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Jüdisch-liberale Zeitung · 1931-08-19 · 32-33 (19.8.1931) · page 12

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
11 (1931)
Issue
32-33 (19.8.1931)
Date
1931-08-19
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Jubilar ist als Wohltäter unb Mitarbeiter a», allen sozialem Werfen rn.^bet, uichtjüdischen Allgnneinheü rote auch im,, «igcren Kreise der stzlguvensgenossen bekannt, geschätzt und geachtet,. Dem langjährigen treuen Mitgliede der liberale!, Bewegung sprechen wir auch an dieser Stellt unsere verc-hrungsvolleu Glückwünsche aus. Hastsurk. (Todessall.) Der seit zehn Jahren'als ziveittr Vorsteher der Gemeinde tätige Herr Max Neuburger ist verschieden und unter starker Anteilnahme der Bevölkerung > gu. Grabe getragen Warden. Rabbiner Dr. Hanooei, Würzburg,) ries dem Verstorbenen ehrende Warte seines Wirkens für die Allgemeuiheit. nach. Nach der Sitte, des 'Oritss wurde die Trauerrede aus ofseuer' Sttähe vor dem. Stadttore gehalten. ' 1 ftjhtlgsfcrg i. Pr. (Ehrung von F r atu/8"k r t ru d Äk a tx s. Zu Ehren von Frau Gertrud Marx gcb.-'SiMon/drr Gattin des beka-nnten verewigten Kommerzienrates George Marx, wurde' im Jnnenraalm der Synagoge des Ostscebades Cranz, dikt unter (derl Bepwaltpng der Königsberger Synagogengemeinde stecht) eine schlicht« Gedenktafel angebracht. Die Ehrung soll nscht allein .Frau Gertrud Maxr gelten^, die sich durch vorbildliches Wirken .aus smialem Gebiet aüsgfPlchnet. hat und puch als Schriftstellerin ustd DWcrin hervor-' getreten ist,sondern auch gleichzeitig dem Andenken ihres Gatten, der al^ "der Schöpfer und Begründer des Cranzer Gotteshauses anzüsprechen' ist.' i:' ' lMttnel. (Schändung des jüdischen Friedhofs.) Aus demjüdischen: Friedhof in Memel wurden 26 Grabsteine! umgemorsen und .mdhrete Grabhügel ausgewühlt. Das Verbrechen wurde von einer größeren Bande begangm, die nachts in den. Friedhof eindrang und - hie Tür des, Wächterhauses mit Steinen oerrammeltc, so daß der Friedhpfswächter verhindert wurde, die Polizei zu verständigen. In , den jüdischen Kreisen Memels chrt der Vorfall' umsomehr BestüftuNg hervyrgerusen, als bisher von einer antisemitischen Bewegung kaüw> etwas zu merken war. Die Täter sind vier Personen im Alter von 21 bis 24 Jahren, die erst vor kurzem aus Großlitauen nach! Memel gekommen sind. Suhl. (Synagogcn-Jubil äum.) Die hiesige Gemeinde feierte das 25 jährige Bestehen ihrer Synagoge durch einen Festgottesdienst. Auch der Jüdische Jugendbund hielt anläßlich des Jubiläums eine besondere Veranstaltung ab. Bemerkenswert ist, daß Städtrat D. Meyer, der sich um die Errichtung des Gotteshauses verdient machte, auch heute noch, als erster Vorsitzender tätig ist, und daß Lehrer und Prediger Lewi trotz seines hohen Alters von 74 Jahnen noch heute mit sichtbaren Erfolgen seines Amtes waltet. Stuttgart. (Sitzung des V o r st c h e r a m 1 s.) Die Sitzung des Vorsteheramts vom 29. Juli behanbelre eine große Anzahl von Beratungsgcgenständen. Bezüglich der Anstellung eines rveileren Religionslehrers verblieb das Borstchcramt im Gegensatz vom Israelitischen Obfrrat auf seinem Standpunkt, daß im Hinblick auf die derzeitige Finanzlage von der Schaffung dieser Steile abgesehen werden müsse. Die Stadtgemcindc zahlt zur Zeit einen Beitrag von 1500 Mk. für Erteilung des Religionsunterrichts an den höheren Schulen! eine Erhöhung dieses