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Jüdische Volksstimme · 1917-09-18 · Heft 15 (18.9.1917) · page 6

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XVIII (1917)
Issue
Heft 15 (18.9.1917)
Date
1917-09-18
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Leite 6 WANWIsM vllilpVfflllr Nr. 15 Korrespondenzen. Jglau. Zu unseren Helden auf,dem Schlachtfelde gehören auch unsere Krankonschwestiem, die «sich der Pflege unserer verwundeten un kranken Ki-egsr hingeben. Zu diesen dürfen wir auch Frl. Bozejna Kohn, Tochter des Herrn Kürschnenneifi?ers Emanuel seiner Fvau Fanny Kohn, deren alle Brüder eingerückt sind, in Jglau als Pflegefchwestec in ,den. k. u. k. MiNtärspitälern tätig u. rannte selbst eine größere Operation, der sie, fiel M der Zwischenzeit unterziehen mußte und die glücklich vertief, sie nicht abhalten, kaum genesen, Wdederder Krankenpflege unserer Soldaten sich zu widmen. Frankfurt a. M. Der Palästinensische Hilfsverein ״Lemaan Zion", dessen besondere Bsdeutung für die arme jüdische Bevölkerung Jerusalems in der Unterhaltung eine moden-europäischeu Augenklinik besteht, hat auch weiterhin der ottomanischen ALegierung und ihren Verbündeten seine Augenklinik zur Behandlung der Bevölkerung wi!e verwundeter HoeveDangehöriger zur Vefügung gestellt. Dem Leiter der Klinik, Dr. Ticho, wurde neuerdings ,das Ehrenzeichen 2. Klasse vom Roten Kreuz mit der Krjiiegsdekovati'on verliehen. Berlin. Das Kriegsamt hat im Einverneh men mit dem Herrn Minister des Innern, anerkännt, daß Me von, den Synagogen gemeinden 1■ßfa schäftiigten Schächter bei einer Behörde tätig sind und demgemäß nctch 8 2 des Wfsdienstgesetzes im Hilfsdienst stehen, soweit ihre Zahl das Bedürfe nis nicht üversteiigt nnsdi soweit ihre Zsiit durch ihre Tätigkeit als Schächter in Anspruch genom men Wird. Soweit letzteres nicht!der Fall!isst, konneu sie neben ihrer vorgenannten Tätigkeit zum Hilfsdienst heranMogen werden, falls nicht!auch «ihre übrige Beschäftigung >ijm Sinne des 8 2 des Hilfsdiienstgesetzes Bedeutung hat. ' Eingesendet. Danksagung. Vjon den armen jüdischen Flüchtlingen aus ׳Galligen, die -iim Jahve 1914 und 1916 ihre Hei- Mat in de!n galizischen Städten verließen und iihr ganzes Hab und Gut zurücklassen mußten, sind von jbten Laudesbiohörden etwa 200 Familien nach Göding in Mähren zugeteilt Worden. Jhhr Zu- «war schrecklich elend und von großer Not .drungen, die Armen, sowie Ehre Frauen u, größtenteils ihre kleinen. Kinder waren fast nackt, ohne einmal die nötige« Wäsche und das motwen Wge Kleid m/it sich zu haben. Infolge des großen Kohlenmangels War auch der schwere Winter für djije Armen sehr fühllüav umsomehr, da sie ohne Schuhe Waren« und keine MUtsrkleidsr hatten, kurz die Not War so schvchklich, daß sie kaum zu schildern ist. Da stand zu ihrem Schutze ein Mann voller Energie und OpferwMigMt, Än gewiffev Herr Emanuel Feuer aus Göditng, der trotz -aller Schwierigkeiten, die ihm seitens dev Ortsbovölkerung und auch teilweise seiner eigenen Glau- «bensgenossen geboten wurden, mA aller Mühe u. förmlicher Aufopferung diese alle Schwierigkeiten zu beseitigen suchte, und die!große Not dev unglücklichen FlüchtlingsftvMAien womöglW zu liindern. Aus seinpv Initiative wurden die Armen Mit nötigen Nahrungsmitteln zu mäßigen Preisen sowie mit Kohle und nötigen Kleidungsstücken besorgt, für die jüdischen Kinder wurde «ine Flüchtlingsschule unter der Leitung einer be Währten Lehrerkvast aus Galizien, Herrn Bloch, engerichtet, und nur Dank seiner persönlichen Bestrebungen bei! den kompetenten Stellen, die er bis nun unermüdlich und unerschöpft für seine armen Brüder und Schwestern auf diesem Gebiete leistet, sind die dortigen Flüchtlinge vom tiefen Drucke der traurigen Flüchtlingsverhält- «nisse ein -wenig befreit worden. Alls jüdischen Flüchtlinge sagen jdem Herrn Feuer «auf diesem Wege ihren innigsten Dank und wünschen ihm' volle Kraft zur weiteren Leistung für seine armen. MitbrüÄer. Die jüdischen Flüchtlinge. Keiefkastea. Auf mehrere Anfragen. Die weißen Flecke in dje-r vorigen Nummer unseres Blattes zeigen von der GefftesfreihieN