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Jüdische Volksstimme · 1920-02-19 · Heft 8 (19.2.1920) · page 7

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXI (1920)
Issue
Heft 8 (19.2.1920)
Date
1920-02-19
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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saak ^JUBttCItt TOUfiSrrMMB.- Seite 7. des, das sus dem versperrten Kastea der Branner Bibliothek nicht jMftw&i* ftsMdNUr. Daa muB auf- Mrefl. Von der internen Qebahrung der Kultusgemeinde wollen ^wir nicht sprechen. PRE8SESCHAU. Im „Kunstwar t", Heft Nr. 1, schreibt „Spectator“ unter dem. Titel: „Vorherrschaft des Jnden* tums?“ ... In Wahrheit ist das jildische Problem kein religiOses. Die Religion hat damit .auf beiden Seiten so gnt wie gar nichts zu tun. Es ist auch kein ttberwiegend physiologisch-rassenmågis, Die Vermischungen sind flbéraus. håufig und auch in konservativen Kreisen gar nicht seiten; der physiologische Gegensatz- <wird von verschiedenen Menschen sehr verschieden etnpfunden und ist nur ftlr die roheste Massenbearbeitung von entscheidender Wichtigkeit; auch weiB man nicht. wie weit.er gegenseitig empfunden wird. In Wahrheit ist es ein soziologisches Minoritetenproblem. Man ka’nn es åhnlich bei katholischen oder kalvinischen Minderheiten vorfinden, wo ja auch die Religion zunachst nur das aussondernde; Und. fremde Qemeinschaftsmotivist und die Minderheit in gegenseitiger materieller und geistiger Untersttltzung, im gemeinsamen Ehrgefilhl und tibcrall wirksamer Zusammenarbeit, in Verlegung der Machtmittel duf dkonomische Befdrderung und Leistungsffihigkeit sich gegeniiber der zersplitterten, frei durcheinander flutenden und mit ganz anderen Interessen beschdftigen, offiziell herrschenden Majoritet nmmer fester zusammenschlieBt.-Eine ruhige, umsichtige und sachljche BeurteUung„ auch des jildischeni Problems wird etøe der ff 0$en Hauptaufgabender Zukunfi. sein, bel .der auclv die Juden mithelfen und auf Ressentiment und Vorherrschaft bewuflt verzichten milssen, --- Im iibrigen muB HaB und Rache auch hier nach jeder MiJglichkeit ubgebaut werden und miissen die Deutschen begreifen, daB es flir ihre Rettung ganz und gar auf Qilte und Kraft ihrer figenen positiven Produktion ankommt. Das kanp. man sich nach allen Seiten hin nicht nachdriicklich genug klar, mac^en. "lipasWWip*# - alcttøE 568«. TI«., ÉÉÉateaa Febv ■ «.! i/ 3V« f ' f.} 'i*?- - Fe# .■HIBA.T? S s a ,21 22 , nonn. 