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Jüdische Volksstimme · 1918-03-14 · Heft 5 (14.3.1918) · page 7

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XIX (1918)
Issue
Heft 5 (14.3.1918)
Date
1918-03-14
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 5. ״Nvifch« Vskttftimme" K. L ird. am. dertolirsMi FTWe Mn Warschau. Einc jüdische :'lbordnung ist kür.;-, Donnerstag, den 21. d., fi׳ndet die Ziehung lich beim MinisterPräsiDenten vorstellig gewor-'der HI. außerordentlichen Staatslotterie für? I ׳den weaen der Vertretung hier jüdischen Geistlich-, Kriegsfürsorgezwecke statt, bei welcher 21,146 ' keit im Staatsrat. Nach entsprechenden Verband-i Gebdtreffer im Gesanitbe trage von 625.000 K, dai (vorm315 Friusro Urban) langen wurde mit den! Kultusminister bestimntt^ runter der Haupttreffer mit 200.000 K, zur Ver-' BSlRBF - kFSBL - ZSLVß - plsl» ßlss. 18» daß das älteste Mitglied des Warschauer RaM-? losung gelangen. Ein Los kostet 4 K . Sowohl bei: Ghsrnshms von Soläorn zur gvnotkgon ViP ruits י1ס: jüdische Geistlichkeit iw Staatsrat vertreten, sott. Die Zahl der jüdischen Vertreter im Staworat bängt von den Wahlen ab, aber es ist jedenfalls vorgesehen, daß eine ״entsprechende" Zahl Juden, und;war Vertreter der bedeutenderen Rick>tjl>rMN, i!n Staatsrat sitzen sollen. In polmn'chen politischen Kreisen verlautet, daß die Juden vierzehn Plätze im Staatsrat erhalten werden. Unter den Wahlnntgliedern werden neben dein ältesten Warschauer Rabbiner drei jndiscke Vertreter sein, einer vom Warschauer, zwei vom Lodzer Stadtrat, und ein Vertreter der j Kreistage der österreichi!schen Okkupation. Die übrigen Juden sollen sich m der Zahl der gouannten Mitglieder befiuden. die durch polnisckze Kreise unter Führung des Ministerpräsidenten ausgewählt werden. der Generaldirektion »der Staatslotterien als auch i bei den Verschleißstellen ist die Nachfrage nach diesen beliebten Losen eine überaus rege. Lose a 4 K sind soweit der Vorrat reicht, in Lottokollekturen und bei Geschäftsstellen der Klassenlotterie in Tabaktrafiken, bei Postämtern, Steuerämtern, Bahnälntern usw. erhältlich. Umflajtc{?}. Notiz. K. k. priv. mährische Eskomptebank in Brünn. Ter Verwaltuugsrat hat m seiner Sihung ann 1. d. die Bi lau; für das Jahr 1917 festgestellt, welche bei vorsichtiger Bewertung der Aktiven und nach satzungsgemäßer Dotierung der Reservefonds einen Reingewi,n.n v. K 940.170.44 Prof. Dr. F. Müller. Erbitten ErlediMNg - Dr. Kaufmann Birovitica. Besten Dank und Gruß. — Leutnant Dr. K. Erscheint in der michsten Nunnner. Weitere Berichte sind uns erwünscht. — Lederer St. Pölten. Es ist keinesfalls gut, «daß die jüd. Genossen sich gar zu erp,Mieren. Etwas Zurückhaltung wäre am Platze. — Z. P. Bntschowitz. Auch uns ist das Vorgehen dieses Herrn bckcmnt. Bei passender Gelegenlxit kommen wir hierauf zurück. — Pnchev chulom Ung. Brod. Oiewalt geht vor Recht. Auch für diesen Herrn kommt die Zeit, wo er mit ״Gewalt- Mitteln" nichts erreichen wird. Zionist Prostnitz. Wir werde»! uns denrnächst mit dieser gewiß wichtigen Frage beschäftigen. — Jude Wag. Neustadtl. Wenden sie sich an Herrn Dr. N. Birnbäum Wien TT. CzerimMfse 19. P. Z. Ein Mann - 9.40 Prozent des Aktienkapitals ausweist. Es!^"' j.״ dieser Weise die religiösen Gebote verletzt wurde beschlossen, der für den 14. d. einzuberu-! bat das Recht verwirkt zu fungieren. — S. T. senden Generalversammlung den Antrag zu fiel- Neu-Sandez. Bereits geschehen. Grup. Raslen, eine Dividende von 26 K - 61/״ Prozent für Die Aktie (im Vorjahre 0l/4 Prozent) zu bezechlen. einen Betrag per 200.000 K den Reserven einznverlstben und den nach Abrechnung der, Tantieme des Verwaltnngsrates verbleibenden! ftit Warschau. Kalender abgeschikt. — I. R. Knt tenberg. Der Sterbetag -niicht der Beerdigung^- tag gilt. — Rabbiner Sieger. Bereits in der letzten Munnner erschienen. Gruß. — Jwri Prag. Wenden sie sich mit ihrer Frage an einen Rabbi Rest von 49.986 K 18 h auf neue Rechnung vor-! «er. — Jungjude.Men. Wir hoffen noch Gelezntragen. Die bilanzmäßigen Reserven der Banb »umbeit zu haben, über diese prägen, ur unserem erreichen durch diese Zuwendung die Höhe von'Platte recht oft und eingehend zu schreiben. 