Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XX (1919)
- Issue
- Heft 4 (7.2.1919)
- Date
- 1919-02-07
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nf. 4 •י ft. 1* Prag. Mit Ihrer Anfrage wallen Sie sich an dal» Palästinaamt, Wien, 9. Bez., ^Zirkusgaffe 83, wenden. — «ramlner. Im Königreiche Polen und Westgalizien wurden di« Kandidaten in den polnischen Landtag bereits namhaft gemacht. — W. Hborow. So. bald der Verkehr wieder ausgenommen wird, sehen wir uns mit Ihnen in Verbindung. — Rotstern. In Ihrer Angelegenheit haben wir bei der maßgebenden Gehör, de interveniert. ־— L. Derartige Fragen können in un. serem Glatte nicht behandelt werden. י— S. Wegen . Erreichung der deutschösterreichischen Staatsbürgerschaft erteilt Ihnen Auskunft der Verein Zion, Glockengüsse 30. — Berger. Wollen Sie die verlangten Jnformatio« tten beim Nationalrat des tschecho-flovakischen Staates einholen. — Observator. Die Kandidatur Dr. Thons wurde in Krakau und Tarnow aufgestellt. — F. Die dritte Nummer ״Gewuloth" erscheint am 1. Februar. PrenumerationSbetrag 30 K jährlich. — RchivivuS. Sämtliche Bücher jüdischen Inhaltes in allen Sprachen können Sie bei uns bekommen. Der erhaltene Auf. trag wurde bereits ausgeführt. Die Brünner Organisation der allweltl. jüb. soz. Arbeiterpartei ״Poale Zion" entfaltet mit! Erfolg, und zwar durch Kleinarbeit wie durch Vorträge, eine intensive, aufklärende und organisative Täsi^eit. Mittwoch, den 23. Jänner, wurde im Vereinsheime Liechtenfteingaffe 2, eine Mitgliederversammlung abgehalten, in welcher Gen. Dr. Loria über die Stellungnähme der Partei zur ״Nationaljüdischen Bereinigung für den tschecho-slovakischen Staat" und zur Taktik des Volksrates in der Kultusgemeindeangelegenheit referierte. Der Referent erklärte die prinzipiellen und sach. lichen Gründe, welche unsere Reichsparteileitung in Prag dazu bewogen haben, Wohl einerseits den Eintritt des Parieiganzen in die ״Nationaljüdische Bereinigung" abzulehnen, andererseits aber allen Genossen den Eintritt in dieselbe freizustellen. Er führte desweiteren aus, daß die N. D. keinen Parteicharakter besitzt, vielmehr eine Organisation darstellt, welche die gesamte, auf nationaler Basis fußende Judenschaft unseres Staates . umfassen wird. Daraus ergebe sich für die jüd. Sozialdemokratie die Notwendigkeit an der N. V. mitzuarbeiten, um zu verhindern, daß diese Volksorganisation einseitig bürgerlich werde. Um also in der N. V. mit Macht für die sozialistischen, demokratischen und nationalen Ziele eintreten zu können, forderte Dr. Loria die Genossinnen und Genossen auf, zahlreich in dieselbe einzutreten. Zur Frage der Kultusgemeinde übergehend, degründete der Referent die diesbezügliche Haltung der poalezionistischen Fraktion im Brünner Volksrate, kritisierte die Taktik der bürgerlichen Mehrheit und teilte der Versammlung mit, daß die Partei "ihren Stand- Punkt in einem Memorandum an den Bolksrat genau präzisiert hat. Die Ausführungen des Gen. Dr. Loria fanden allgemeine Zustimmung. In der Debatte charakterisierte Gen. Brunner die ״Nationaljüdische Bereinigung" als privatrechtlichen, politischen Zusammenschluß der nationalen Judenschaft. Keineswegs dürfe jedoch die Meinung aufkommen, daß der Kampf um die Jüd. Volksgemeinde, als öffentlich-rechtliche Organisation der Judenschaft imtschecho-slovakischen Staate, durch die N. B. gegenstandslos würde. Gen. Kegler macht nochmals darauf aufmerksam, daß die N. B. keine Partei ist und warnt vor ungerechter Beurteilung der neuen Nationaljuden. Beide Redner sowie Gen. Gewürz unterstützen die Anschauungen und Vorschläge des Referenten, ebenso Gen. Lehrer, der zwar Zusammenarbeit mit den Bürgerlichen in nationalen Angelegenheiten verlangt, andererseits aber scharfen Kampf gegen das jüdische Großkapital. Durch Interpellation des Gen. Grün entwickelte sich eine längere Debatte über die PublikatiopStaktik der Partei. Neuwochl des vierzehngliedrigen Parteivorstandes ergab als Obmann: Keßler« als Stellvertreter: Brunner. In die mit weitergehenden Kompetenzen auSgestattete Parteiexekutive für Mähren wurden gewählt: Dr. Loria, Brunner, Keßler, Gewürz, Dr. Zeisl, NosKnberg. Zum Schlüße forderte Gen. Schuschny zum Beitritt in den ״Jüdischen Turnverein", Gen. Dr. Zeisl zum Beitritt in die «Akad. Bereinigung