Beitrags soll angestrebt werden. Dein Antrag der Finanzabteilung entsprechend wurde die neuerliche Gehaltskürzung der Beamten auch aus die Beamten und Angestellten der Religionsgemeinde angewendct; ein Antrag, die Gehälter bis zu 2400 Mk. von der Kürzung auszuuchmen, fand keine Mehrheit. Auch die Subvention, welche die orthodoxe israelitische Rcligionsgcscllschasr von der Gemeinde erhält, wurde um 300 Mk. pro Jahr ermäßigt; andererseits wurde beschlossen, die Kanzlei- und Berwaltungskostei, des Fürsorgeamtes, das zur Zeit schwer belastet ist, nunmehr ganz auf die Gemeindepslege zu übernehmen. In dem Arbeitsausschuß des Fürsorgeamtes soll durch erfolgte Satzungsänderung auch dem Israelitischen Männerverein eine Vertretung ermöglicht tverden. Weitere Deratungsgegenstäude betrasen die Synagogenordnung während der hohen Feiertage, Synagogen platzmiete und laufende Angelegenheiten. Die nächste öffentliche Sitzung ist erst für den Herbst wieder vorgesehen. ' .' Briefkasten Joseph ftajflott. Wer bezahlt Constantin Brunner? Diese Frage werfen Sie in Ihrem Leipziger jüdischen Lokalblatt auf, nachdem Sie dem zweiten Teil der Brunnerschen Schrift „Höre Israel und Höre Nicht-Israel!" (im Gustav Kiepenheuer Verlag) weiteste Verbreitung gewünscht haben. Wörtlich schreiben Sie:. „Brunner vergleicht in dem Abschnitt „Die Hexen" ben Judenhaß mit dem Hexenglauben und zerschlägt, brillant formuliert und genial stilistisch geprägt, di« Gründe der Judenfeinde für ihren Judenhaß.... Dieser zweite Teil des 81 Seiten starken Büchleins ist beste Abwehrarbeil, und ich möchte den Christen sehen, der nach der Lektüre nicht nachdenAich wird." Im ersten Teil zerschlagt Brunner bekanntlich den Zionismus; das hat den Zionisten Kaplan nachdenklich gemacht und an die tiefe Frage geführt: Wer bezahlt Constantin Brunner! Obwohl Sie nach bescheidenem Eingeständnis nur ein „bißchen" henken können, beschenken Sie die Leser mit folgendem Resultat: Constantin Brunner ist ein „Söldling unserer Assimilation" und „steht bei den Liberal- Religiösen in Brot". Das mit diesen Worten unserer Zahlungsfähigkeit öffentlich bezeugte Vertrauen erkennen wir dankbar an, können uns aber natürlich, für die Richtigkeit Ihres Ausfalles nichts weniger als verbürgen. Vielmehr müssen wir Ihnen die volle Ausfallbürgschaft gegenüber Constantin Brunner überlassen und der Oesfentlichkeit das Urteil über derartige Schreibereien und unwahre Behauptungen. ' ’ D». Mur Naumann, Berlin. Tolumbus hat Amerika und Sie das „landwirtschaftliche Ghetto in Groß-Gaglow" entdeckt; das teilen Sie in. Ihrer „jüdischen Sonderprrsse" jetzt zum zweiten Male mit. Unsere Frage, »b Sie bei einer katholischen Siedlung auch van nationaler Absonderung sprechen würden, beantworten Sie ebenso triumphierend wie klassisch mit der Gegenfrage, ob wir „wirklich noch immer nicht verstanden haben, daß — im Gegensatz zu einer etwaigen „Katholikenfrage" — die Judensrage für keinen Menschen in Deutschland eine Rel igionss rage ist, wenigstens für keinen Nichtjuden". Doch haben wir das verstanden und verstehen sogar, daß nach dieser Ihrer Art der Schlußfolgerung nichts anderes übrig bleibt, als unsere gesamt« jüdische Religionsgemeinschaft auszulösen. Sie werden uns nicht böse sein, daß wir das nicht tun, da wir uns nicht, wie Sie, bis zur Selbstaufgaibe nach dem Vorurteil von Unwissenheit und Bosheit richten wollen. Vielleicht aber machen Sie mit Ihrem Splittervereinchen nationaldeutscher Juden den Anfang? BUCHERSCHAU J. Krishnamurti: „Der Sang des Lebens“. Stern-Verlag Neubabelsberg, 1931. 