2,800.000 K - 92 K für die Aktie. Tie nahmhafte.^ran P. P. Medizinische Auskünfte erteilen war Ausdehnung des Kundenkreises irn abgelaufenen^ grundsätzlich nicht׳, holen Sie ärztlichen Rat em. Geschäftsjahre verbunden mit einer erheblichen!—Passa. Es ist Pflicht der Kultnsgemei-nden für Steigerung der Umsätze, haben eine bedeutende'die Beschaffung von Mazzos. zu entsprechenden Ziinahlne der der Bank zur Verwaltung ander-j Prei'seii zu sorgen. In sedem^alle sollte, dem trauten Gelder niit sich gebracht, welche sich zumeist im Kontokorrcntgeschäft zu verwerten Gelegenbeit fand. Uni das richtige Verhältnis zwischeii den eigeiien und frnrden Mitteln wieder herzustellen und um für die großen Aufgaben gerüstet zu sein, welche die geschäftliche Tätigkeit nach dem Kriege an. die Banken zweifelsohne stel- Ten wird, wurde der Beschluß gefaßt, der Generalsamnilmig die Erhölnnia des Bankkapitals von 10,000.000 K auf 14 Millionen Kronen vorzuschlagen uiid zu beantragen, daß der Zeitpunkt und die Modolitäten der Ausgabe der nueen Nktien den! Verwaltu-ugsrate überlassen werde. Allgemeine Depositen-Bank. Auf Grund des Beschlußes der außerordentlichen Generalversammlung vom 28. Dezember 1916 schreitet nunmehr die Allgemeine Depositen-Bank behufs Er- Höhung ihres Aktienkapitals auf 80 Millionen Kronen zur restlichen Ausgabe von 60.000 neuer Aktien a K 400.— Nominale, die יוחס dem. Ertragnisse der Anstalt vom 1. Jänner 1918 teilnehmen, Den Aktionären wird das Bezngsrecht auf 37.500 Stück neuer Aktien in der Weise eingeräumt, daß auf je 4 alte Aktien eine neue Aktie zum Kurse von K 610.— zuzüglich -)Prozent Zinsen von diesem Betrage von! 1. Jänner d. I. bis zum Uebernahintage bezogen werden kann. Die Ausübung des Be.zugsrechtes hat in -der Zeit v. 16. Februar 1918 zu erfolgen. Näheres ist aus?dem Anoncenteil ersichtlich. K. k. Priv. Wiener Bank-Verein. Mittels Kundmachung wird auf Grund der Beschlüsse der General-Versammlung und des Administrationsrates vom 12. Februar 1918 den Aktionären des Wiener Bank-Verein das Bezugsrecht für die neu zur Ausgabe gelangenoen 75.000 Stück Sff1־־ tien mit Dividenden-Berechtigung ab 1. Jänner 1918 zum Preise von K 580.— telguel für jede neue Aktie in der Weise eingeräumt, daß auf je 5 alte Aktien eine lieue Aktie entfällt. Die Anmeldüng des Bezugsrechtes hat bei sonstigen Verlusten desselben in der Zeit vom 13. Februar bis einschließlich 23. Februar 1918 bei den Deponierungsstellen zu erfolgen. Zugleich mit der An- Meldung »des Bezugsrechtes ist bei der betreffenden Stelle für jede zu beziehende neue Aktie der Betrag von K 580,— bar zu bezahlen. Wucher, von den >1 »aßgebenden Faktoren entschiedeii entgegengetreten werden. — R. Z. Graz. Ihr Standpunkt erscheint gerechtfertigt. Während des Krieges Wandel zu schaffen ist nicht leicht möglich. ®tdtlli Brünn Cafs und Restaurant, Roman Schuster. ----- 1 ■■ ■ ״־.----- zlniung. An- und Verkauf von Losen in alten mBgllehen ----------- Kombinationen. ■■!!״■» ------ =!■״a Leopold Hannak Brünn, Ferdinandsg. 16. Cafe Margaretenhof ■ BasssBsmssaasssssBSSBSSSMmmmmmrgsmmm BRUNN, Rennergasse Nr. 12-14. CAFß BRUNA cJSS&tf Schwedengasse 7, Ecke Jesuitengasae Modernst mit allen Komfort eingerichtetes Cafe. Samt• liehe Räume gut ventiliert. — Vorzügliche Getränke kaltes Büfett. Zivile Preise. Aufmerksame Bedienung. Telephon 970. LINKfl & ROSOLfl, Drogerie, BRÜNN, Adlergasse. 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Wahl in den Verwaltungsrat. II 7. Wahl von fünf Mitgliedern in den Rechnungsrevisionsausschuß pro 1918. || Jene Herren Aktionäre, welche an dieser Generalversammlung teil- II zunehmen beabsichtigen, werden hiermit eingeladen, ihre Aktien, wovon || je 10 Stück zu einer Stimme berechtigen, in der Zeit vom 85. Februar X. bis 5. März 1. J. ln Brünn, Nikolsburg und Znaim bei der Liquidatur d' der Bank oder in Wien bei der Nlederösterr. Escompte-Gesellschaft, bei der Unionbank oder bei der Allgemeinen Depositenbank zu hinterlegen und dagegen die zugleich das Depot bescheinigende Legitimationskarte in Empfang zu nehmen. Brünn, 20. Februar 1918. Dar Varwaltungarat.

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