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Der treue Zionswächter · 1850-02-01 · 5 (1.2.1850) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
5 (1.2.1850)
Date
1850-02-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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W - l SM G-tt vtt Schtzpstk- Ethawkt lind HkM -er Dinge ist, ihr Wesen und Wirken im BdväuO krude And Mining, so Lan» auch ein göttliches Werk WiW dm Eite-rüüken der Zeit unterworfen sein, c Solch «in göttliches Werk ist unsere - Religion» Si» lst vS« Gott selbst unfern Vätern und «nS gewor»«L Dawar und ist Israels HUaube. . Wie kann nun hier ein Fortschritt stiyrfmden, auf diesem-Gebiet, auf dem Gebier der Neligj-n? WaS ist, «aS soll uns denn hip Religion? Sobald wir aus dem beschränkrenMeis der Lindheit tret-n hinaus, in die Stürme lind Kämpfe der Lebens, beginnt in nnS der Kampf zwischen unserm irdischen Standpunkt und unsrer geistigen Bestimmung. Der Beruf, dem wir uns widmen,. stimckt ühS .mehr und mehr in Anspruch, mir asten'' pnsern. Mähen. müsftNi-wir, arbeiten, ihn zu genügen. Gar leicht, gar bald wergessen wir. daß dieser Perus nicht alleini ger Zweck unseres Hierseins ist,, daß wir außer unser« Pflichten gegen unö und unjere Mitmenschen auch noch Pflichten gegen Gott haben, vergessen.^ daß in uns eine Seele, ein Geist sich befindet, die ein Ausfluß göttlicher Deseelungi göttlichen Geistes, ein stereS Band zwischen unS und Gort bilden sollen, und dass, wenn wir diesen Geist einzig und allein zu irdischen Zwecken gebrauchen und' seiner höhern Bestimmung entziehen, wir dieses Band lösen und zerreißen. ÜnS davor zu bewahren, dreseS Band fester und fester stets wieder zu bindenist der Zweck, die Bestimmung, die Aufgabe der Religion, (deutsch : Wiederverbindung.) Soll sie aber dieser Bestimmung entsprechen, soll sie eine feste Stühe sein im Kampfe des Lebens, müssen wir sie auch hochachken, sie über das Leben stellen. Nicht aber können wir sie dem Leben unterordnen wollen, sie abhängig machen wollen von dem jedesmaligen Eindrücke der Zeit, in. der wir gerade leben. Sie muss eine feste Grundlage haben, ihre Quelle muß sein ungetrübt von menschlichen Arrchümer« und Schwachen, sie muß feststehend^ vorauebesttmmend sein für alle Zeit, für alle Berhaltniffe^ Und wer allein vermag eine solche Religion zu ertheilen? Gott allein, der die Dinge nach ihrem inner» Wesen kennt, und der -ie Zeiten lenkt nach seinem Willen. Liegt nun im Begriffe de- Fortschritts ein all- MahligeS Naherkommen dem Ziel unseres Streben-, und ist im Religiösen das Ziel dieseunseres Streben-, dkd ftettschtt RelnhütEtmhekVerM« dlmtz Mtt Ge«, so «ckve M Forlschrtte Hierin^ ^wtt» wiv süchr« Krvüökzugrhest -lran die-Qudllr yörtlich» Mttvhewmg» während i «A» Wir: uns Wtt r Ältzetw» Verstan-rskräfttu forchelst» wollen- -ie -och vonß Me, tkmmel des Lebens brmetstett aud influittl sinL^ uwir uns immer mehr -dm Göttlichen MrfoMen -MLr-iem IM -och mtt DetAck UoschG-- dbttn höchster Grad nürn M die kindliche: bezSichmW wo -as LebeN stch noch nicht tzttrüsst hsk; dieMriigio» macht Unftr Verhälmtß za Gott, gleich dem -e- Lindezum Vater, Vctrum Müssen wir zucückgche» bi- Nufdie Zeiten, wo unsekr Bäverta-ie Schale Gorst-AnzjenL und aus seinem Munde dieLehpe empfingen, Lie>m1 derber Gemeinde ZaköbS l-Erbe iisti /- / / 7 ^. Und darum werfen Mr izurück den Forlschritk, der nur für - «in güttlsches, Ewiges Werk,; «in/.menschliches vergängliches dieree, nach «rnschlichen Ansichcen^ geformt und gezogen. Doch unsere Gegner erwiedernr Auch wir gehen zurück auf die göttliche Offenbarung, M: suchen-He tq ihrer Reinheit aufzufaffen, und wollen nur chaS ab/- streifen,, was veraltet, in unserer Zeit nicht mehr anwendbar ist, und darum prüfen und sondern wir, um Göttliche herauszusinden. '' '' Wie aber wird geprüft, und Wie füll geprüft werden? Nach unfern Gesetzen isteS uns nicht nur erlaubt, sondern geboten, das Gesetz su /studiren, darnach zu streben. eS zu tMüM^/'V MrguMA,muß aber die Errinnerung, daß wir ein göttliches Werk vor uns haben, dessen AüSsprüche Mher unfehlbar sind, und daher unfern Gesichtskreis LU hzschränkt, mnsere Einsicht zu mangelhaft ist, wenn wir solche mit unserm Verstand« nicht in Einklang finden^; vvrangehrn muß der Glaube, daß eine Offenbarung, «me göttliche Offen« barung uns geworden, vorangehen muß «ber auch der Glaubt an die Wahrhafrig keir unserer Grschlch te-7 /die uns lehrt, Gott erkennen nicht nur aS de« Schöpses sondern auch als den Erhalter, Beftrier: und Erlöser Israel-, als sein Gesetzgeber, sein Erzieher urtd fei» Schutzgott-in aller Zeir^ : / ' - Wenn 'Ä«r--rdiestr''Glaübt sthtt, noch studirt mir dtm Eifer eineS KrittkerS, 'der überÄ Mängel sucht und sie'sinder, ist geschwunden d«r Glaube an den göttlichen Ursprung de- Vorliegenden, dan« bleibt SS nur rin antike- Wetk, freilich-voller / Werth, über nur noch theilweis« Ävlhbar, dann wttsss jeder

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