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Jüdische Volksstimme · 1919-03-28 · Heft 6 (28.3.1919) · page 7

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XX (1919)
Issue
Heft 6 (28.3.1919)
Date
1919-03-28
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nf. 6 »-wische fttttUH»««* f. aussprach, daß die Juden die gleiche« Rechte erhalten werden, wie die übrigen Rationalitäten, insbesondere volle Autonomie in ihrem Schulwesen und sonstige kulturellen Institutionen. Eine große Auswanderung der ungarischen Juden nach Palästina hält er nicht süv wünschenswert, da daS Land auf die Jude« sehr anga- Wiesen ist. Jüdische MilitSrpolizei in Palästina. Das Jüdische Preßbüro Wien berichttt: Nach einer Meldung des Pariser »New-Uork-Herald" vom 3. Janner werden die jüdischeil Soldaten der amerikanischen Armee in Frankreich nach Palästina gesendet um dort Polizeidienste, zu verrichten. DaS britische Kriegsministerium fordert ebenfalls jüdische Soldaten auf, sich für diesen Dienst freiwillig zu melden. Die jüdische Militärpolizei zählt bereits mehr als 14.000 Mann. Dar Varband JOdliehar Handslsingestalfter and Prlvatbaamtar :: Ortegrappe BrOnn veranstaltet am 8. April 1919 in slmtlichen Allen des j Deutschen Hanse• eine MAJKEN - REDOUTE. Eingeführte Oiste sind dem PestfltsschuB, Kirchen• gaste 2, I., Tür 22 in der Zeit von 11—12 und 4—6 bezw. 7—8 Uhr bekanntzugeben. Der FMlaunsdfeuft. MrieDasten. KultuSsteuerträger in Troppau. Es ist uns bekönnt, daß in den meisten Gemeinden ein Klaffenwahl recht besteht. Vielleicht wird der nationale Verband im schechoslovakischen Staate Wandel schaffen. Die erste Pflicht dieser Herren ist es aber Ihren Einfluß dahin geltend zu machen, daß endlich die Statuten der Prager Kultusgemeinde reformiert werden. — Nationalfude, Brünn. Auch wir vertreiten den Standpunkt, daß die Samstagruhe nicht nur in der Kultusgemeinde, sondern auch in den Büros der Nationaljuden streng׳ stenS cingehalten wird. Der Sabbat muß uns Juden unter allen Umständen erhalten werden. Eine Organisation aller Sabbatfreunde im tschechoslovakischen Staate wird diesem Uebelstande abhelfen. — Student. Dr. G. Nießner ist am 3. Jjar 1863 gestorben. — Jtt bischer Hochschüler. Abraham Napu ist am Jamkippur in Königsberg gestorben. —Leiderer, Prag. Im Kaukasus gibt cs kaum ein Fürstengeschlecht, dem man nicht jüdische Abstammung nachsagt. Teilweise kennt der jüdische Ursprung sogar noch jetzt, nachdem die kaukasischen Edlen bereits, seit vielen Jahrhunderten dem russischen orthodoxen Glauben angehören, in ihren Titeln zum Ausdruck. So zum Beispiel bei den Fürsten von Mingrelien, die nach ihrer Abstammung von König David den Titel Dadian führen sollen. — Jakob B., Olmütz. Der Sterbetag, nicht der Tag der Beerdigung gilt. — Zionist, Graz. Das Münzen- und Ge- Wichtssystem der Israeliten ist dem babylonischen entnommen. Ein Talent wurde eingeteilt in 60 Minas und die Mina enthält 60 Schekel, so daß ein Talent 3600 Schekel gleichkam. Diese Umrechnungsart wird aber neuerdings als inkorrekt angefochten und es wird behauptet, daß die Mina nur 80 Schekel umfaßte; dem entsprechend würden 3000 Schekel einem Talent gleichgekommen sein. — I. P., Wien. Für uns nicht geeignet. Vielleicht senden Sie den Beitrag an ein Fachblatt. — Orthodox. Wenden Sie sich an Herrn Rabbiner Fürst Schiffschuhl. — Ernst W., Innsbruck. Zwischen Jiddisch und Jüdeln ist Wohl ein gewaltiger Unterschied. Jiddisch ist eine Sprache. - Hille.--sileidernsl» 2 bietet die altrenommierte mm ■ linnirM ul linisdii isiM ■ ■ für Garderoben, Uniformen, ■ m Stoffe, Vorhänge uiw. usw. > ■ SIGMUND FLUSS ■ ■ Brünn, Fabrik Zeile 38. Telephon 576. ■ 1 Filialen in allen Stadtteilen. Postversand prompt. ■ Eröffnungs-Anzeige. Gebe bekannt, daß ich die langjährige 0chneider־Werksfcätt!E nach meinem verstorbenen Gatten, dem bürgerlichen Schneidermeister Franz Le.chlnger übernommen habe und das Schneidergewerbe im Hause Mlnoritangassa 12/14 ausübe. Für solide Arbeit, rascheste Verfertigung unter angemessenen Preisen ist bestens gesorgt. Um zahlreiche■ Zuspruch ersucht Ama?la Laschlngar, Schneidermeisterswitwe. Wechselstube der priv. mähr. 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