Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XIV (1913)
- Issue
- Heft 49 (11.12.1913)
- Date
- 1913-12-11
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite.6 ״Jüdische Bolksstimme". Kr. 49. Familie. Direktor der Kuffnerschcn Brauerei Benno Selten ist einem Juden vom Forum des akademischen tt/tflAM/« /גי(. •>rta4MvZr1Va>li _1 S - ' f_ f J־- - VT f. _ . , ' " . C_ Kastanc, Ehrenpräsident Maschincnfabrikant Leopold Trebilsch, Tr. Deutsch. Obmann der Bczirkskommiffion. Das Theaterkomitee bestand aus den Herren B. Schmidck. Ottomar Aätz. S. Fischer, Siegfried Stein. Budapest. Der größte ungarische Balladcndichtcr, Joseph Kiß — ein Jude _ wurde zum Ehrenbürger seiner Geburtsstadt' Mczöesath gewählt und anläßlich seines Geburtstages von der ganzen ungarischen Gesellsctiaft gefeiert. Sein Großvater ist vor ISO Jahren aus Rußland cingcwandcrt und hat als Chason alten Schlages in viele» Gemeinden gewirkt. Meran.!Rabbiner-Ehrung.) Die Israeliten Meraus haben ihrem gewesenen Rabbiner, Herrn Tr. B. Mnucin, welcher im September dieses Jahres nach fünfjähriger Tätigkeit von Meran geschieden ist, einen schö- »e» Beweis ihrer Liebe, Verehrung und Wertschätzung gegevcn. In einer künstlerisch ausgestattctcn Adresse, die von den Mcrancr Israeliten gefertigt ist, wird die Tätigkeit Tr. Kurrcins folgendermaßen gewürdigt: ״Euer Ehnvürdcn! Ihr Entschluß, Meran zu vcrlassen, hat uns mit tiefstem Bedauern erfüllt. Nachdem uns eine Einflußnahme aus diesen Ihren Entschluß »»möglich war, möchten wir heute Euer Ehrlvürdcn unseren aufrichtigsten Dank zum Ausdrucke bringen für all das, was Sic während Ihrer fünfjährige» Tätigkeit als Rabbiner, Prediger sowie als Lehrer unserer Jugend für das Mcraner Judentum geleistet haben. Unter den denkbar schwierigsten Verhältnissen haben Sic mit unermüdlicher Energie cs verstanden, bei den Mcraner Israeliten frisches Jnicrcsic zu wecken; Sie haben den Gottesdienst in Meran auf eine auch eines Kurortes würdige Höbe zu bringen gewußt und mit seltener Liebe und Sorgfalt den Jugcndgottesdicnst und Exhorten trotz vielfacher Hindernisse cingesührt und idn schließlich zu einer Feierstunde unserer Jugend und angesehenen Institution seitens der Eltern mufgcbaut, lind mit welcher Hingabe Sic sich dem früher fast brachliegenden israelitischen Religionsunterrichte gelvidmct habe», hat der reichliche Erfolg bei den Sic verehrende» Schulkindern gelehrt, denen Sic Liebe und Freude an unseren Fest- und Feiertagen, Verständnis unserer Gebete und Kenntnis der biblischen Geschichte bcizubringcn wußten. Für all das, sowie für alles, was Sie,uns als unser Seelsorger jedem Einzelne» getan habe», können wir Sic heute nur unserer aufrichtigen und anhaltenden Dankbarkeit versichern und wünschen Euer Ehnvürdcn viel Glück zu Ihrem neuen Arbcits feldc, aus daß Sic dort stets befriedigt auf die Erfolge Ihrer Tätigkeit zurückblickcn können." Zugleich mit dieser Adreffc wurde Herr» Tr. V. Kurrein ei» kostbarer Silbcrpokal, ein Prachtstück der Silbcrschmicdekunst, mit sinniger Widmung überreicht. Diese Ehrung — die cbciksv die Geber wie den Empfängcr ehrt, hat sich Herrn' Tr. Kurrcin vollauf vcrdient, der in den Jahren unermüdlich und erfolgreich zur Ehre des Judentums in Meran gewirkt hat und dessen Wirken in Meran unvergessen bleibt. Ezernowiv. Am 21. v. M. veranstalteten die Mitglicder des historischen Seminars nach weiland Pros. Tr. Hcrzbcrg-Fränkcl im großen Promotionssaal 1111־ sercr Almamater eine imposante Traucrfcicr. Neben -dem i» Flor gehüllten Rcdepult war ein großes Geinäldc des Verstorbenen vom Maler Ritter v. llrbanski angefcrtigt, angebracht,;für Trauerfeier hatte sich die Elite unserer Bevölkerung cingefuuden. Man bemerkte unter de» Anwesenden Laiidespräsidcnt Tr. Graf Rndolf von Meran, alle Dekane, zahlreiche Hofrätc, das ganze Profcssorenlollegiuin und recht zahlreiche Hörer aller Fakultäten. Von der Provinz strömten zahlreiche M-ittelschulprofcssoren. gewesene Schüler des Verblicheneu, herbei, um den letzten Akt der Pietät ihrem großcn Lehrer gegenüber zu beweise». Nack, ei»cr kurzen Eröffnnngsaiisprackic durch de» Rektor Magnificns Pros. Tr. Fritsch, ergriff Iluiv.