in unserem Neben Oesterreich Die ״Namenlose Geschichten aus einer kleinen Garnison" werden im Parlamente in die Oeffent NMeit gelangen. . Ablösung des Jomkippur -Seelenlichtes für die Kriegswaisen in Palästina. Ungeheuer ist verhältnismäßig die Anzahl, unbeschreiblich das Elend der jüdischen Kriegs- Waisen im Heiligen Lande. Alles, was briefliche Darstellungen darüber berichteten, verblaßt vor den anschaulichen Schilderungen, die etwa zwei hundert vor der unerträglichen Not hieher geflüchtete Familien aus dem Lande der Väter uns entwerfen. Hilfeleistung ist unaufschiebbar. Wir bitten «deshalb, dieses Jahr die Seelen (Neschomo)-Lichte durch Spenden für die Kriegs- Waisen in Palästina abzulösen. Die Hilfskommission 1915 für Palästina. Zuschriften und Spenden erbitten wir an das ״Mährische Landeskomite der Hilfsaktion für Palästina," Brünn, Adlergaffe Nr. 16. כתיבה וחתימה טובה wünschen heimlichst allen Verwandten, Freunden und Bekannten Theodor Bayer un- Fra« Prag, 2., Mariengasse Nr. 4, - Lum Gedächtnis - an den ersten Vize-Präsidenten der Wiener isarel Kultusgemeinde, k. k. Landesschulrat Herrn Dr. GUSTAV KOHN Hofu. Qerichtsadvokat, Besitzer d. eisernen Kronen- Ordens III. Klasse, Ritter des Franz Josef-Ordens etc. etc. Herausgegeben von MAX SCHWAGER Wien, II., Zirkusgasse 50. das Buch enthält Beiträge und Reden von Oberrabbiner Dr. M. OOdsmann, Rabbiner Dr. Max Orunwald, Rabbiner Dr. Julius Max Bach. Präsident Dr. Alfred Stern, Landesschulrat Dr. Markus Spltzsr, Dr. Hslurleh Schrsibor, Dr. Aifrsd Berger. akadem. Maler David Kohn und Sekretär Dr. Emil Adler. Außerdem enthält das in schöner Ausstattung erschienene Buch zwei Reproduktionen von Porträts Dr. Qustav Lohns. % Kohlt und die letzte Aufnahme des Hofu. Kammer- Photographen S. Weitzmann. Zu beziehen durch den Herausgeber MAX SCHWAGER, Wien, II.. Zirkusgasse Nr. SO. Neujahr 5678! Zum Jahreswechsel entbieten allen P. T. Kunden, Freunden und Bekannten dis herzlichste Glückwünsche Siegmund Fluss k. u. k. Hofkunstfärberei und chemische Waschanstalt in Brünn. Zum Jahreswechsel entbieten allen P. T. Kunden, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche OTTO DR05T BrUnn, Sen reibmaschinen-Gescn äff Krapfengasse. Zum Jahreswechsel entbieten die herzlichsten Glückwünsche Cafe L. Hannak, Ferdinandsgasse. Zum Jahreswechsel entbieten die herzlichsten Glückwünsche Roman Schuster, ״Grand Hotel". Zum Jahreswechsel entbietet die herzlichsten Glückwünsche Dania-Restauration, Erzherzog Friedrichstratze, ZumJahreSwechsel entbietet die herzlichsten Glückwünsche Gasthaus Wessely, Bienenhaus. Zum Jahreswechsel entbietet die herzlichsten Glückwünsche Direktion der Brünner Wach- und Schließgefellf schaft, Brün«, Rennergasse. Zum Jahreswechsel entbieten allen Freunden!u. Gestninungsgenoffey die herzlichsten Glückwünsche und Ziansgrüißs Julius Schüller und Frau. Zum Jahreswechsel _ entbietet die herzlichsten Glückwünsche Apotheker Karl Sonntag, Kaiser Wilhelmsplatz. Zum Jahreswechsel entbieten wir unseren Gästen die herzlichsten Glückwünsche Hotel Padowetz, Fevdinandsgaffe. Zum Jahreswechsel onitmetet bk herzlichsten Glückwünsche Herrmann Besenböck, Restaurant. Zum Jahreswechsel entbietet die herzlichsten Glückwünsche L. Hager und Frau, Krapfengasse Zum Jahreswechsel entbietet die herzlichsten Glückwünsche W. Wejmanns We., Seifensiederei, Zeile Nr. Zum Jahreswechsel entbietet die herzlichsten Glückwünsche Josef und Ludwig Hlawka, Liechtensteingaffe. Zum Jahreswechsel entbietetdie herzlichsten Glückwünsche Elias Wplfer und Frau. Cafe ״Margaretenhof", Rennergasse. Zum Jahreswechsel ׳ entbietet die herzlichsten Glückvünsche Cafe Biber, Conrad v. Hötzendorfstr. Zum Jahreswechsel entbietet die herzlichsten Glückwünsche Em. Bella? und Frau, Cafe Padowetz, Ferdinandsgaffe. Zum Jahreswechsel entbietet die herzlichsten Glückwünsche Maximilian Kohn, ״Cafe Kaiserhof", früher ״Cafe Royal", Brünn» Ferdmandsgasse, ״Dreihahnonhof". Zum Jahreswechsel entbietet die herzlichsten Glückwünsche Adalbert Schuster, Geschäftsleiter, Cafe ״Grand Hotel", Brünn.

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