'nppferr nD3rr,f«j 'm M i 23 D rt 24 M i 25 D F r n 26 27 •n« 7 S to 98 •rrbrn > nar hav 'n ie« na mKtt AcMung! Der heuligen Nummer liegen Posterlagscheine bei. Die P. T. Empfanger werden hOfl. ersucht den Betrag ehebaldigst einzusenden. —.TIOT1|ni' Zahl 5/1920. Konkurs Bei der israelitischøn Kultusgemeinde in Po2ega (Slavonien) ist die Stelle eines Rabbiners der zugleich Religionsunterricht am Kgl. Obergymnasium wie auch an den Volksschulen erteilen muB, zu besetzen. Der Oehalt wird nach Uebereinkommen festgcstellt. Der BeWerber muB der serbo-kroatischen oder wenigstens einer anderen slavischen Sprache kundig sein; er muB seine allgemeine Bildung mitteis eines Reife-Zeugnisses, die Fachbildung hingegen mitteis emes (Seminar-Zeugnisses oder eines solehen dreier råbbinischer Autoriteten nachweisen, darf das 40. Lebensjahr nicht iiberschritten haben. Bewerbungsgesuche, mit Abschriften der Zeugnisse, welche nicht zurtickgesandt werden, wie au^h mit Angaben fiber das Studium und curictilum vitae sind an den Vorstand bis inklusive den 29. Fébruar 1920 zu richten. Nur jenen Bewerbern, welche zur Probepredigt berufen werden, werden die Reisekosten ersetzt. Pofega, den 15. Jånner 1920. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde: Der Vorsteher: ' Der Sekreter: D r. B r i c h t a m. p. Frim m. p. Die ir"'- \ 35 hebråisch^ (vokaHøi Literatur~ råbH«ttii!ili Band auf hølzfr,^Papier< Probe-Steoke a. d. jiid. '^Debers^EUkif. Starker gedruckt, brosch. 25 Mk., geb. 31 Mk., mit 2$b Zu^chlag. Porto, Verpackung und Einscbreihop^jiro ,Exomp|gr 1 Mk- Diese prachtvi Zusammphstéi)ung enth. StUcke aus Mischnab, Talmud, Mldrascb; terner aus den jiid. Religionsphiiosophen, wtø z. B. Maimonides, aiis^en Historikejstt, Roimø^KftnmferMP^i^eirtlfl'lesIscheriag Lorenz: Der bluhende Baum. Judentum* und zwar aus allen Zeiten.* Da ist die1*- “ . M. Hickl’s Verlag, Briinn, Adlergasse 9, Wien, 8. Bez., Lerchengasae 6 a. Hickls JUdischer Volkskalender Aus dem Inhalte: Prels & K 6.50. Beermann, Dr., M.i Fiir stille Stunden, t— Ein kleines philosophisches Marchen fiir groBe Kinder. . B i a l i k Ch. N.: Willst du wjssen. B1 ti m 9 n t h a 1 Hermann: Unter jiid. Landstreichern. Fahn Ruben: Auf fremder Erde. Frischmann D.: Die kupferne Schlange. F r u g S.: Simches toyre. Qelber, Dr., N. M.: Aus dem inneren Leben der jUd. Qemeinden in Polen um die Wende des 18. Jahrhunderts. Q 0 n z i g, Dr.', J.: Israel Baal-Schem der Zweite und Dritte« JI6 f 1 i c h Eugen: Der jiid. Volkssozialismus der liapoel .Hazair. Jehuda Halevi. Kanter, Dr., F.: Ein Riickbliclr'auf das Jahr 5679. — Eine Unterredung mit Haman. K 6 n i g Ed., Qeheimrat: Die Patriarchen und die Vielgotterei. Kurrein, Dr., A., Prof.: Ein siebzehnhundertiåhriger pedanktag. MB liér, Dr., Ernst: Psalmen. Muller E.: Aus jUdischem Qeiste. Neuburger, Dr., Max., Univ.-Prof.: Medizinisches aus den Werken des Flavius Josefus. /Reisen A.: In a finsterer Nacht. Selbstbeiographie. Abarbanels, die Qeschichte der hebr. Poesie in Spanien v. Alcharisi, das Leben Sabbathai Zebis von R, Jakob.Empen und.hier {inden,,sich AuszUge aus, d«!, P!feiO»|ilen Oanz und Jehuda b. JehosQhuab. Es lehle^ poch Mendelssohn, Euchel, Sal Rappaport, Wessely, Bensel, Reggio usw. Stets sind prægnante Stollen aus den Originalwerken mit Sachkenntnis, Geschmack und Liebé heransgésucht. Durch die belgegebeue deutsche Uebersetaaag Ist das Werk auch fiir |ene, die des Hebrdischen nicht micIMte aM Mfidexu idealer FUhrer durch die Oesamtnteratur der Judentumr. M.HIClllitVMlaf ' Broun, Adlergasse 9 und Wien, VIUh Lercheng. 