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Jüdisch-liberale Zeitung · 1931-11-11 · 44-45 (11.11.1931) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
11 (1931)
Issue
44-45 (11.11.1931)
Date
1931-11-11
Page
– (sequence 1)
Language
German
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IWchMeraleZMmg Organ -er Vereinigung für -as liberale Judentum e. V. *fc VmlalfpMf für da» liberale Judentum übernimmt mir für diejenigen Aufsätze, die an»drückNch al» in ihrem Hamen aber in »yrem Aufträge versaht gekennzeichnet stad, die ver- «ntwortung. Alle anderen Artikel. Aeutzeruugeu und Vorschläge erscheinen unter der Verantwortung der Redaktion. Die „Jüdisch-liberale Zeitung" erscheint jeden Mittwoch. Redaktion und Geschäftsstelle: Berlin SV 11, Hallesche Str. 1 Zernruf: v ergma nn 3356, 3359 Nachdruck sämtlicher Original-Beiträge Postscheckkonto: Berlin NW 7, 137069nur mit vorheriger Genehmigung der (Vereinigung für da» liberale Judentum) Redaktion gestattet. Bezugspreis durch die SeschäftssteUe '/«jährlich 2H. 3l— Einzelnummer 0.25. Bei freier Zusendung i. Zulaud 03« Für die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugsprei» im Mitglledsbeitrage enthalten. Anzeigenpreise: Die 12geipalt.Nonpareillezeile 0.45 Anzeigentarif durch die Geschäftsstelle. Anzeigenannahme bei der Geschäftsstelle u.fämtl. Annoncen-Expebit. 3fr. 44/45 Berlin. 11. November 1931 11. Jahrgang Bote Wmilation Eine soziologische Analyse , von E r li Das Judentum als lebendige Religion steht in allen Epochen in Auseinandersetzung mit frembeu Weltanschauungen. Der Ort dieser Auseinandersetzung ist die Seele eines jeden, der zur jüdischen Gemeinschast zählt. Das Judentum bleibt in diesen Auseinandersetzungen äußerlich Sieger, wenn es sich so viel stärker erweist als die Gemeinschaften fremder Anschauung, daß seine Glieder nicht zu diesen übergehen. Es bleibt innerlich aber nur dann Sieger, wenn der Einfluß fremder Weltanschauungen nicht so stark wird, daß davon dm Weltanschauung der im Judentum Verbliebenen — aller, vieler oder maßgebender — so verändert wird, daß wesentliche Teile der jüdischen Weltanschauung nicht mehr sich äußern können. Nicht fern sind die Zeiten, in denen, ohne daß es zu einem Verlassen des Judentums kam, die Weltanschauungen des Monismus, des Materialismus, des Nationalismus, des Kapitalismus in der Mehrzahl der Juden einen bedeutungsvolleren Raunu einuahmen als der universale aktivethische Monotheismus, den das Judentum deklariert. Und es gibt auch heute unter den Bekennern des Judentums, ganz gleich welcher Richtung, keinen einzigen, dessen Weltanschauung neben den jüdischen Bestandteilen nicht auch andere aufweisl. Denn jeder Mensch unserer Kulturwelt gehört einer Reihe von gesellschaftlick)«::, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen Gebilden an, organisiert oder sympathisierend. Vielen dieser Gebilde läßt die Weltanschauung des Judentums Raum, übereinstimmend oder neutral, vielen läßt sie trotz inneren Widerspruchs Raum, weil die materielle Existenz der jüdischen Menschen ihrer bedarf. Trotz all dem — das Judentum hat sich stärker gezeigt. Der Einfluß der genannten Strömungen ist zweifellos gegenüber jüdischer Weltanschauung geringer geworden. Aber eine Strömung geht, eine andere kommt — lebendige Religion muß jeder gegenüber bestehen, ihre Gemeinschaft darf in keinem einzigen Falle m der Verteidigung ihrer Gliedes zu schwach sein. Woher kommt der Strom, der heute manchen Mann über Bord zu schweunnen droht? Wandel der Zeiten zeigt sich bei der Jugend. Ans dem Einfluß fremder Weltan schauungen auf die eigene Jugend, aus dem Widerstand, den diese Jugend selbst dagegen leistet, ist das Bild der Lage erkennbar. Es ist allgemein bekannt, daß die Weltanschauung, die heute am stärksten mit dem Judentum um die Seele der jüdischen Jugend, daß die Gemeinschaft, die mit ihm um die Körper der jüdischen Jugend ringt, die des marxistischen Sozialismus ist. Mau hat für diesen Prozeß den Ausdruck „rote Assimilation" geprägt. ES kann hier nicht der Ort sein, um auseinanderzusetzen, inwieweit