48 Seiten. Schon, mehrfach wurde in diesen Blättern auf Krishnamurti hingewiesen, der, ein echter Mystiker, die ewige, absolute 'Wahrheit lehrt. „Ich bin kein Dichter", schreibt er nun in de* Vorbemerkung zu diesem neuen Büchlein, an dem aber dbkrh ein Mangel bleibt, daß es in der Form der Lyrik sag£»t möchte, was nur die Philosophie zu lehren vermag. „Leben kennt keine Philosophie, keine künstlichen Denksysteme".? Nein, aber das natürliche Denksystem, die Philosophie, kennt das Leben. Und meistert es. Der immer noch junge Lehrer Krishnamurti wird lernen müssen, daß es nicht genügen kann., das Wort „LEBEN" hinzuschreiben, dabei selber das Richtige zu meinen und zu "vertrauen^ -atich der Leser werde nun das Richtige verstehen. (So wie Buber-Rosenzvvedg, wenn sie Krishnamurtis „LEBEN", das Jabweh der Bibel, mit ,,ER" oder „ICH" wiedergeben.) Der Leser kann das nur verstehen, wenn er es mittels der Philosophie versteht. Ohne sie bleibt es Lyrik, — hauchzarte, wundervolle Lyrik eines wahrhaft in sich selber seligen Dichters, — der aber doch mehr als ein Dichter sein möchte. So weit diese Rezension; nun noch ein Kuriosum: Man sagt, das Judentum stehe und falle mit der Lehre der Willensfreiheit; m.an sagt, der Osten sei das Land der fatalistischen Religionen. Ohne auf diese Streitfrage selber Eingehen oder gar die Verwechslung von Determinismus mit Fatalismus erörtern zu wollen, sei, lediglich referierend, auf den Parallelismuls und Widerspruch zweier Lieder hingewiesen, von denen hier des beschränkten Raumes wegen nur die jeweils erste Strophe gebracht werden kann: Kihinneh Kachaumer (Piut am Vorabend des Ver söhnungstages): So wie der Töpfer den Ton gewandt Umwandelt und formt nach seinem Verstand, So sind wir völlig in deiner Macht; Du aber, der immer der Väter gedacht, Reichst ums voll Erbarmen die Gnadenhand. Krishnamurti: Wie der Töpfer Mit freudigem Herzen Dem Ton Gestalt gibt, So kannst auch du Zium Ruhm deines Seins Deine Zukunft gestalten Die Anklänge gehen durch sämtliche Strophen der beiden Lieder; der jüdische Piutdichter spricht von Bestimmung-, indessen der Inder von Freiheit singt. Ob aber von der Freiheit des Willens? Wir wissen es nicht, denn — Krishnamurti kennt (leider) keine Philosophie. George Goetz. Belehrung und Mahnung. — Aus nachgelassenen Schriften von Rabbiner Salomon Breuer [Diwre Sch'Iaumauh]. Zweiter Teil — Exodus. Verlag J. Kauffmann, Frankfurt a. M. 1931. — 89 Seiten. Brosch. 5 M., geh. 6,58 M. Im Februar 1930 erschien die Besprechung von Breuers Genesis. Heute folgt der zweite Teil der Thora: seine Studien über das Buch Exodus. Es hat in seiner Anlage denselben Vorzug wie des Verfassers Werk über Genesis, nämlich, daß in geistvoller Verknüpfung von ,,P’schat" und „D’rusch" — von dem gegebenen Thorawort und der mannigfachen Auslegung — ungezwungen ein Thema in jedem Wochenabschnitt behandelt wird. Der leitende Gedanke des ganzen „Buches ist meines Erachtens folgender: Wir haben als Juden das Golus als Schule des Leides nötig. Was wir erdulden müssen, ist eine Offenbarung der dauernden Güte Gottes. Der Kampf hebt uns über uns selbst hinaus und stählt unsere Kraft, die als ewiges licht allen Gottsuchern das Feuer der Erkenntnis weiterreicht. Vorliegende Arbeit bietet interessante Anregungen.