Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XIV (1913)
- Issue
- Heft 41 (9.10.1913)
- Date
- 1913-10-09
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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Rr. 41 ״Jüdische Volksstimme." Leite 11. Wesen steht. Wir sehen ihn als geistreichen Unterhalter des engeren und weiteren Familienkreises, als Liebling aller Verwandten. ü® |®|®s®MG|®!®l®i®i® I®I® I® l®l®Ml Legen זerdotbeuen Mager», Darmträgheit und Gicht. ״Sternhof er Bitterwasser“ Mild, doch zuverläßllgh. Sternhof, Post Sokolnitz bei Brünn. I ®!0|[®!®!®1®1©i®1®ä®i0i®i©8®a@i0.[Q■ Lustige Ecke. Rothschild-Anekdoten. k. Ter Gesandte einer Großmacht, der kurze Zeit nach dem blutigen titommuiic-Aufstand in Paris (1 STX‘1 bei Rothschild dinierte, gab seinem Staunc» darüber Ausdruck, daß das Haus Rothschild bei den blutigen II!:- ruhen und den Raubzügen ohne jeden Schaden davongekommen sei.Lächclnd erwiderte Rothschild, Sie wissen Wohl nicht, daß lvir Israeliten das Privileg haben, trockenen Fußes durch das Rote Meer zu schreiten. o Mommt da einmal ein armer Jude in das Vorzimmcr des alten Baron Anselm Rothschild und bittet den Tiener um Einlaß zum Herrn Baron. Ter Tiener weist ihn mit dem Bemerken ab. daß der Baron seht nicht gestört zu lvcrdcn Ivünsche. Ter Jude dringt in den Tiener. ihn doch zu melden, er werde den gnädige» Herr nicht lange aushalten, er habe ihm nur c i 11 Wort zu sagen. Ter Tiener läßt sich erweichen und trägt diese Bitte lvortgetreu seinem Herrn vor, kommt auch alsbald mit der Antlvort zurück, der Jude dürfe eintreten, jedoch nur ein einziges Wort sprechen. ״Gut." sagte dieser, ״werde nur e i n Wort reden." So trat er in das Zimmer des Bankiers ein, machte den herkömmlichen Bückling und sprach: גמרא Bacon Rothschild wurde aufmerksam und sagte: ״Jetzt ectlärt mir, was Ihr mit dem Worte meinet." Nach abcrmaliger Verbeugung antwortete der Jude: Das Wort ist die Abkürzung und Zusammenziehung der Worte: ״Guten Morgen, Rcb Amschel!" Tiefer lachte. ״Was wollt Ihr eigentlich von inir, macht» kurz." Ter Jude ״Was soll dies jetzt bedeuten?" ג.£רא sagte wieder ״Tas bedeutet," sprach der Fremde etwas zögernd, ״gebt mir, Rcb Amschcl!" ״Ah so! Ihr wollt was? Ta habt Ihr," griff in die Tasche, zog eine Münze heraus. Ter Jude nahm den dargcrcichtcn Taler in Empfang, konnte aber seine Enttäuschung über diese kärgliche Unterstützung nicht verbergen und sprach betrübt: גמרא ״Was meint Ihr jetzt damit?" fragte Rothschild. Ter Jude sprach mit träncnumslorter Stimme: ״Gebt mc r, Reb Amschcl." Lachend überwies nun der einen! guten Witze geneigte Bankier dein zudringlichen, aber witzigen Bittsteller eine Summe, welche hinreichte, dessen momentane Notlage zu mildern. ^omkippur Olückwunsck- Karten Kittel Kittelhäubel Esrogim Lulowim Hadassim Machsorim Talessim Gebetbücher Techinas zu beziehen durch den Jüd. 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