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Jüdische Volksstimme · 1918-01-31 · Heft 3 (31.1.1918) · page 6

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XIX (1918)
Issue
Heft 3 (31.1.1918)
Date
1918-01-31
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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״Nwifche 9»!f*fW*n»t" Nr. 3. Der Berwattungsrat. Emgesendet. Sehr geehrter Herr Redakteur! Handlung zur Lösung bringt. Der mit einer reiden Aktienbüchern der Bank eingetragen waren, können chen Engländerin verheiratete preußische Generaldie nach § 12 der Statuten zur Ausübung ihres Stimm vec^teS erforderlichen Aktien bis 28. Jänner d. I. bei der flatternde Lebemann aus Berlin W., der arbetts-! . ״, , . . ” *rate Mann aus dem Volke, der lebenslustigej oder deren Fdmlen gegen Empfangnahösterreichische Kavalier, die abenteuernde Polin,! me bcr Legitimationskarte aut Generalversammlung das moderne, seelenlosem Flirt ergebene ״Pup-, hinterlegen 5vs/s!•0^ t)ie.deute eines^rä"Atollen Japaners Prag, am 17. Jänner 1913. Wird, bte arbertende Frau ׳des Mittelstandes, das Ausländertum in Deutschla>n«d i׳n Gestalt eines Engländers. Amerikaners, Serben, Japaners, Russen, — alle diese Typen des deutschen Gesellschaftlebens, wie sie sich vor dem Kriege zeigten, ziehen m ihren vielfachen Wechselbeziehungen an uns vorüber und geben in ihrer Gesamtwirkung ein Bild jener Zeit von klarster, umfassendster Anschaulichkeit, dem i׳n Verbindung mit dem in alle Tiefen des menschlichen Herzens hinableuchtenden, unbestechlichen Wahrheitsdrange des erfahrenen Löbensken-ners und Seelenschilderers nicht nur ein reiner künstlerischer Geruch entspringt,sondern auch ein hoher, sittengeschichtlicher Wiert innewohnt. Alles in allem ein Werk, das vermöge seines inneren Gehals, seiner überragenden Menschendarstellungskunst und seines glänzenden, leichtflüssigen Stils berufen erscheint, ein Lieblingsbuch der deutschen Famiilien zu werden. Gleichzeitig vielleicht auch für das Ausland eine Quelle der Erkenntnis des!deutschen Wesens. Denn es enthüllt, wie kaum ein anderes, das Geheimnis des vielgeschmähten preußischen ״Mililarismus", die wahren Wurzeln der deutschen Kraft. Fürs Kind. Eine neue, arrßerordentiich vorteilhafte Versicherrrttgskombinatio«. Die Kriegsanleiheversicherung, die vom k. k. Sster. reichischen Militär-Witwen- und Waisenfond eigesührt wurde, hat dank der ungewönhlich günstigen Bedingungen, die durch die niedrige Prämienzahlung bietet, in vielen Familien Eingang gefunden. Um die Verbreitung dieser sozial hochwichtigen Einrichtung zu fördern, ist nun in den Kreis der Kriegsanleiheversicherung eine neue Kombination ausgenommen worden, die infolge ihrer überraschenden Vorteilhaftigkeit wohl bald populär werden wird. Die neue Kombination geht von dev Ersuche höfl. iitt Ihrem geschätzten Blatte, die Namen der edlen Spender veröffentlichen zu,' ״ a . , a . ״ . . ״ v wollen, welche der Witwe, des vor dem Feinde E-wagung -u-, datz °s dem Haupt -m°c Mittelstands, gefallenen Chaim Markus Weisels, Geldspenden! ™ fauf. i״״״" mutz, im Falle des eingesendct haben. Herr Sandor Wolf 80 K. H. «bl-b-ns d,° Erz.-Hung der Kmder ,,ch-rzustcll-n und A. Beamt u. Söhne 20 K-, H. B, Hendler 10 K״! flc ““""י*‘"!inö׳ cin!Ici,״:ä Kapital zu H. T. Th-U 8 K.. H. H. Sternfeld 6 K. . H. B-! Knaben znm Eintritt ins praktische Leben, Tag 5 K. Frau Leah Graul 5 K. Weitere Unter-5"?