- Es ist zu wünschen, daß der dritte Teil — Levdtdcus — nicht so lange wie Exodus — nämlich anderthalb Jahre — auf seine Veröffentlichung warten läßt Rabbiner Dr. Arthur R o s e n t h a 1, Berlin-Lichtenberg. Liberale Synagoge norden Schönhauser Allee 162 ■MPifit die Vermietung der synagogenptatze für das Jahr 1931-32 (5692) Die Vermietung findet statt im Büro des Auerbachschen Waisenhauses, Schönhauser Allee 162: I. a) iir Mitglieder, sofern sie bereits Plfitie haben, Sonntag, den 16. August, vormittags 10—13 Uhr Monntag, den 17. August, nachmittags 4—6 Uhr b) lör Milglieder, die bisher noch keine Plätze haben, Donnerstag, den 20. August, nachmittags 4—6 Uhr Sonntag, den 23. August, vormittags 10—13 Uhr c) Platiinhaher, die nicht Mitglied sind, können die Plätze in den obigen Zeiten erneuern sobald sie Mitglied werden und den Beitrag sofort bezahlen. d) Die nach den obigen Terminen nbriggebliebenen Plätze werden freihändig auch an Nichtmitglieder abgegeben: Mittwoch, den 26. August, nachmittags 4—6 Uhr, Sonntag, den 30. August, vormittags 10—13 Uhr. II. Preise der Plätze: 5 Mark, 10 Mark, 15 Mark. Die Bezahlung der Karten hat sofort nach Abholung an den obigen Tagen zu erfolgen. Vereinsnachrichle« Der Jüdische Tum« und Sportclub 1905 veranstaltet am Sonntag, dem 23. August, sein internes Sportfest, verbunden mit den Clubmeisterschaften aus dem Sportplatz Baumschulenweg, Köpeniüer Landstraße, um 3 Uhr. Seine vielftitigen Ausschreibungen für dieses Sportfest für Männer, Damen, Junioren, Knaben und Mädchen in den verschiedenen Lauf-Konkurrenzen, Sprung-, Wurf- und Stoß- Übungen, sowie im Handball, bieten hier eine gute Gelegenheit, sich von dem Sportbetrieb dieser Organisation zu überzeugen. Eintritt frei. Die Preisverteilung findet anschließend nach dem Sportfest auf dem Sportplatz in Baumschulenweg im Sport-Restaurank statt, verbunden mit einem gemütlichen Beisammensein. ^Fährverbindung: Stadtbahn bis Bhf. Baumschulenweg, Straßenbahn 87, 91, 95, 187, bis Bhs. Baumschulenweg. Das IN'Programm * Berlin. Fahrten-Programm August—Oktober. Sonnabe 22. 8./Sonntag, 23. 8.: Nach der Dubrow. Treffen 18.45 Uhr Görlitzer Bhf. Kosten ca. 1,50 Mk. Anmeldung unbedingt vorher an Irma Kindermann, Allenfteiner Straße 11. Königst. 1297. Sonntag, 6. 9. 1931: Wildpark—Plefsower See. Treffen Bhf. Chorlottendurg 8.39 Uhr. Sonnabend, 26. Sonntag, 27. 9. 1931: Nach dem Fliiming. Kosten ca. 4,— Mk. Samiaberch, 3. 10. Mittwoch, 7. 10. 1931: Nach der Märkischen Schweiz. Stoffen ea. 7,— Mk. Sonntag, 11. 10. 1931: Haoelwanderung. Treffen Bhf. Zoo 8.30 Uhr. Sonnabend, 17. 10. Sonntag, 18. 10. 1931: Nach Berkenbrück. Sonntag, 25. 10. 1931: Nach Birkenwerder. Treffe« 8.30 Uhr Stettin« Bhf. Erupp« Weste». Am 24. August bei Hildegard Reumann, Berlin-Wilmersdorf, Prinzregentenstraße 6, um 8 Uhr. Am 31. August bei Krotoszyner. Hansauser 6, um 8 Uhr. Gruppe Südwestm. Am 24. August bei Eva Segall, Charlottenburg, Giesebrrchtstr. 