Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XIV (1913)
- Issue
- Heft 28 (10.7.1913)
- Date
- 1913-07-10
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10. ״Jüdische Bolksstimme." Nr. 28. Literatur. 2e1bsl das in neuester Zeit erschienene, ursprünglich von Hecht und Maiserling bearbeitete ״Lcbrbnch der jüdischen (beschichte und Literatur", ... ... ...... ״ , er.välmt 11111׳ gan.Vfun bloß Dir grausame %n*\m f™/ ״ “7\,״ SMcWmonn• Verlag feo,te.10Me. brciinnng ber Inden in Salzburg?,ur Zeit des! י I" ',/'י ... .. ... ... . . schwär?,en Todes- <l:M!n und ihre letzte Ver-!,^. ״rc1fl bl״fts ”״ P^u'u0״׳c«c,c״ treibuitfl «140«;. Von der Zwischen diesen beide״ j'"""" ""b b" ''"-'""י" mtU baf)cr׳ K’fcInb ״W״*®״ der wäbnen and; Siciem feit lange fid) fühlbar qemadjteit ... . . ... . .... . .... .... .. Manuel will der qeehrte Versasser mit seiner ''"'.7 :’f^4" ""»י *"״?י ״ icmcrtotern schritt abbeiien. Sie soll eine Lücke in der allge- "."b.^!"Z'."7'"""»t. betrat alle uno C\Ui aincKt’üii!, packend. <70 abswjzcnd uns auch der, meinen Geschichte der Inden aussüllen. Und man!eine Mitmenschen, de!» isl har!licht zu trauen. Tita», :)iuiinut von Martin Atlas. Verlag Theodor das schon Jahrhunderte die muß sagen, es üi eine überaus verdienstvolle Arbeit, mit der lner der geeline Versager unsere ... ׳ . . , «^eidsidnslneratnr bereidsert. Mit einem nutzer- 1, .... . ... . ..... irdeutlicken Fleiß und mit einer vewnnderns-! veicnau.m und voraus,.ch.l.ch ew.g bc,ch°s- Venen Sachlenntnis sind bier die einzelnen in! "7''^er .׳.Xtd des Ruches cn.ndct c.ncn Apparat, .׳erichiedenen qedruckleu und unqedrnckren Quel-?""/ 7""' *""יי b,c Lv״a!}1c bcr «-",»«-'»»rahlen aus. Edmond :-ioi'and-. er havc die Tortsevungen dieser׳ :;!o- I »-!< grotzer Svaiinililg verfolgt. Des». Gesdzichlslireratur bereidsert. i>Jiit einem nutzer vrd 11!״l'tvümü mulierlieqendni'biswrisch^^ fa‘te״ i;״U’;'"7" ucrichicdei.s.en Zwecken verwendet aciammell und zummmengetrageu, ist stier der!'"' -'H'^urvche. n!e,;e..de -prackc -au,ch. ..!׳er Äniang und die Entwicklung der Geschichte der.^ ״״״»*»»״״ -"..weg. Juden in Salzburg dargesrcllt. Herr Sr. 'Jl 11J , ^.7»' *״*״**•* ״• Verlag Luv, «tut.- m a I!!1 wen׳, auch, das; unon zur Zeit der .stvmer, .. .... ivenn and! nids! in Salzburg selbst, so dvds jeden->... ~1' " r-u,!,! --׳»»-!» -ntz! 1e» salls aus späteren, salzburgischen, Boden, in!^ ׳e..e,;t oar.n da.; das ^narwvhnl.che nnd o immun!!, ^suben uorhaiiDcn waren, uuwi er _ . . . . , . A % . •׳ina־;;inai cpeaa;e uno einem auten VUnhau ndi verwoni reinen :'Irnprnch mn streuq inuornme ״y ' a1V; . liiciUjcit inud'i - die durste oei den wenigen S.uellen. die über Salzburgs sernste Vergangen-- . ״ ,״! --!!״!« .^-׳ .׳ - , .׳ .,׳׳^r!::r-.׳ neu Vorständen nnd. auch n.dst moguds sein. Tie eigenttieste. urtundlids stelegie!vesdsidste der In-! den in Sal.zbi.rg beginnt erst im letzten Viertel --- Lv»n.