**״ “® :‘“"® ״״ לene V°rs,ch°rnng-s°°m, stützungen nimmt sehnlichst entgegen Frau Jdes?1e ”? »6! ',1י" “nb »Irtc״ o°!chl°ss-m wird, nimmt Messels ta Meronitz, l. Post Kofel, Bez. Du; Bedacht, indem sic salgende Leistungen verbürgt: (Böhmen). Hochachtungsvoll Malwine Grünwald. Notiz. K. k. priv. Wiener Bankverein. In Gemäßheit des § 60 der Statuten werden die Aktionäre des k. k. priv. Wiener Bankvereins zu einer außerordentlichen Generalversammlung eingeladen, welche am 12. Bebruar 1918, vormittags 11 Uhr, in Wien, 1. Dezirk, Schottenring 2, ftatfindet. Verhandlungsgegenstande: 1. Beschußfassung über die Erhöhung des Aktienkapitals um 30 Millionen Kronen, sowie über die Betrauung desAdministrationsrates mit der Durchführung der Kapitalserhöhung und mit der Festsetzung des Zeitpunktes und der Modalitäten der Begebung der neuen Aktien. 2. Beschlutzfaffung über die aus Anlaß der Kapitalserhöhung beantragte Aenderung der §§ 9 und 69 der Statuten. Nach ß 47 der Statuten sind zur Stimmführung in der Generalversammlung nur' jene Aktionäre berechtigt, welche seit wenigstens 14 Tage vor dem Zusammentreten derselben mindestens fünfundzwanzig Aktien nebst Coupons bei der Gesellschaftsklasse oder den sonst hiezu vom Administrationsrate bestimmten Stellen erlegt haben. Die Aktien sind, von arithmetisch geordneten und vom Einreicher eigenhändig Unterzeichneten Konsignationen (und zwar bei der Liquidatur in Wien in zwei, Lei den sonstigen Deponierungsanstalten in drei Exemplare) begleitet, einzureichen. Ein Exemplar der Konsignation erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung vrsehen zurück und gleichzeitig wird gemäß § 55 der Statuten die Legitimationkarte für die Teilnahme an der Generalversammlung erfolgt, welche auf den Namen des Deponenten lautet und nur für die bezoichnete Person oder deren gehörig legitimierten Bevollmächtigten Geltung hat. Oriefüahen. Besucher des Pädagogiums. Selbstverständlich nehmen wir zu allen Fragen, ohne Rücksicht auf Personen Stellung. — I. N. Wien. Die Briefkastennotiz, das jüdische Tagblatt betreffend gehört wirklich unter Rubrik: «Lustige Ecke". — ״Genosse" Nur kaltes Blut. Aufregung könnte schaden. Ihr Artikel erscheint ehestens. Gruß.— Religiöser Jude Prag. Das Buch ״Divrej Huolim״ ist im ״Jüd. Buch u. Kunstverlag erschienen. — Kultussteuerträger Pilsen. Gegen die Vorschreibu'Nlg steht Ihnen der Rekursweg offen. — Cohn Meran. Auch wir können diesen Schritt nicht billigen. Jetzt heißt es: das Ende des Krieges abwarten. Religionslehrer Wien. In Versammlungen werden derartig wichtige Probleme nicht gelöst. Die Herren Proponnenten müßten sich doch vorerst darüber klar sein, was sie wollen.! — Perlhefter. Von ״jüdischem Leben" heute 5u| sprechen ist am Platze. Der Burgfrieden hat Wohl .....»,«,...»». L1״£V»i£ÄÄ;l*ä“£i das Recht zu haben, die wichtigsten Fragen zu! verwässern. — N. Löw. Auch uns ist es aufgefallen, wie die Herrschaften sich jetzt vertragen und gemeinschaftlich operieren. Ja, das messianische Zeitalter scheint nicht ferne zu sein. In kürzester Zeit beabsichtigen wir ein paar interessante Artikel vergangener Tage den Herrschaf, ten vorzusetzen. Besten Apetit! — L. P. Marien bad. Uns nicht bekannt. 