das Judentum mit der sozialistischen Weltanschauung übereinstimmt — etwa in der Idee der sozialen Gerechtigkeit und des Völkerfriedens — inwieweit eS ihr neutral gegenübersteht - in der Frage der Wirtschaftsordnung — und inwieweit es ihr widerspricht — nämlich seiner materialistischen Grundlage. Es kann hier auch nicht im einzelnen ausgeführt werden, auf welchen Gebiete:: eine Beteiligung an sozialistischen Organisationen und Bestrebungen jüdischen:Tun entspricht oder widerspricht. Es kann hier 'nur gezeigt werden: wie zeigt sich diese „rote Assimilation" praktisch. Eine Nummer der Jngendbeilage zum Frankfurter Israelitischen Gemeindeblatt, enthaltend Beiträge junger jüdischer Menschen zu -der Frage: Religiöse Not? Rot der Religion? beleuchtet diese Lage grell. Die jüdische Religion vermag den roten Assimilanten, so schreibt einer von ihnen, nicht mehr zu fesseln. Die Gründe dafür seien das Vordringen der exakten Wissenschaften, das wirtschaftliche Elend, der von der Jugend empfundene Mangel der kapitalistischen Gesellschaft an ethischer Fundierung und sinnvoller Ordnung. Diese Umstände haben eine neue Seelenhaltuug herbeigesührt, die den Menschen in seiner Leibhaftigkeit in den Mittelpunkt stellt und die Möglich keilt zur Verwirklichung ethischer Forderungen von einer Besserung des Lebensstandards abhängig glaubt,' die Demut u:ü> Untertänigkeit als ethische Forderungen verwirft und dafür Stotz fordert, der das Bewußtsein der Menschenwürde gibt. Diese Begründung für das Verwerfen der Religion geht, wie offen zugestanden wird, nicht vom Judentum aus, sondern ist, weil man sich vom Proletariat hingezogen fühlt, von diesen: einfach übernommen. Man will in: Proletariat ansgehen, dessen Kampf inan als eigene höchste Lebensaufgabe betrachtet, und ist bereit, dafür sich seiner jüdischen Bindungen zu entäußern. Nur innerhalb des Proletariats soll das besondere Judesein erhalten bleiben. Nicht als Religionsjudentum, noch weniger als Nationaljudentum, lediglich als eine blutmästige und kulturelle Gemeinschaft, als Variante neben anderen Variattzten des Proletariats. Aber das Judesein, also doch irgend ein Judesein, in B a e r. will man nicht ausgeben - das Erbe in: Blut, in der Seele soll nicht untergehe,:. Wir haben diese Ausführungen nicht wiedergegebeu, um sie zu widerlegen, sondern um nachzusorschen: was hat das Judentum bei diesen Mensche:: versäumt, daß es Gefahr läuft, sie ganz zu verlieren? Wir finden bei ihnen noch eine ge fühlsmäßige Anhänglichkeit an von beit Vätern Ueberkommen es, heutiger romantischer Ausdrucksweise entsprechend mit „blutmäßig" bezeichnet. Diese auf jüdischem Gemeinschafts erlebe,: beruhende Bindung ist noch so stark, daß sie Die äußerlich betrachtet -- ganz unlogische Einführung des In dentunls durch eine Hintertür in die rote Assimilationsanschauung, aus der sie soeben zur Vordertür herausgeworsen wurde, bewirkt. Freuen wir uns dieser scheinbaren llnlogik und danken wir dafür den Gelegenheiten südischen> Gemein - schastserlebens in abgesondertem jüdischen Kreis - in diesem Fall dem büudischer Jugend — die sie zuwege brachten. Aber jedes Gemeinschaftserleben ist, wie mau gerade an diese,u Bei spiel ersehen kann, ungenügend, wen:: es nicht dann: verknüpft ist, die Weltanschauung der Gemeinschast zum Bewußtsein zu bringen. Das, was der Liberalismus der Orthodoxie imntett wieder vorhätt, daß Forme::, die de,: Inhalt des Judeutnms nicht mehr zum Ausdruck bringen, aus die Dauer die Men scheu der Geim'nschaft nicht erhalte,: können, trifft auch, auf den vorliegenden Fall zu: das Judentum hat versäumt, ins Bewußtsein zu bringen, was das Wesen des „Erbes im Blut, Erbes in der Seele" ist, an den: der ihn: Entfremdete noch gefühlsmäßig hängt. Es hat versäumt, seine weltanschauliche Quellen bewußt werden zu lassen, aus denen die besondere Haltung des jüdischen Menschen gegenüber Mitinenscheu und Mitwelt fließt; es hat versäumt, einzuprägen, welche Ordnung es und ihm folgend der jüdische Mensch dem Leben gibt. Ein Mensch, der die jüdische Gemeinschast seinen: Erleben gemäß bejaht, wird, wenn