-nstich. Pkaraas «rrt.cn. Von,il. I. Pedes l:i. Jastrstunder'.s. Sie Quellen sliesten aber ״״י';׳!'':ז or!׳.-ai,chen frei i,vertragen von xUIbcvt um diele;',eil noch ׳.iemlids spärlich, reichlicher ׳"‘u’׳׳ erst um die Mitte des 14. Jastrstunderts, sei« ''!;M1c-ean 01? ״:׳ mdiscv.׳!! tiiicramv sich envorben. dem :!l. Erzbüchoi Snstols von Veitzeneck. Sie »•öcr 111 '1'״ur -׳׳"«' und aus seinem wa>i«e. Alvert un־״aisen das ausgestende 1 I. und das ganze ״ <*«*' י''"'-׳ "-׳׳''׳;c'u״־ cl’c,1'° bekannt und de- 17.. Jastrstnndert, das die Hanptperiode der Un-Z!!l״m w.c d.e von a. :s. Porrtz im Cu״.. Mit der le׳s!.rstiiUg dieses Buches bildet. Nevrrseuung der ot-genannten zivei kleinen, scbr stiin- Es ist unmöglich, den reichen Jnstall dieses "".t'gsvoilen Novellen. d!0 in, Jalirdnck snr iüdisckc Buches, das drei grosse Abschnitte umfas-.i. in <^!ch!chie nnd L,-.eralur ersclnencn sind, bat Mat; sich einer lur?.cn Besprechung wiederzugebeu. Hicri'Jlv״ uder.ro,!0». T.eeg.u namcn.iia, von der liebermag nur aus die gediegenen nnd interessanten üb»»!! der ersten S-ovelte ..o.er --:oniiensiich^, die keine Mitteilungen über die verschiedenen VersolgunS eigentliche Handlung enthält, sonder» ei» -ti״,u.nngsgen der Juden in Salzburg und istre endgültige. b'w ans dem tuten der Jeschiwah ״,!»nviand. Hier Vertreibung daraus um das Jahr 14!»« stinge-. »M >uw als Me״icr des «nls in .einer wahren wiesen werden. Sestr interessant sind die Berichte >.°50 Be.de Novellen tönnen als tla,sisches über die z'lnnedlungsverstältnisse der Juden in ^״plr, d,e,-en. ,v,e e״,e Ueverscpung ve,ch°ncn sein Salzburg unter den Erzbischösen des 47>. Jastr-!"'"׳ all^var.en und UnebendeNen einer lieberstunderts und istre Stellung zur Zeit Master; ׳ev"״a vergene» zu lagen, »a» bemerkt, da,; er die Jriedrid-edes Sritten. Nicht minder lestrreich Novetlcu PereM .rei übertragen bat. und wir glauben sind die ׳Bemeriungen über die schlechten Wett»-.«-'* ''׳"' denn gerade d.ese Novelle» eignen sich verllältt'.isse der damaligen Bischöfe nnd über»ventg zn .,ner Uevenragnng IN eineandere die Verbindungen des Somtapitels mit answär-. Tomebe nnd en. anderes Publttnrn. «.'S l'ednrs.e der ligen reichen Indol,. wastrend und nach der Ver- -^"""lc.band e,»es Äibert Matz, NM d,c,e Novelle» in stau 11 imq der Juden ans Salzburg.!der de...,.den t.u-oauu• o-nz».obren. m.j. Es ist feine «Glanzzeit, weldse in diesen; «ttsc («rviicr: Tie moderne Jüdin. Berlin, eitel ' Mapsteln vvrgetragen wird, sondern eine im Jnncler. 1-10 .2 ״! Mar.. diesem Verfall sieht Croncr darin, dag die'Jüdin ihre edlen Stamineseigeiitüuitichkeiten wiederbelebt und sich an ihren: Judentum regenerierend, zugleich auch den 3i!m für inneren Wert und Würde wiedcrfindet. Paul Langcnscheidt: Mutter, hilf mir! Verlag P. Langenscheid, Berlin. Geh. -l Mk. Seit Pesialozzi wurde in der «5rziehnngsliteratur viel Gutes und Schlechtes geschrieben; doch tragen die ».eisten dieser Schrillen mehr einen Ichrhasten Charatter. Was uns