1.1050. Warum so aufgeregt. Die Preistreiberei ist international, interkonfessionell auch an keine Klasse gebunden. Es wäre lächerlich über den Pfarrer herzufallen. Diese reime Kunst haben auch andere getroffen. Es liegt uns ferne den Antisemiten nachzuahmen. um 10 Uhr vormitagS, wird im Sladkovskh-Saale des Gemeindehauses der königlichen Hauptstadt Prag eine außerordentliche Generalversammlung der Aktinäre der Zivnostenska banka v Praze stattfinden, wozu die stimmberechtigten Herren Aktionäre hiemit eingeladen werden. Program: Antrag des Verwaltungsrates auf Aenderung des § 4 der Statuten, laut welcher das Aktienkapital ohne staatliche Genehmigung von 100,000.000 K auf 150,000.000 K erhöht werden kann und der Berwaltungsrat ermächtigt wird, die Aktienkapitalserhöhung vorläustg um 20,000.000 K durchzusühren. Jene Heren Aktivnäre, welche an der Generalversammlung teilnehmen wollen und welche als solche am 31. Dezember v. I. in Biem Ableben während der Versicherungsdauer ein Sterbegeld in der Höhe von 20 Prozent des versicherten Betrags, wärend der ganzen restlichen Versicherungsdauer einen jährlichen Erziehungsbeitrag von 20 Prozent des Versicherungsbetrags, dies beides in barem Geld, und j nach Ablauf der Versicherungsdauer die Ausfolgung des versicherten Betrags (in Kriegsanleihestücken) als Aussteuerkapital. Ein kleines Beispiel wird vielleicht die günstigen Bedingungen dieser Versicherungsform am besten darstellen. Gesetzt, en 32jähriger Mann versichert ein Aussteuerkapittal von 10.000 K Kriegsanleihe für sein 2jähriges Kind auf die Dauer von 18 Jahren. Für diese Versicherung zahlt er eine Prämie von 491 K 20 h jährlich oder 43 K 40 h monatlich. Nun stirb er im zweiten Ver«; srcherungsjahre. Daraufhin erhält die Familie sofort, ein Sterbegeld von 20 Prozent des versicherten Kapitals, das sind 2000 K bar ausgezahlt. 16 Jahre hindurch er* hält das Kind einen jährlichen Erziehungsbeitrag von 2000 K, zusammen also 32.000 K. Nach Ablauf der 18jhärigen Versicherungsdauer schließlich werden dem20jährigen Kinde die versicherten 10.000 K in Kriegsanlei» stücken als Aussteuer ausgefolgt. Alles in allem erhält demnach das Kind 34.000 Kronen in barem Gelds und 10.000 Kronen in Kriegsanleihe als Gegenleistung für eine Prämienzahlung von bloß 982 K 40 h, v Dieses schlagend einfache Beispiel macht wohl jedes weitere Wort der Erläuterung überflüssig. Jeder Familenvater des Mittelstandes, jeder Beamte und Angestellte, der ohne erhebliche Barmittel der Zukunft entgegengeht und bloß auf seinen Verdienst angewiesen ist, sollte sofort von dieser Versicherungsform Gebrauchmachen und die Zukunft seiner Kinder gegen unvorhersehbare Schicksalswendungen sicherstellen. Auskünfte über diese Art der Kriegsanleiheversicherung, über die Höhe der Prämien in den verschiedenen Altersklassen sowie bei löjähriger oder 18jähriger Ver-- ischerungsdauer, erteilt die Bersicherungsabteilung des k. k. Militär-Witwen- und Waisensonds in Brünn.g Kaiser-Josef-Platz 4 sowie Kaisr-Franz-Josef-Platz 8. - Lum Gedächtnis - an den ersten Vize-Präsidenten der Wiener isarel. Kultusgemeinde, k. k. Landesschulrat Herrn Dr. GUSTAV KOHN Hofu. Gerichtsadvokat, Besitzer d. eisernen Kronen’ Ordens III. Klasse, Ritter des Franz Josef-Ordens etc. etc. Herausgegeben von AX SCHWAOER Wien, II., Zirkusgasse 50. Das Buch enthält Beiträge und Reden von Oberrabbiner Or. M. Gildemann, Rabbiner Or. Mai Qruawald, Rabbiner Dr. Julius Max Bach. Präsident Dr. Alfred Starn, Landesschulrat Or. Markus Spitzer, Or. Hainrieh Schrslber, Or. A>frsd Bargar. akadem. Maler David Hohn und Sekretär Or. Emil Adlsr. Außerdem enthält das in schöner Ausstattui. schienen« Buch zwei Reproduktionen von P01 Dr. Gustav Lohns. Eine Rötelstiftzeichnung vom akadem. Maler David ahn und die letzte Aufnahme des Hofu. Kammer- Photographen S. Wsltzmann. Zu beziehen durch den Herausgeber X SCtV/CEF, V <1 J. 2irkusgasse Nr. 50.

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