8, «m 7 Uhr. Thema: Montefiore, Umrisse des liberalen Judentums. Der 2. Heimabend wird in der Gruppe festgesetzt. Bankotv-Vsten.! Donnerstag, den 20. August, abends 8.15 Uhr, Heimabend bol j Betty Marens, RW. 87, Tike-Wardenbergstraße 20, bei Ephraim, j Thema: „Erziehung". Hrrmsdorf. Mittwoch, den IS. August, abends 8 Uhr, Heimabend, Aldrechtftratze 10. Mittwoch, den 26. August, abends 8 Ubr, Heimabend im Heim, Albrechtstraße 10. Berlin. Ingendgemeinflbaft der Jüdischen Resormgemeind«. Donnerstag, den 27. August, abends 8 Uhr, im Mosse-Haus, Leipziger Platz 15. Vortrag des Herrn Earl Eifel über: „Für und wider Paneuropa". Donnerstag, de« 3. September, abends 8 Uhr, spricht km Mosse-Haus, Leipziger Platz 15, Herr Dr. Alfred Einstein über: „Jüdische Musiker der Gegenwart". Gaste herzlich willkommen! Breslau. Haupt-Gruppe. Mittwoch, 26. August. 20.15 Uhr: Arbeitsabend im Jugendheim. — Jüngeren-Grnppe. Dienstag, 25. August, 16.30 Uhr: Arbeitsnachmtttag im Jugendheim. Druckfehlerberichtigung. In dem Aufsatz „Die Theorie Gottes und bk Gottesgewißheit" sind einige sinnentstellende Druckfehler stehengeblieben: Spalte 1, Ms. 1, Zeile 4: statt: ist venia, lies: fit venia. Zeile 5, Abs. 3, Spalte 1: statt: „Darstellung" lies: „Vorstellung". Spalte 1: Abschnitt: Der Idealismus... statt: „Erklärungsbedürfnis" lies: „Erlösungsbedürßnis". Spalte 2, oben: statt: „unabhängiger" lies: „unablässiger". Spalte 2: Abschnitt: Air fassen zusammen... statt: „überpaart" lies: „überspannt". Spalte 2: vor: alles ist im Fluß" ... schalte ein: „der Bindung" (was dem voranstehenden ,Jbet Freiheit" entspricht). Spalte 2, Ws. 4, Zeile 9: statt: „Begation" lies: „Negation". Spalte 3, Abs. 2, Zeile 4: statt: „schlechtsinnigen" lies: „schlechthinigen". Spalte 3, Abs. 2, Zeile 7: statt: ,Hie der gewaltsamen" lies: „sie der gewaltsamen". Spalte 3 (gegen Ende): statt: „wir verwerfen" lies: „wir verwerfen aber". Achtung! Die geplante Fahrt am 30. 8. 31 uach Wildpark - Plefsower See fällt aus. Dafür am 30. 8. 31 Trenahrt aller Gruppen nach Brieselang Aussprache über die künftige gemeinsame Arbeit. Referate: Julius Stern und Adolf Marcuse. Treffpunkte: Bahnhof Zoo 8.15 Alexanderplatz 7.45 JttBerlin Artikel und Berichte sind bis zum Freitag jeder Wache zu richten an Dr. Ellen Littmmm, Berlin-Ehrrlottenbmg 9 Bapernallee 27. Berfammlungsanzeigeu gchm direkt an die Redaktion der SW 11, Hallefchestrahe 1. (--\ Lotte Mayer Qr. Hans Andorn Verlobte Witten Berlin NW 40 Park weg 1,1 Läneburgerstr. 30,11 August 1931 Junge Dame, 23 Jahre alt, Abitur und Bolksfchullehrerinnen - Examen sucht Beschäftigung gleich welcher Art, am liebsten Erziehertätigkeit, auch Ausland. Schriftliche Angebote erb. a. d. Exped. d. Bl. unter L.H. «T war inflMriM für sändei'iml Genrit eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht Berlin c. r. Heye PronoRafle 3 Fernsprecher: D 2 Weidendamm 0852 AnnahBevoasparandBepttitMgeinrn um «orteilkane vtrziMMg Sdncntneir MsnMrug sinuicier aannatUDen muffle Me unabhängige zeitsehrift für alle Fragen des iipdentums x Beieitet von Herhert Frankensteln Prominente Mitarbeiter aus allem Ländern und allen Lagern jüdischer Bestrebungen. Ein Spiegel jüdischen Lebens aus allen Ländern, in denen deutsch sprechende Juden leben. 44 Seiten stark. Einzelpreis 0,70 M„ Abonnement halbjährlich 3,50 M. im Inland, 4,50 M. im Ausland, ganzjährig 6,— M. Durch jede Buchhandlung und den Verlag Pflaume & Roth, Berlin SW 68, Alexandrinenstraße 2-3. :-: Probeexemplare gratis. Jüdische Gemeinde zu Berlin In diesem Jahre findet wiederum in folgenden Sälen Festgottesdienst statt: flilwinöra. KHüMdanin 68 Seele. Luuierstr. 22-21 Näheres in der August - Nummer des Oemeindeblattes. Berlin, im August 1931 Vorstand der JBdisclmi dewdUbdo. ^1^0995^1499

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