6 a. Tartakower,. Dr., Ch.: Werden wir PalSstina *. bekommen? Wachstein B stein in Eferding. e i n b a u m D.: Jiidische Landtage. Zlocisti Theodor: Erwachte Lieder. Dr.: Ein Regensburger Grabd SMMI —MtM: Rølig. Strflmungen im Judentum. Mit besonderer BerUcksichtigung des Chassidistnut. Von Dr. S. A. Horodezky, Bern. gr. 8° XII, 260. Preis geheftet M. 24.— Der Verfasser schildert in diesem Buche die zwei Richtungen im Judentum: Das Geftihls- und das Gesetzesjudentum. Er beginnt mit dem alten Testament, forscht nach diesen Richtungen im Talmud und im Midrasch und wendet sich dann den rabbinischen und mystischen Bewegungen im Judentum zu und zwar bis zum Chassidismus. Dieser letzteren, groBen mystischen religibsen Stromung im Judentum, widmet er sein Hauptwerk. Er beginnt mit dem GrUnder dieser Bewegung, schildert die BlUtezeit des Chassidismus und geht dann zum Gemeifischaftsleben der Anhanger dieser Richtung fiber. Zu beziehen durch: M. HICKL’S VERLAG, BRUNN. Lsnt und vøf jpitet die „JQdisehø Volksstlmmøu ©oe&enerf (hienen: Qiattfdjaft: 9anbo>©(iutm(uttø filt bie Sttøenb auøøetoahlt, iéanb l Wf. 6,50 ©ottfehatf: «flaba*©ammiuno fiir bie $uøenb 0løttf(bølt:4»fløhp»é«wipl»»0 fBv bie Quøeub jScrnb i 8. OJattWitUft »øøbø^ammluug fiir bie guøettb auSøetoa^lt ©anb 4—5 m. S l'SMttbe in einen Seitttuaubbanb gebunben VH. 59, . auf&grø 10 XeuerunøSaufd&iaør. ♦ttw »wie* »rfttt* Bblerøeffe »r. 9, 3n SK. $idIØ Cerlaø fflr iinn, Kblerøaffe 9, etfdEjien * foeBen: Kabhi ^faa! SiboaB niRon rnuti Der Llchtspendevide Leuchter BearBeitet unb inS SJcutfd^e ubertroøen bon. biabbinet S)r. ©. SBamBerøex, $atnbutø. ©rrofeoftab, 552 ©eiteit, Stud unb $apicr borguølid^. {ØreiS ©efdjenfbanb mit retirer SJedel« unb btuden* preffung SKf. 18.50. {Øotto mit SOerpadunø SKI. 1.50, mit Kadjnabme a^f. 2.15. S)iefe8 berubmte bolfStumlidje SBerl, baS in ieinem jit* btfdbett $aufe febien batf unb baS øeeiønet ift, S3eleb* tunø unb ©rbauunø, fiiebe øu @ott, øur SCaurob unb øum Qubentum øu berbreiten, ift øuøiei(b cin (Som* penbium ber iubifd^en ®tbil, auS SØibel unb 5CaImub in urfprunølidjfter gotm mit Kennunø ber Kamen ber Ueberliefeter unter øenauefter duellen anøabe barøe* fteUt, eine na«b SKaterien øeorbnete lunftboHe ©amm* lunø ber talmubifcben Sløaba unb bie Befte, toeil unbe* abfidhtiøte apoloøetitøe ©c^rift. Qu Beøieben.bureb aHe Sudtømiblungen u. bom SBerlaø. SK. Sldl’S Serlaø, SBrttmt, «blergaffe 9. leJ □ □ □ °ToT°r° □ □ Mairthol-Franzbranntweln A I P A ” Qasundheits-ZanncrSmo ffH.L»r iv Das baste auf diesam Gebiete. Handel mit dem jffUSlaiMl! 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