Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 18 (4.5.1850)
- Date
- 1850-05-04
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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lur «g -er Interessen -es orthodoxen Iu-enthvms. R e - ne t e u r. vr. E n o ch> '' Dixector und Oberlehrer zu Altona. 4. Mai 1850. Altonü. ''-w '-"b /Don/diefem Blätre.erscheint Wöchentlich einmal, Freitags, Ü» Bögen. Das Abonnement auf ein Fahr ist S.K Ct. (2 Lhlr. pr/, 3Fl. 30Xr.> Man abönnirt -ek allen löbl. Postämtern, soliden Büchhandlungen und Zeitungs-Erpeditionen. Anhalt. LeitendeZÄrtitölk Das Gebet verJnden untWieVcr- -'Herstellung - des Davidischen Thrones und" die Liebe der Züden zu ihrem. Vaterlande.'. - Vom Rabbiner Dr. Salomon Kohn: -77 Die Göttlichfeit her Thora- Von Rabbiner 2. — Freie stetzcrsetzung des ^'c p^. .^ Zeltungsnachrichten aus.' Breslau, Krappitz. Wien, Marschau. — Anzeiger. — DaS Gebet -er Jn-e« um Wiederherstellung des DaviLischeu ThruneS uvdie Kie-e der Zuden zu ihreyr Katerlande. *) . - . Von Mgbbin.er, Dr. S a l o m o n C o h n. DieRevolution,deren eiserner Tritt Deutschland erheben machte bis in sein Innerstes, ist in das Grab niedergestiegen, und w i r habenihr Erbe angetreren,< wirsmd e m anc Lpi r t worden. Ihr heißes Wort hatte viel, ' viel gefordert, sie wollte den Sämann neben deU Schnitter hinstellen, und was dir seine Hcknb'Waum in den Boden gestreut, das sollte die andere schon als volle reife Frucht -z«W Münde.ssMrst.'. -,LWsan^aher scheiterte sie. In der Natur wie im Menschenleben herrscht das Gesetz des al lm älige.w^Fortschritts, der successive n Entwicklung/ jeder jähe Ueberfprung rächt sich ftlbst,'erzerstörtdaSGnw/'Dasworhaudewwar, . *) -Äus girier 'größern Mbekt des Verfassers: »Die Oe« ' betöd» Ä«ven-unv"i-re Oegneri-«'' ohne ein anderes Besseres an die Stelle zu setzen. Das alte Geschlecht durfte wol die Schiffe hinter ' sich verbrennen, es hatte eine ureigne Kraft, an der es zehren konnte, aber die weichlich verzogenen, verzärtelten Kinder unserer Zeit verlieren den Bode» unter sich, wenn sie nicht eine starke Anlehne an die Überlieferungen der Vergangenheit behalten. Es ist darum wenig mehr von dem geblieben, was die Revolution so freigebig qustheilte, und selbst ihre kräftigst geartete Schöpfung, die Nationalversammlung, hat sich in Erfurt zu einem dünnen, unscheinbaren Schatten verflüchtigt. Nur den Juden wurde das leicht hingeworftne Geschenk nicht wieder aus Händen gewunden, sie haben die Freiheit behalten, dieses illegitime Klntzder' Revolution ist von den' Konstitutionen Äö'ein rechtmäßiges'ädöptirt worden, und - wir müßten MS "in der"Mä5u'ber diese abnormalewundern, wenn uns nicht dieselbe aus ganz anderm Gesichtspunkte entgegenträte. Die Freiheit des religiösen Bekenntnisses ist so ganz mit demWesendeshumasien Staates verwachsen, daß man Liesest notwendig verleugnen muß, wenn jene nicht anerkamttnserven soll; jemehr tzermenfch!fch^GttsrMttM"gött bewußt wirddesto mehr strebt er diesen seinen göttlichen Bezug zu manifestiren, es drängt sich aber