Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 3 (18.1.1850)
- Date
- 1850-01-18
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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N A<rMruns Aber baS^ wqS wir für, das göttljM Gebot, welchervir slö ewig bestehend,als nicht ^drx Fortbildung fähig" anerkennen, zu thun haben. Huchen rvir ihre offenen und geheimen Wege aufz beobachte» wir ihr Thun und Treiben; merken; wir: auf ihr Lichten und Trachte» und ziehen wir ihnen. diametral entgegen; das wird, daS muß helfen^ Zur Erläuterung nur einige Beispiele r - i - WaS beabsichtigen unsre, VeS ZndevtbumS Gegner mit ihren KultnSre^rmr»? Wüßten wir eS bisher noch nicht, so hätten wir eS vor kurzer Zeit schwarz ans weiß sehe» können^ wie sie den persönlichen Messias, die Rückkehr JSraetS nach Palästina die Auferstehung der Tobten auS den Gebeten zrr verwischen trachten. Nicht genug daher, wen« wir diese erhebende Momente in Der jüdischen Glaubenslehre fortwährend als Gegenstände Des Gebetes beibehalten und zwar in hebräischer Sprache -n scho« deßwegen, damit nicht in eine Uebrrsetzung diese uü-. jüdische Richtung. eingeschmuggelt werde — Wir : müssen vielmehr v'd'p.-, nisnb tte, diese spetififch-jn- - difchen Lehrsätze bei jeder Gelegenheit kräftigst her» vorheben und unterstützen. Was hoffen unsre Gegner von ihrem Zurück drangen der Neligionsquellen auS den Schulen? Nichts Anderes, als eine Religion zu lehren, die mit einer andern ja nicht in Widerspruch steht, die dem Amalgamiren mit andern ReligionsbekenNern vielmehr anscheinend förderlich ist, um Judenfeinde« welche „ihr Reich von dieser Erde wähnen, den Dolch zu entwinden. Wir, die wir das Gebot Gottes über diese Erde setzen, wir Müssen dagegen diesem unjüdischen Ansinnen dadurch entgegen treten, daß wir Alles aufbieten, um ächtjüDische Schulen und den jüdischen Geist darin dadurch zu erhalten suchen, daß wir nickt nur den Religionsunterricht hauptsächlich aus der ungetrübten Quölle schöpfe», sondern selbst den Profanunterrichk Mit dem Juden, thum möglichst in Verbindung bringen, so z. B. deutsche Lesebücher mit jüdischer Tendenz einznführen uns bestreben. Wohin trachten unsere reformatorischen Häuptlinge mit ihrer Unterscheidung zwischen Wesen und Form, zwischen Religion und Ceremonie? Die traurige Erfahrung antwortet: sie wollen die unterscheidenden Merkmale Israels, die äußern Religionspßichten> nusgMrShalM,ymihre^M PeqnßmHMitSlirbL nsch Herzenslust ftöhW«7Ntch. am QjftnbaronLSwprtH einmab -ekxittesf> leichlrrU SMiy-eS M daß Ganze hinttetrn Md ,,zchgL«äß<' damit Verfahrens zu. können An E liegteS.nu«^ diesen AwgrUeu auf daSJndenthmv Trotz an Israels VolkSlehrBM liegt e^ »mczWjch> sei-«, eSwL>7 oder Predigten» mit aller Kraft Wer Beredsamkeit, und so oft, als imnrer möglich^ d«M, Volkediesen verderblichen Wahn zu nehmen. An/, dem einzelnen Jehudi liegt es, für daS gußeye Lste-i. ligionsgesetz die thnnlichsten Opfer zu briygen.rc. . PaS wollen wie ferner von Mysern? Fejuden lernen, energisch unsere Sache zu vertreten- Wie sie / die ihrige. Alle Lauheit, alle - Vielsprecherej, alles Seufze», u»d alles Schimpfen kann uns nickt heilen; vpr Thatkraft unh Thätigkeir kann uns Genesung bringe»^ Das sind Acht unsere Freunde,, die mit uns klagen, sondern die, die »ns beistehey, wen» auch nur jeder in seinem Kreise. Genug,, wenn jeder Gutgesinyte spricht: '? oft vn- »m,aber, fügen wir hinzu: wärt 'wnz vnsi nw! - L. Mein Sied. . Von 3. Schwarz. (Beschluß); Lobe ich darum den Herrn, so lang in mir Leben ich, fühle. PrWe'Den Schöpfer der Welt, dankend mit steudkgem Äang; Und^ in erhabenem Lied, in seligem HimMelSgrfühle Ertöne mein Klang. < - Menschen! wie lange denn noch verkennt ihrden.gütigen Meister, Fleht zu dem Werke allein, zu der geschaffnen Natur; Wisst, eu'r Götze, er selbst und alle unsterblichen Geister, Sic knie» vor ihm. Fort ist die goldene Zeit, entflohen mit verwehendem Flügel, Wo man. den Himmel verehrt» mit fühlender kindlicher Brust, Wo man Altäre gebaut im. Harne auf ragendem Hügel In seliger Lust! - Glücklicher war einst der Mensch, veegnügt in den, engeren. Gränzen, Wo seinen Gott er geliebt, immer der Klugheit gestöhnt» Da verbracht er eia Leben in rosigen und blumigen Lenzen» Von Myrten bekränzt. :