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Der treue Zionswächter · 1850-03-22 · 12 (22.3.1850) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
12 (22.3.1850)
Date
1850-03-22
Page
– (sequence 7)
Language
German
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HMMqMöMirrDW MlnKig-Hö chtrWGWfMEn dätzMMnMM M«M departigMBkchlübeeAMll^^ ihm beipfiichM^! ' Mätum? Wschteht auch; der -Meinung!! der Mino» rität KrtpährMstg^ MLste^d-ch-fär die Praxi-Mne Attwendüng hnben darf rti <Trakr. Baba Mezio,Absch. 4. 59 ) AWich Hkestge, uWchsichrliche Beahstdüsig' einesichsvlchem Besch lasse Widerfttzenbrn aüügespro-cherk aoP'i-tüknh r'r r So enthält rftrner^M Haimüd^ftchchÄ^ gen,nach'w-lchenheiSrimmengIrichhettdiSserodrr jener setner Äutyren rnkschieden werden muß. (Trakt. Erubin 4§ h, Dada Meziv 22 d, u.;dal. m. Eine freie WW jMchKBelichen für diese oder jene Meinung sich, zu erklären« ist also im Talmud völlig unstatthaft, und es darf in irgend einer Weise weder einer von dem Talmud anerkannten Meinung erttgegen> Mch einer von ihm als unbegründet erktärlen belgelreren werden. : . Dre allegirxeo Steven -u- Erubin und Chagiga attltMgend, darf vor Allem nicht unerwähnt bletden, drch'Vtes<4>eidenWeüenmchrbemha!achifchen,ß)iwero dem hagadsschen Theil deS Talmud angehören und d .her aus denselben ein Beweis für ein Gesetz nicht geschöpft werden kann. Dieser Unterschied zwischen teidcn Theilen istsnichr ein Produkt späterer Gelehrsamkeit 777 wie Mancher lekwa-zu glauben nicht abgeneigt sein dürste — sondern ist dieein unbestrittener, vom Talmud selbst ausgesprochener Grundsatz, was im Talm. ZeruS. Trakts Pea Absch. L deutlich gelehrt wird. Abgesehen davon» argumentiren die von Herrn Dr IWcht angefüHrren-Ta lm üdstellen feine Dehairprunq nrchk im Mindestens Jene aus Erubin betreffend, ist zu bemerken, was folgt : > v Der Talmud .enthält bekanntlich die. Auslegung deS schristlicheu Gesetzes, wie sieMosesausdem Munde de- Herrn ge hört N n bsich solche von Leyrer auf Schüler bizur Niedekschreibung de- Talmud forrpflanzre, nebst den Anordnungen zur Aufrechchallnng derselben. Während nun bei Ueberlrelung deeinen oder deanderen mor saifchen Gesetzedas Vergehen -blos: nach dem Aaaß' stabe beurcheilt werden darf-: alsseine Bedemfamkcit oder Minderwichtigkeit .im Gesetze selbst durch die Der» schiedetchett der daraufgefthren Strafen bezeichnet ist,, so muß die Ueherttetung iraditioneürr Bestimmungen werdene Hiev isiMcht choch-riaWWtchMwenttn»-^ gelten. Mtcht chö^NeEewalr^;d^^eMMe»fche»> mrhr oder minder eignes Schwächen^ Mder» davon die Rede, ob 'Vrr strbertitferung oder einer hsdtnlvM, Nach subjekltven AnsichtenzubildenbenAu-legung, ge» huldigt werde,vesmüß Mher-uDrttnfeachtea-.chaß W derartige-- in solcher^Absicht:^gchabeech da»zg-»z- Prinzip der Tradition Vernichtende»; Wegehen zu dm schwersten, zählt. Diesen^ Sinn bellrküadrrchet Schllltz jener Stelle ganz deutlich. Den« -Z ».sieht«;, heißtedort, bet der Lora giebt es Abstufungm M ^sö uad 1-o 8»8e bloße Unterlassungen »KN Hbliehenherten und Uebertretungen vo^-BetLüreN^ «ährend! Ueberrrrrunder Worte der S-sthriin»aded* M de» allerhöchsten Graden zahlen. Wie Sie- Herv Poksp», ch-mnach Hierin .eine Begvünbüng für Ihr« Behauptung zu finden vermochten, ist eine große Fragt. Noch ausfallender erscheint, wie S»e diese -Ihre Behauptung in: der allegirren Stelle au» Ehagtgn begßünden wollten, ja, noch auffallender, weil sie eben gerade, da-Eqr» gegenqesehke hätten daravabletten sakrowie dieauS Raschi an derselben Stelle deurtich zu lese»-ge» wesen wäre. Zn Bezug auf Prediger Sat»m«pL»p. 12, 11 die Worte der Weisen re« alle sind sie gegeben von einem Hirten, ivird dorr bemerkt: Wenn bei Gelehrtenversammlmsge»' Di-ßuiarionen entgegengesetzter Meinungen sich entwickelntaste Dich das vom Sru-ium der Thora nicht abhalkE" sie gehören ja alle einem Hirten an» Es kann ja nur aneinem Buche, au» dem Büche der Thora, bewiesen werde«, und so hast du vielmehr nur ein ausmerkstmr«- Ohr und ein vernüufkiges HerZ. auf daß deine Beweise den Ausschlag geben, wessen Meinung Ne richiitze. zum Beschlüsse zu erhebende, sei. So faßte Raschi -,de« Sinn auf, und daraus-kann wst Niemand behaupten wollen^ daß auch, widersprechenden Meinungen-Folg« gegeben werden dürfte. :! Kanu «u«: hietüder^ketite» Zweifelrobwattem.' wurde vielmehr dqrgeihon--danicht angenommene Meinungen. m keiner Weise bsrückstchtigt werden dürfen», so mich;der, vtrmeiNtttch- -Äinwand ganz vorzüglich .aberauch deehgllr in isetti RichkMMäck kehrenweit eiao - dem ssr-tzllstM - Giimdsatze-eNtze-eü« gesetzte Meinung g a rn tchtv schänden ist. DeksAße wird im Trakr. iVitrin Hol. 10- > b. als schon in her Mischst« begründet erklärtin Nedarim Fol. 28- Baba Bachra Fol. M h. und an andere» Stellen mehr.

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