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Jüdisch-liberale Zeitung · 1931-05-13 · 18-19 (13.5.1931) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
11 (1931)
Issue
18-19 (13.5.1931)
Date
1931-05-13
Page
– (sequence 1)
Language
German
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IMchllberaleZMW Orgoa -er Vereivtgmrg für das liberale Judentum e. D. Die Vereinigung für das liberale ZnLenkum übernimmt nur für diejenigen Aufsätze, die ausdrücklich als in ihrem Namen oder in lyrem Aufträge versaht gekennzeichnet sind, die Verantwortung. Alle anderen Artikel. Aeuherungen und Vorschläge erscheinen unter -er Verantwortung der Redaktion. Die ^Jüdisch-liberale Zeitung" erschein» jeden Mittwoch. Redaktion «ad GeschästsfteUe: Berlin Sw 11. HaNesche Sir. 1 Fernruf: Bergmann 3353, 3359 Postscheckkonto: Berlin INv 7. 137069 IBereinigung für das liberale Fudentum) Nachdruck sämtlicher Original-Beiträge nur mit vorheriger Genehmigung der Redaktion gestattet. Bezugspreis durch die Geschäftsstelle '/«jährlich 2N. 3.— Einzelnummer 0.25. Bei freier Zusendung i. Inland 0.30 Für die Mitglieder der Vereinigung ist der Lezugsprei» im Mitgliedsbeitrage enthalten. Anzeigenpreise: Die 12gespült.Tlonpareillezeite0.45 Anzeigentarif durch die Geschäftsstelle. Anzeigenannahme bei der Geschäftsstelle u.sämtt. Annoncen-Expe-it. Tlx. 18/19 Berlin. 13. Mai 1931 11. Zahrgang Mm # m m* 3nm , . Bon Rabbiner. Ir. Leo Bacrwald, stNürrchen. Tie nächste Doppel - Nuimiicr erscheint Mit 1 wo ch, 2 7. Mai sRedaktionsschlntz Donnerstag, den 21. Mai, vormittags). Vereinigung für das liberale Judentum E.B. Die ^Gottlosen" und ihr Bund ^oit Rabbiner Tr. Nord e n, Elberfeld. Rl'ancbe 3ncttigfeiten haben ihre Ursache darin, daß die Etreuendeir unter ein und demselben Wart nicht ein und dasselbe versieben. Ein solches Wort ist z. B. das Wort „gott los", das beute irr vieter Munde ist. Man spricht voir Gott losen. Meuschen bezeichnen sich selbst als gottlos: ja, sie haben sich sogar zu einem „Bund der Gottlosen" zusaurnreugeschlos serr. Darüber geraten viele irr Unruhe: sie empfinden es ge rädern als schamlos, daß Menschen sich in aller Oefsonttichkeit als gotrlvs bezeichnen, sich gar noch rühmen, gottlos zu fein. Tie Entrüstung hierüber rührt aber nur daher, daß man nach aller Gewohnheit das Wort „gottlos" gleichfegt mit „schlecht, dose rurd niederträchtig". Unter einem Gottlosen pflegt i»an sieb einen Schädling der iireirschlichen Gesellschaft zu denken, den man verachten und gegen deir man sich mehren, und schützen muß. Fu diesem Sinne wird das Wort „gottlos" irr den biblischen Schriften ganz allgemeirr gebraucht. Do entwirft Mcnicj David im U. Psalm von dem gottlosen Menschen das folgende Bild: „Der Gottlose spricht in seiriern verzerr: Es gibt feinen Gott; sie handeln verworfen, sie handeln abscheulich, keiner tut Gutes..alle sind sie abtrünnig, insgchaml find sie verdorben, keiner tut Gutes, auch nicht ein einziger". Roch deutlicher wird der Gottlose gekennzeichnet im 32. Mapitel des Propheten Jesaja: „Denn ein Gottloser redet Gotrlosigteit, und sein Herz bereitet Unheil, indein er Ruchlosigkeit verübt und Abtrünnigkeit redet gegen den Ewigen, inbent er die Seele des Hungrigen darben unb dem Durstigen Drunt rnangetir läßt." Was die heilige Schrift hier nrrd an zahlreicherr andern Stellen unter einem Gottlosen Dcrsteht, ist mithin ganz eindeulig: Ter Gottlose ist ein schlech 1er Mensch, ein Feind der menschlichen Gesellschaft. Was aber versteherr diejenigen unter „gottlos", die sich heute jo nenrren, nrrd was bezwecken sie, werrrr sie sich zusanrmenturr zrr einem „Bund der Gottlosen"? ES sind