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Jüdische Volksstimme · 1920-11-25 · Heft 47 (25.11.1920) · page 7

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXI (1920)
Issue
Heft 47 (25.11.1920)
Date
1920-11-25
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Hf. 47. Antiocbua Epifanes und tinter den rtimiacbea Landverweiern, sodann nach endglltiger Ver* nichtung des jftdiSchen Staates das segensreiche Wirken der jfldischen Lehranstalten und das Entstehen und die Entwicklung der gro6en hebråischen Literatur, insbesondere der Mischna und des Talmud. Es folgt eine Darlegung der furchtbaren Leidenswege, welche das judische Volk, versprengt inmitten der ubrigen Nationen, ira Laufe der Jahrhunderte durchzumachen hatte, von der Zeit an. da christliche Herrscher au! dem romischen Kaiserthrone safien, und wåhrend der Zeit der Kreuzzfige, der gegen die Juden erhobenen Beschuldigungen des Ritualmordes, der Brunnenvergiftung und Hostienschåndung, der Vertreibung der Juden aus Spanien, ihrer Verfolgungen wåhrend des 30jåhrigen Krieges und so fort bis in die neueste Zeit, als unter den aufgeklårten Herrschern Josef II. und Napoleon I. den Juden die Anfånge der burgerli* chen Rechte zuerkannt wurden. welche sodann in der Freiheitsbewegung des Jahres 1848 ihre, wénigstens theoretische Vervollkommnung fanden. Der Verfasser geht sodann auf die neueste Zeit uber, schildert insbesondere die antisemitischen Hetzereien der éechisch-klerikalen Presse, widerlegt an der Hånd der Bibel die gegen die Juden erhobenen Anwurfe, indeni er zugleich den Nachweis von der hohen ethischen Mission des Judentums von jedem Gesichtspunkte aus erbringt. Es wåre zu wiinschen, daB der edle Zweck der Brochure erfullt, und ein eintråchtiges, verståndnisvolles Zusammenleben der Juden mit der ubrigen Bev51kerung endlich erzielt wird, wenn auch der Weg dahin nach den bisherigen jahrhundertelangen Erfahrungen sicherlich noch ein langer und domenvoller sein wird. Dr. Theodor Haas. THEATER UNO KUNST. Schausplelhaus: „Bunbury4*. Eine triviale Komodie flir seridse Leute von Oskar Wilde. Die AuffUhrung von Herrn Lenoir aufs Beste inszeniert, hatte einen vollen IJrfolg. Die Herren 05tz, SchSnhof und Lenoir entledigten sich’ihrer Rollen vortrefflich: Sehr brav Fri. Meller und Fri. Gerl. Nicht zu vergessen unsere immer tUchtige Fr. Wiesner und Fri. Fasser. Es gab nach allen Aktschliissen lebhaften Beifall. H... Flir die Nachtvorstellung am Samstag zugunsten des Bundes deutscher BUhnenangehdriger in der Tschechoslovakei, Anfang 10 Uhr, beginnt heute nachmittag die Ausgabe der restlichen Karten, — Zur Aufffihrung gelangt „Vera Violetta", hierauf: Bunter Teil, zum SchluB: „Opium“. — In der sonntSgigen Hauptversammlung des Deutschen Theatervereines wurde bekanntlich der BeschluB gefaBt, bei den BrUnner deutschen Theatrefreunden Sammlungen zugunsten des deutschen Theatervereines zu veran stalten. In anerkennenswerter Weise hat sich insbesondere unsere Hochschuljugend in den Dienst dieser wahrhaft vdlkischen Sache gestellt und bereits in der letzten AuffUhrung der „Walkilre“ bel den Theaterbesuchern verståndnisvollste Anteilnahme erzielt. Es besteht die Absicht, diese hochanerkenneswerte Tåtigkelt an Sonn- und Feiertågen auch als StraBensammlungen fortzusetzen. ZentralmutikalkabaMdlHMø BrUnn, Schlossergasse 2 B. STOflCKY. Kain« Buchhandlungl Dr. JftgM 6old$ttfa bat nfile Advokalankaaslal In Prag V WHH1M wMfad. - TdctiboaM-m 1980 »aMoltnNa 6681. ’rtw Nov. Fostta g t aittin a^'in'TOB.UBBifnsjni n-t«, fim MenthoUFranzbranirtwaln A 1 P A QisundheKs-ZahncrSme „aIjI H Das baste auf dlsssm Qablets. Optisches Institut BRONN, FREIHEITSPLATZ Nr. 12. Opernglåser, Feldstecher, Brillen, Lorgnetten etc. „Neueste BrilIen-Optik“. Inh. Rnd. STA- NOWSKY. Elgene Werkståtte. Iillilltr-Ftltr mit aflschUeøenden sar Tam -vs am 11. Dezember 1930, um halb 8 Uhr abeods, in såmtllchen Sålen der Schwechater Blerhalle. Humor. Vortråge, Gesang und Musik. Karten å K 10.— bei såmtlichen Vertrauensmånnern und im Jtld. Buch- und Kunstverlag M. Hick\ Adlergasse 9. ot'.'.v;:. Uorbdnge! 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FUr eine Singstimme mit Klavierbegleitung. FriedlSnder Siegfried: An Herzl „Wasser des Lebens“ K 6.—, Weyl Maximilian: „Herr Seligmann", zeitgemUBes Originalcouplet fUr eine Singstimme mit Klavierbegleitung K 8.—. Violine und Klavier: Roskin Janot S.: Zehn Volkslieder fiir Violine und Klavier (arrangiert von Kurt Burchard) K 25.—, Leo Portnoff: Jiidische NationaltUnze. Sammlung 1—6 å K 6.-. JUdlsche Gesånge fur eine Singstimme mit Klavierbegleitung von Boris GroBmann. Zwei Lieder mit hochdeutschem Text K 15.—, Mutter, ich bin so begltickt (Text von Sigmund Werner) K 8.—, Auserwåhltes Volk (Text von H. Zuckermann) K 6.—, Zwei Lieder mit Jargon-Text K 15.—, A gute Woch K 8.—, Mein Schiffele. Ballade. Text von Reisen K 8.—, Zwei Lieder mit hebr. Text K 15.—, Schoschanah (Text von Tschernichowski) K 8.—, Lajafah (Text von Jakob Kahn) K 8.—. Zu beziehen durch den JUd. Buchu. Kunstverlag M. Hlckl, BrUnn, Adlerg.9. 6proz«ntlg« osterr. 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