aber hier vorliegt, ist ein ivirklicher :iioman, dessen künstlerisch ausgebaute Handlung auf scharfe, geklärte Beobachtung hinweisl und doch auch wieder das gesühlvolle Herz des Äntors verrät. Mil den?lügen eines ersahrenen Mannes beobachtet er als verkrüppeltes und deshalb zur Äielancholie neigendes Mind die «rntwicklung des unseligen Geschickes eines vor der Natur reich ansgeslatteien Mnaden. Tie nachgiebige Liede der Mutter, die ins gerade Gegenteil — in Strenge — ausschlagende Sorgfalt des Vaters, die Veranlagung und Umgebung verderben ein junges, hvsnmngsvvueS Leben. Tiese Tragik wirkt umso ,"teiltet■ ans 11115 ein, als wir in ein Milien versetzt werden, dag uns recht nahcliegi, in eine wohlhabende, aber nicht anspru׳.,-.-^olle Jamilie. Tesy. Ganzen min Dimere unD iraurige, aber Der jii- Tos Problem der Jüdin üi eines unserer ivich- Dstdie «?'.esdstchlsschrcistcr stal stäusig genug von!'gi'en. ja vielie.cht bang, von seiner Losung die Losolchen Epochen zi, beridjlen: es wäre sestr zu!un!g all-.,׳ unserer Provleme ab. Hätten wir Traue», wüusdieu. wenn Dieser Berichi immer in Der'ivie wir ,10 brana.en,!0 wäre auch unser Volk so, wie Veise gesdjäste. wie er an Dein vorliegenden Budje! es ,ein wll. Tiese ckr!ennrnis ist leine neue; die nazu rüstmen ist. Senn es str keineswegs blos; Diej iionale Bewegung von allem ttnfang an getrachtet. GeDiegeilsteit Der äusteren :'Insüattniig, die NilsZäe Jüdin in ihren Bannkreis ZN ziehen, aber es st! ersreut, sondern die Sdjlichtsteit nnd der Ernst i ׳kr nicht gelungen. Innerlich ist die Jüdin Ässimilantin Der Sarstelliiiig. N'iemals öde Seklamationen! geblieben, und dies lg Ivvhl die Ursache davon, warum oDee gar gestässtge Nngrisse gegen z'lnDersglän-. so viele zivnislstche I,׳.Milien so erschreckend unjüdisch stige. sondern ernste nnd sadllidje Sarlegnngcn׳. i lind. Neuerlich bat man in unseren Mreisen im .«11 ן am־ nidu mir Venreilen bei Den äuszeren Schicksalen, i »׳.enhang mii dem Problem der Mischehe auch das der sondern tiefes Eindringen in die Mnlfur- und j indischen Jo.in N'iederiim zur Tislussion gestellt nnd Bildiiilgsverställlstsse Der Damaligen Zeit. Vir. hierbei mup.te sieb die Jüdin manch bitlcrs Wort sagen können Dem geestrten Verfasser für diese seine j lassen. Tas; dieerbovenen Vorwürfe nicht ungerecht erste lind bis jetzt einzige znsammenstängenDe Ivoren, zeig! das vorliegende Buch, in welchem Else Sarstellnng Der lstejdlidjie Der Juden in Salz-!Eroner gnie und schlea-te Eigenschaften der Jüdin anabürg vom Herzen dankbar sein nnd dürfen mit!l»s.e«. Tas Buch spricht uns oft ans der Seele nnd Nechl Dem zwesten Bande Dieses ausgezeidmeten man slimmt io sehr all dem Tadelnden zu, das die Ver- Werkes freudig emgegensesten. jsasserin vorzubringen hat. das; man oft meint, dies L o s ch i tz. Rabb. Sr. «M ü n z i g. alles müsse längs! schon gesagt worden sein. Die Versasserill!emu bewnderS das Peilten von Berlin-W. nnd schildert die