er jüdischer Weltanschauung sich bewußt wird, sic nicht mehr der des Sozialismus nachordnen. Er wird zwischen ewiger, weil ans dem - Wesen des Menschen ä„ sich beruhender Aufgabenstellung und zeitbedingter Ausgabensetzung uuterscheiden lernen, er wird den Kampf für den Sozialismus nicht inehr als die höhere Ausgabe betrachten, sondern als eine Ausgabe, oie sich eingliedern läßt unter und neben jüdische Weltanschauung, die! innerhalb derselben ihren Platz — sei es auch der Lieblings platz des Einzelnen einninnnt. Sorgen mir dafür, daß j der Weltanschauung des Sozialismus eine zeitgemäße, psy- > chotogisch und soziologisch geschulte und nicht etwa theologisch j über ihn hiuwegredende Apologetik entgegengesetzt werde? Anders ist es, wo die rote Assimilation nicht nur den Einzelnen ergriffen hat, sondern das Indent um. als solches zu erfassen droht. Diese Anschauung hat bewußt an Steile des Bekennt nisses zu Gott das Bekenntnis zum leiblichen Ich des „jüdischen Volkes" gesetzt und glaubt, damit ein Objekt zu ha ben, das gegenüber der wechselnden Konjunktur religiöser Be trachtungen im Vorzug größerer Unwandelbarkeit und größeren Gewichtes, gegenüber der Variation der religiösen Vor stellungen unter den heutigen Juden der einzige alle bindende und treffende Generalnenner sei. Diese „Idee des neuen Judentums" habe ungeahnte Kräfte in diesem geweckt; die jüdischen Kräfte, die zu:n Marxismus streben, führen nun nicht mehr, wie dies beim Beispiel von Karl Marx selbst der Fall war, aus dem Judentum heraus, sie kommen ihm nun zugute. Der Kultus der Arbeit, der Produktivität, den eine chaluzische Jugend erfand, die Idee der neuen Gesellschaft, die sie von Herzt übernahm, seien kein minderwertiger Reli giousersatz, wie sie von liberaler Seite bezeichnet würden. Tenn kein orthodoxer Rabbiner könne die Gedanken des Bodens als Eigentum des Volkes, der gegenseitigen .Hilfe, der Selbstarbeit, des der jüdischen Gesamtheit auf immer verhaftet und dem freiheitlichen Menschen der ganzen Welt solidarisch-Berbundenseins als «religiös betrachten. Die Verweltlichung des Denkens habe das heutige Judentun: nicht etwa grundlegend verändert, aber doch seine Bahn geändert. Durch diese Ideologie werde das jüdische Volk gewiß zu einen: Volk gleich den anderen Völkern gemacht, aber gerade damit der Notwendigkeit Rechnung getragen, der tragischen Lage der Juden in der Welt durch Schaffung einer den anderen Völkern gleichen Lebensgrundlage ein Ende zu machen. Derjenige aber, der anerkenne, daß Religion eine ewige und unverrückbare Funktion des jüdischen Volkes ist, der solle sich nicht dieser unaufhaltsainen religiösen Entwicklung des Judentums entgegenstemmen, weil sie seiner eigenen religiösen Stellung nicht'entspräche, sondern er solle mit diesen sogenannten Atheisten arbeiten und sie von seinem Standpunkt aus begrüßen „als Boten Gottes in der Geschichte". Wir können dieser marxistisch-materialistischen Anschauung nicht den Gefallen tun, sie als unaufhaltsam auzuerkennen. Selbst wenn wir uns mit ihr auf die Basis der Wil- Die nächste Doppelnummcr erscheint am Mittwoch, dem 25. November. (Redaktionsschluß: Freitag, den 2l). November, vormittags.) lensunsreiheit der ideologischen Haltung gegenüber deren sozialen Faktoren begeben würden, dann'müßten wir, willensunfrei wie wir wären, unsere Ideologie der ihrigen entgegensetzen, und unaushaltsau: wäre erst die Entwicklung, die sich daraus ergäbe. Aber wir ckenkei: gar nicht daran, die These des Marxismus, daß die Ideologie erst Konsequenz der sozialen Faktorei: sei, hinzunehmeu. Glicht weil das Judentun: bisher anders lehrte, sondern weil sie soziologisch gar nicht erwiesen ist. Zum mindesten die Beobachtung, 'daß die Angehörigen der verschiedenen Religionen und Konfessionen, nicht nur die Juden, sondern auch Katholiken uud Proteftan len - aus das gleiche politische und wirtschaftliche Schicksal in Deutschland ganz verschieden reagieren, oder daß das christliche und das jüdische deutsche Bürgertum vor etwa siebzig Jahren in viel größerer ideologischer ilebereinstimrnklng lebte