-Prof. Tr. Kaindl das Wort zu einer längeren Trauerrede, wobei die Verdienste Hcrzberg-Fränkels um die Wissenschaft, um Stadt und Land bcrvorgchobcn wurden. Es folgte noch eine Rede vom Phil. Ritter v.;sopka, der seinen Lehrer in entsprechender Weise ivürdigte. Nach einem Schluhivort durch den Rettor nahm diese erhebende Feier ein Ende. Senats eine solche Ehre erwiesen worden. Berichtigung. Berichtigung. Tic Wiener zionistische Vereinigung bittet uns um Aufnahme folgeitder, ihr vom Vorstand des jüdischen Wanderbundes ״Blau-Weiß" in Wien zugckommcncr Erklärung: Bezugnehmend auf eine am inncröstrrrcichischcn Tistriktstag gefallene Acußerung stellt der Vorstand des Jüd. Wanderbundes ״Blau- Weiß" die Tatsache seiner Gründung durch die Wiener zionistische Vereinigung fest, die er voll anerkennt. Gezeichnet vom Präsidenten des Wanderbundes Tr. Ernst 2 k n t c tz k 1). ürieftwficn. Stehweinhalle und Theater- Restauration Zosel Dollar, vis-a-vis dem Stadttheater. Vorzügl. warme u. kalte Küche. Billiger Mittagstisch. Ausgezeichae.es Pilsner-«. Märzenbier, öftere. und «ngar. Weine. L. W. 43, Mißlitz. Uns bekannt. In rein persönliche Sachen mengen wir uns nicht. — Langjähriger Abonnent. Wenden Sie sich an die Leitung des Rothschildspitals. Wir sind gerne bereit, Ihnen diesbezüglich an Hand zu gehen. — Stammtisch H., Prag. Wir halten Ihr Vorgehen für wenig taktvoll und sehr deplaciert. — I. W., Wien. Ter Gegenstand ist bereits in unserem Blatte genügend ausführlich behandelt worden. Besten Tank für die Zusendung. Grus;. — Einer Proßnih. Ihre Beschwerden sind gerechtfertigt. Wenden Sie sich doch in erster Linie an eine dort bestehende Lrganisation. Sollte diese Intcrvcntion erfolglos bleiben, so wollen wir den Fall in unserem Blatte behandeln. -- Wirt, Bndapcst. Adresse: Verein zur Förderung ritueller Speisehäuscr, Hamburg, Biberstraste 4. — Perlfee. M. A. v. Rothschildsche Lungenheilstätte in Vcdrach, Baden. - Herzfa, Preßhurg. Wir erwähnen de o.'üge Festlichkeiten nur bei Personeu, die sich in irgendeiner Weise um das Judentum verdient gemacht haben. Ter Unkstand allein, das; der betreffende Herr Reichtum erworben hat, kann die Oeffentlichkeit herzlich wenig interessicren. - L. Pollak, Amsterdam. Wir haben Ihre Bemerkungen dem Autor des betreffenden Die Huterzeugung Johann Jugaöek BRÜNN, Ottgasse 44 (Zeile 1) -r. I. L Niemrower, sten Tank- und Artikels zugestellt. Jassy. Erscheint, /)emnächst. Be ° Grus;. ׳ Tr. fl!., Chnüfe. Tas Grnndnngssahr der Benei Beruh ist - Treuer Leser, Neutra. Unliebsam verspätet. — Nationaljudc. Ter Roman der Weg ins Freie von Artur Schnitzler!prache als Feuilleton Lcipnik. Ihre Vernmbnngtrur Kenntnis, daß sie in der' Adlergasse Nr. 18 Verkaufslokal eröifett hat. Preise staunend billig. Übernahme sämtlicher raturen in Herren und Damenhüte. Repaerschien in bebräischer int Hasmann. - H. G. ♦ ♦ ♦ ♦־ ♦ ♦ r ♦ ♦ ♦ ♦ Echte ♦ ♦ Perser Ceppicbe | tung trifft nächst. — zu. - I., Berlin. Erledigung dem- 1913 Wochenkalender 5674. *Ar׳ - I Dez. M D F S S M D M D > F X'!7- 10 11 12 13 U 15 16 17 18 19 Festtage הפיןרה **טרח דבד'ה Marmor «!ch-- F. DDStil S ED. Billards in allen Systemen, mit Marmorplatten samt Zugehör sind stets am Lager. 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