinem Zäckchen — ein Säckchen, — und daraus ein Buch, — und schrieb ZedeM einen Spruch, — den er versiegelte und verriegelte, darin war gezeichnet Formel und Schwur^ — Kreis und Figur? — sprechend: Dies ist euch zum Seegen — und .bringt euch Heil zuwrgen; — w^r's. mir sich trägt — und am Arm an legt, — dessen Schatten Helden erschreckt, —und vor ihm zu Boden streckt — und zieht er übers Meer, so legen sich die Wellen, — und wie Mauern sich die Fluchen stellen; — Nachdem wir nun ams. Trockene gegangen, — und dem Herrn neue Lieder sangen, 7hörte ich den Alten kantilliren — und im Stillen reeikirrn: Ich bin des Keni Kind, und Cheber ist mein Name, — mich nähret, mein Verstand, und dieser ist mein' Amme! — Gepriesen sei der Herr, deß^ Gnade nie entstehet, Zch schrie in meiner Noch, von Niemand angehört! Es spricht der Erzähler: Als ich vernahm dieser Verse Stellen,' — ekkannr' ich zur Stelle meinen Gesellen, den Vater der Preller, --- das Haupt her Fallensteller, — und wußte, was im Schiff sich zunug, war nur Trug — und zum Erwerb unternommen klug. — Doch fühll" ich^mir Hry Pedauern, — und verbarg sein böseS ^Lauero, . — «nv Mach .mir ihm weder gütig — noch wüchig, — aus hast nicht erscheine seine Feinheit, — und sich kundgeb« in Her Gemeine seine Gemeinheit.. — .Zch.giy^-also von hinnen — wir Staunen über fein Sinnen und Beginnen — und Ränkespinnen, um zu gewinnen. —>»>xrvccc.-