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Jüdische Volksstimme · 1913-10-30 · Heft 43 (30.10.1913) · page 11

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XIV (1913)
Issue
Heft 43 (30.10.1913)
Date
1913-10-30
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 43 ״Jüdische Bolksstiinme." Lette 11. Wesenheit des zehnten Mannes, gezwungen seins würden, am Jamkippur ahne ״Minjan" zu de-! ten. Ten ganzen Tag suchten sie in der Hinge-! bung einen zehnten Glauvensgenossen — ver-; gebens. Traurig wollten sie Vorabends ohne Minjan zu beten ansangen, da kam plötzlich a׳..s der^ Ferne ein alter jüdischer Greis in die Synagoge.. noch bevor Sterne sichtbar waren. Tarab gros'.e! Freude in der Gemeinve. Man wies dem Gasti einen Ehrensiv neben dem Rabbiner an. Taselbst übernachtete er. Ten ganzcü Jamkippnr stand er mit dem Gesicht zur Wand gckebrt, so daß die Anwesenden das ehrwürdige Äntlib des s schönen Greises, nur als er zur Thora ausge-! rufen wurde, sehen konnten. Rbends nach R'eila^ jedoch verschwand der Greis, und alles suchen nach ihm war ersolglos. hierüber war die »׳emeinde sehr bestürzt, besonders der .Rabliaer, der vor Erjchöpsung einschlies. Ta erschien ion׳ der Greis im Traume lind sagte: ״Betrübe Diri)׳ nicht, über mein verschwinden, denn ich, der ich heute mit Erich gebetet, bin - euer Barer A b r a h a!»." -vierans erwachte der Rabbiner und teilte die Traumerscheinnng der Gemeinde, mit. Taber soll der Rame ״Erzvater Rbrahan׳- Synagoge" datieren. — To lautet die ׳ebene Legende. iGlTlG lDMMGlGssM j E.e?n0dt ssi. OLOlrUdlvLI- 1247t fer<Iinan<i8ga88e Nr. I. AUo- und Homäopathie. Inländische und ausländisch• pharmazeutische Spezialitäten. Natürliche Mineralwässer machet Füllung. Quellenprodukte, Verbandstoffe, cUrurgische Utensilien. Diätetische Präparate, Kinder- Nährmittel, französischen Cognac, Malaga, China-Pisa■, Pepsin, Condurango. Cascara-Weine. Versand gegen a Postnachnahme. Hotel Slavia, Brno Kavärna-Restaurace, Karel Moravec. Apotheke ״rum Löwen” des Mag. Pharm. A. Goll Kröna Nr. 61, P.RÜNN. Telephon 214. , . f» Gegen verdorbenen Magen, Darmträgheit und Gicht. Sternhofer Bitterwasser“ Mild, doch zuverläßlich. 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(50 tiüi'ftc ivohl in der Ccncutlidueit lucnin brkan! ־. feilt, das; Fürst Bismarck durch iänpcre .־’,eit > lSTfi iss::• so oft er auf feiner in der t'-ähe Hamburgs gelegenen : Bcsihnng A-riebridionifi lucilie, einen jüdischen Arg konsultierte, demsetben wegen seiner vorzügliche» Eigenschäften eine besondere B-erlschäpung entgegenbrackte und ihn unch anher seiner bernslichcn Tätigkeit ato Freund deo Hauses betrachtete. (5S war dies der Hainburger rirzt Tr. Eduard Eoben. Poschinger, der Biomarcksorschcr, rühmt an demselben neben dem reichen fachmännischen Wissen die Tchärsc des Tenkens, die gewissenhafte Untersuchung und die unermüdlich.־ Hin- 1 gäbe, Eigenschaften, die bekanntlich zu den T: diiio-; neu des jüdischen t'IerztestandeS gehören und den'i.lben Eingang an die Höfe der Päpste, Herrscher und 2vvv■:■- männer schon im Mittelalter verschafften. Tie ׳.׳er. sönliche ־zuneignng des Fürsten Bismarck für Tr. Eo- Heu ging so lveit. das;, als Professor Tchweninger die ärztliche Behandlung desselben übernahm, er nichisdestoiveniger daraus drang, das; Tr. Lohen noch weiter in seinem Hanse verkehre, mo er ein häufiger und gerne gesehener Eiast ivar. Als Tr. Eduard Cohen am t. Tezember 1SS4 in Hamburg narb, richtete der vielbesck'ä׳-- tigtc .Kanzler ein eigenhändiges, von Berlin da:!e׳.t.? Schreiben an die .(!inder. TaSselbe lautet: ״Ihre 1111־ erwartete Trauerbotschan vom gestrigen Tage bade ickE mit tiefem Seinnerz erhalten. Meine Fra־.־, und ich wer-! den in ihrem Herrn Pater nickt nur den au uns und־ unseren Enkelkindern bewährten ärztlichen blatgeber 1 und 5?elfer, sondern den liebenswürdigen und geinreichen Freund unseres Hauses vermissen, sich bitte Sie s und die Übrigen unserer Teilnahme versichert zu fein.! mit der wir sthrcn Perlnsl als einen uns eigenen mitempfinden. Meine Frau hat mich besonders beauftragt, dieses noch in ihrem?!amen auszusprcchen. v. Bismarck." MUDr. Jan Navrätil ordiniert von 2-3 im Kaunizpalais vis ä v's dem Landhause Größere Operationen (sowie schwere Ohrenoperationen) im Sanatorium. Telephon Nr. 1201. (Auch interurban.) Apotheke zur goldenen Krone des Q August Schmidt grihifl Nr. 3, (btt Pornichgaffe. Lelepbon Nr.Zl l. Spezial-LeschLtt für Uhren, Juwelen, Oold und Silderwaren Figene Werhstätts für sämtliche Reparaturen. Fd. dichter, krunn, Uerrengasse Nr. 5. l Geöffnet bis 4 Uhr früh. Trrif— Drcibahneal»t Caf6 Margaretenhof BRÜNN, Rennergasse 12—14 3lb fünf Uhr früh Terassen-Pavillon Krautmarkt sowie gute Gabelfrühstücks« und Jausen- Gelegenheit empfiehlt bestens Hochachtend Johann Gottlieb. K. k. priv. ©a®©la־¥©ff@äin unter dem Protektorate Ihrer kal». und kbn. Hoheit der Duichlaucht. Frau Entieriogln Qleela. Versicherung»!. End. 1912: 211.44a Polizzen uut 2B8,383,99*.73 Kr. Versicherungskapital. Die gesamten Aktivin bezitlein sich auf Kr. 92,689.43182־. 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