jüdischer Sozialisten" auf. --—m wiigpiiwr S8-chr,klr,d»r 56791019־. Februar. M ה 8 D ו 6 F ז 7 ■ י S ח 8 תיומד. וזד נתן חגסה 8 9 M ו 10 D יא 11 M יב 12 Wechselstube der priv. MM. escomptcbank itt Min», Kaiser Franz Josess-Platz 1 Au- ••I Iftonf mm Kutfimli«, Pfsabbrisfm» vekOStl»«» Wm aal Las«. Einnnd Verkauf van Ealnte« und Devisen WinkDA« mm epmbüchae ab« |Kt Gutschrift im König Satomta GeLchMiMG von Wertpapi»««. Die AbstattuuG Sau» auch i» LeU-ahluage« erfolDsn. tMm—t und mm$U «-»«US »Mb vee laß« fff 106». *•btwwbm« v»a Weettzapiago« zur »«wachs»», und I«watt»»s. — vintuttgannes« und LavinD»«a««ch6M »a» »archapi««« für Kirche«, SttftuuDM »ab Dotabs va» »Och-rfchache«. — «GschaffuM, von MMüech«i»>tSS»»tt»»o». — Eafe. LepasttS zur LuftzewechruMg von »owpaptersn. Daßumeute«, EchmuckgogonstLads« unter 6i«c*em mehrfachen V«rfchluss« der Partei. . Versicherungen von verloSbaren Wertpapiere« gegen KurSvcrlust. Promesien zu allen Ziehungen. »etßauf von Lose« se,ru Teilzahluaav». »M- W«r sich über jüdisch-ungarische Verhältnisse eingehend und ständig informieren will, abonniere die Allgemeine Jüdische Zeitung. 32. Jahrgang. Erscheint täglich mit Ausnahme von Samstag und Sonntag. Einziges mit jüdischen Buststaben gedrucktes Tageblatt Ungarns. Chefredakteur: Dr. Moritz Zobel. Pränumerationspreis: */* Jahr 20 Kronen, 1/e Jahr 40 Kronen, ganzes Jahr 80 Kronen. — Redaktion und Administration: Budapest, VH-, Kertchsz-utea 16 (im Eigenen Hause). ._ ■■»aMMSHMHaMBeaaBaauMeanKfleueum■■■»»■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Up* Gegen Einbruch! *fPV Erste mlhr. Rolibalken- und Sonnenplachenfabrlk, ElsenkonstruktionswerkstEtten Stahl- und Panxerrollbalken, Scherengitter, Rollgitter etc. ,etc. Telephon Nr. 3130/1V- Hugo Kudzia Bau• und Malenterle -Spengler Franzensglacis 3 empfiehlt sich für alle in sein Fach einschlagende Arbeiten. Uebernimmt auch Dachdeckungen mit Dachpappe und Holzzement. Prompte und sorgfältige Ausführung wird zugesichert. Kleine Spenglrrreparaturen werden im Emailgeschirrgeschäft, Josefsgaffe 2, übernommen. Eröffmings• Anzeige!! Erlaube mir hiemtt höfllchst bekannt zu geben, daß ich meine eröffnet habe. — ■Für; prompte Lieferung und Ansführung wird garantiert Hochachteiid Ilütftner, 2011$ 32. mm r 0k Müratskl v Brn8. Bankovnf obchody^ Oddljenf pro zbolf. 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Nur solche Bewerber können Berücksichtigung finden, die bisher auSschlietzlich in streng orthodoxen Bethäusern tätig waren. — Gesuche mit dem Nachweise der bisherigen Berwendüng und des Familienstandes sind an den gefertigten Vorstand zu richten. (Gesuchsbelege in Abschriften.^ — Spesen werden nur dem Aufgenommenen vergütet. W i^en, 18. Dezember 1918. Der Vorstand der ״Abas Jisroel" (Schiffschuy in Wien II, Große Schiffgasse 8. Jakob Fuchs, Philipp Back, Schriftführer. Obmann. , Adas Jisroel ♦ ישראל Wie» II, @6<״e Schiffgaffe 8. Kanzlei: Wien II, Große Schiffgaffe la. ' Erster Sekretär tvird gesucht. Erforderlich ist streng religiöse LebenS-> führung, Repräsentationsfähigkeit, stilistische Gewandheit (deutsch und tunlichst auch hebräisch) und Kenntnis des jüdischen Gemeindewesens. — Gehalt, nach übereinkommen. — Offerte nach Angabe der bisherigen Ber- Wendung und des Familienstandes sind an den gefer- Eigten Vorstand zu richten. Wien, 18. Dezember 1918. Der Vorstand ber ״Adas JiSroel" (Schiffschul) in Wien II, Große Schiffgaffe 8. Jakob FuchS,. Philipp Back, Schriftführer. Obmann. ISIfyO UNIVERSUM Neugasse Nr. 16. Modernst eingerichtetes Theatet-GebSube für 800 Personen^ Zweistündige nicht überhastete Vorstellungen mit ruhtger, tadelloser Vorführung herrlicher Bilder. Beginn der Vorstellungen an Wochentagen: 8, 7, 9 Uhr abends, aw Sonn- und Feiertagen: 3, 6, 7 und 9 Uhr abends. — Tagesvorverkauf der Eintrittskarten an der Mnokassa: von 10—12 Uhr׳ vorm, und von 2—5 Uhr nachm. Stadthpfplatz Nr. S. Im Jänner werden Kurse für. Offiziere, Heimkehrer usw. eröffnet, welche sich dem kaufmännischen Berufe widmen wollen. Die einzelnen Kurse umfassen^ folgende Gegen» stände: 1. Handelsfächer (Buchhaltung, Rechnen, Han* dels- und Wechselkunde, KorresP0nd«nz)! L deutsch Stenographie; 9. tschechische Stenographie; 4. tschechi« sche Sprache; 8. Maschinenschreiben. Näheres tu her DirektionSkanzlei.