dort herrschende Tegeneration der jüdischen Tranen in düsiern Torben. Ten Nnsweg aus Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums» Berlin. Sic Gesellschaft zur Förderung der Vissensdzaft Des Judentums bat in dem abgelanfenen Halbjahre abermals nahezu hundert neue Mitglieder gewonnen nnd so von neuem den Beweis für die werbende straft erbracht, der ihr infolge ihrer Ziele nnd ihrer Leistungen innewostnl. :'!11 die Mitglieder der Gesellsdjaft ist im Frühjahre das neue Jahrbuch für jüdische Geschidjte nnd Literatur zur Verteilung gelangt, nnd in einigen Vodjen wird Der interessante Vortrag, Den Herr Prof. Sr. Ludwig Blau, Budapest, in der Generalversammlung der Gesellsdjaft Ende vorigen JahreS in Breslau gehalten bat, an die Mitglieder versandt werden. Sie Gesellschaft hat zurzeit zwei wichtige Werke im Sruck, den zweiten Band des umfassenden Maimonideswerkes, dessen erster Band seinerzeit von der wissenschaftlichen Welt ebenso wie vom gebildeten Publikum mit Aufmerksamkeit und Beifall begrüßt wurde, und die Geschichte des Lstnagvgenkultus von Sozent Sr. I. Elbogen. Berlin. Sieses Werk verdient namentlich aus die religiösen Mampfe der Gegenwart, bei Denen es sich ja vielfad) um die Erhaltung des traditionellen Gottesdienstes oder seine Um gestaltung handelt. Die grösste Beachtung, und sein Erscheinen wird Daher vielfach mit UngeDnld erwartet. Um Die Vorarbeiten snr Die geplante kritische Mischna-Äusgabe abzuschlietzen, wird Herr Sozent Sr. E. Baneth- Berlin voraussichtlich demnächst eine Studienreise nach England machen, um an Srt und Stelle die Mischna-Fragmente der Genisa?>n sammeln nnd für die Editivn nod) zu verwerten. Ser Nusschns! Der Gesellschaft hat am 17. Juni in Berlin eine Sitzung abgestalten, in Der Die lausenden «׳)eschäfte und Arbeiten Der Gesellschaft besprochen wurden. Sieser Sitzung Des Anssdjnsses ׳׳> in der vergangcneu Woche eine Sitzung der Kommission für das Eorpus Sannaiticum gefolgt, und ihr wi׳׳v ׳ ׳ in Kürze eine Sitzung der Kommission für die Germania Judaica ansd)lictzen. Nad) dieser Sitzung wird and) mit Dem Sruck der Germania Judaica begonnen werden. Es ist zu stoffen, daß Das bald Driickfertigc Werk Den langjährigen und müstseiigen Vorarbeiten entsprechen und fid) den bisherigen wissenschaftlichen Leistungen der Gesellschaft würdig anschließen wird. Es sei noch erwähnt, daß der Jahresbericht 1012 noch in einigen Eremplaren' kostenlos von der Gesellschaft (Berlin N., Große Hambnrgerstraße 20» zu beziehen ist; er gibt ein anschauliches Bild von den Leistungen nnd den Arbeiten der Gesell- ןcl;aft sowie von den Werken, welche sic vorbereitet. Sv fr* Mährische Agrar- und Industrie-Bank in Brünn Filialen: Prag, Kremsier, Mährisch Ostrau, Troppau, Trebitsch, Deutsch-Brod, Chrudim, Holeschau Aktienkapital K 12,000.000 Einlagen über K 25,000.000 5 / Verzinst die Einlagsbüchel mit 4 5c/0 auf Laufende u. Einlagerechnung Waren-Abteilung Realitätenabteiiung