als heule, obwohl die Milicuassimilation in dieser Zeit sich zweifellos verstärkte, rechtfertigt die Bedenken hiergegen. Damit entfällt das Argument, daß' die Lage des „jch bischen Voltes" die dargestellte Entwicklung der jüdischen Religion unaufhaltsam herbeiführt, und die Bahn wird wieder frei für die Erwägung: können wir anerkennen, daß diese Verweltlichung das Judentum nicht grundlegend verändert? Ist dem nümlicb so, dann müssen wir uns darüber freuen, daß auf diesem Wege die jüdischen znin Marxismus drängenden Kräfte, die sonst aus dem Judentum hinausstreben, ihm erhalten bleiben. Ist den: aber nicht so, dann bleiben die Träger dieser Kräfte nur um den Preis im Judentum, daß wesentliche Teile seiner Weltanschauung oder gär die wesentlichen überhaupt, ertötet würden. Das wäre, wie wir eingangs sagten, die Niederlage des Judentums. Es soll nicht bestritte,: werden, daß alle Weltanschauungen ständigen Entwicklungen und Veränderungen unterworfen sind, und daß auch das Judeutum einem ständigen Wandel in Einzelpunkten unterworfen ist. Um von den Opfern nicht zu reden, man denke nur daran, wie der Pentateuch zur Todesstrafe steht und wie die heutige:: Juden aller Richtungen. .Hat aber schon jede Ideologie ihre Ordnung, so erst recht jede Religion: Ansgangs u,w Zielpunkt der jüdischen Religion ist der einzige Gott, den: der Mensch gegenübersteht. Wer ohne Zusammenhang mit dein Gottes begriff, ja ohne Zusammenhang mit den Anschauungen über den Menschen, aus der Weltanschannng des Judentums will kürlich bestimnite Einzelbewe:tn:igen herausbricht, die der Arbeit, de-o Bodens, des Volkes, und sie willkürlich ordnet, der bringt damit woht eine neue Ideologie von Juden zuwege, nicht aber mehr das Judentum. Der einzelne Jude mag Gott noch so fern qegennberstehen, der Weg des Sozialismus, des Palästina Aufbaues, jüdischer Kultur, Wohltätigkeit oder was sonst mag zwischen ihm und Gott stehen, niemand darf ihn: sage», daß er sich damit außerhalb des Judentums gestellt habe. Eine Ideologie aber, die anstelle von Gott das Volk, das Land oder die Arbeit anbetet, kann nicht mit Recht von sich behaupten, einziger, bindender und treffender Generalnenner zu sein: im Gegenteil, die Ablehnung derselben wird bestimmt ein Generalnenner nicht nur für Orthodoxe und Libe rate, sondern auch für religiöse Zionisten fein. Liber diese Ideologie ist noch nicht einmal jüdisch im Sinne ihrer Herkunft von der Jndenheit oder im sinne der Zukunft der Jndenheit. Wenn eine chaluzische Jugend den Kultus der Arbeit, der Produktivität „erfand", so kam sie damit etwas spät. Der Kultus der „Wirtschaft" blüht im arischen Deutschland schon lange und die Selbstanbetung des „Volkes" feiert hier Orgien. Der Zukunft, der Erhaltnug des Judentums aber kann diese Ideologie niemals dienen: denn diese Ideologie ist keine Ideologie. Jede Gruppe von Menschen braucht eine Mission, die über ihr steht, eine Aufgabe, für die sie da ist, eine Weltanschauung, die sie zu verwirklichen trachtet. Für ein Volk kann eine solche Mission sein: ein Land zu bewirtschasten, einen Staat zu organisieren, eine Kultur zu pflegen. Die Jndenheit hat keinen Staat, keine Wirtschaft, keine gemeinsame Kultur, die ihre Glieder zu geineinfamer Lebensaufgabe vereiuten. Wollte sie als Volk sich selbst anbeten, ihr Glaube wäre inhaltlos, progran:,„los, der Einzelne würde durch keinen Sinn der Gemeinschaft bei ihr gehalten. Ein solcher Narziß:,:us wäre ihr Ende. Für Judentum und Jndenheit ist ein solches Ende nach unserer geschichtlichen Erfahrung nicht zu befürchten. Die Religion des Judentums steht noch inuner als die eine Aufgabe über einer Jndenheit. Ihre Weltanschauung wird auch der Modeströmung des materialistischen Marxismus gegenüber bestehen. Das erspart ihren Anhängern nicht, sie gegen historisch wesensfremde und soziologisch schädliche fremde Eindringungen zu verteidigen. Bemühen wir uns, daß die jüdischen Menschen, die sie uns bringen wollen, nicht als rote Assimilanten von uns gehen, sondern als Juden bei uns bleiben!

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