die Ureife, die da sagen, die geschichtlichen Religionen hätten versagt, sie hätten der Welt keinen Segen gebracht und Deine Erlösung. Fn bern uralten Kamps zwischen Besitzenden und Besitzlosen hätten die Führer der Religionsbekenntnisse sich nicht der Unterdrückien angenvrnnreir, sondern sich aus die Seite der Unterdrücker gestellt. Darum wollen sie von den bestehenden Bekenrrtrrissen nichts wissen, barum haben sie ihrgen schärfsten Kamps airgesagt. Dabei bedienerr sie sich nun der Bezeichnung „gottlos", einer Bezeichnung, die sehr unglücklich gewählt ist. Tenn irr dem üblichere Sinn des Wortes find sie ja durchaus nicht gottlos: sie sind ja beseelt von einem sittlichen 'Ideal. Sie siird wahrhaft religiös, das heißt: von Ehrfurcht erfüllt, von Ehrsurcht vor cinern edlen Ziel. Tenn sie hoffen, aus einenr andern Weg als dem der bestehenden Religionen das zu erreichen, niaS die Religionen bisher nicht erreicht haben. Sie hoffen, auf einem andern Weg all den Mühseligen und Beladenen daS von ihnen so heiß ersehnte Glück, die so heiß ersehnte Zufriedenheit bringen zu können. Darum rrennen sic sich zu Unrecht „gottlos", eine Bezeichnung, die rrotwendig zu den schwersterr Mißverständnissen führen muß. Freilich wenden din'e Kreise bei ihrem Kamps für ihre Wcliauschauuug teilweise recht verkehrte und bedenkliche Methoden an. Und vrerkwürdig genug: hier, wie überall, sehen wir, wie tie Juden doch immer geneigt sind, sich den Verhältnissen und der Denkart ihrer Umgebung anzugleichen. So hören wir, daß auch irr diesem Fahr die jungerr proletarifchen Juden in Rußland wieder schärfste Propaganda gegerr die Feier des Pessachfest es gemacht haben, genau wie die entsprechenden christlichen Kreise es dort gegen die Feier des Osterfestes getan haben. Wir wollen hier aus die Berechtigung oder Nichtberechtigung des Kampfes gegerr die Kirche und ihre Einrichtungen nicht entgehen. Aber in bezug ans das Fudentum müssen wir doch fragen: Hat das Fudentum ein so feindselige Behandlung verdient? Hat es in bem Schutz der Besitzlosen versagt? Hak es nicht stets die Hand über die Armen uns Gebeugten gehalten? Ist es nicht immer für die wirtschaftlich Schwachen eingetreken? Zeigt sich die Gesetzgebung der Thora nicht erfüllt von geradezu rührender Fürsorge für die Witwen und Waisen, für die Armen und Bedürftigen, für die Fremden und Sklaven? Und nun gar erst unsere Propheten: Haben sie nicht mit der ganzen Glut ihres sittlichen Zornes geeifert gegen die Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten der besitzenden Klassen? Haben sie sich nicht den schwersten Gefahren für Gesundheit und Leben ausgesetzt, weil sie mit ihren aufreizenden Reden die Here- Tie Walljahrtssene tragen bekanntlich ein doppeltes Gesicht: als Erntefeste bücken sie nach der Natur hin, in der Anlehnung au Ereignisse im Leben des Voltes Fsrael jührerr sie zur Geschichte. Dieser Toppe tcharakter hat beim Pejsach wie beim Sutkothsest durchaus irichts Gekünsteltes oder Zwiespältiges. Fn den frohen Gefühlen beim Erwachen der "Natur im Frühling weitet sich das Herz mrd ist sich der Freiheit bewußt, au die geschichtliche Erinnernirg uns mahirt. Fit der Sattheit des Herbstes fühlen mir das Vertrauen zum göttlichen Schutz, dessen wir auch iit der Wüste und in der Hütte sicher sind. Zwischen diesen Festen, dein Feste der Sehnsucht und dein Feste der Erfüllung, steht das Scheronotvsest. Wir haben einige Bedenken rurd .Hemmungen zu überwinden, itumn wir auch liier die beiden Seiten des Festes in Harmonie bringen wolle». Natur und Geschichte gehen hier anseiirander, wie denn aud; bezeichnenderweise die Bibel selbst dies Fest nur als Erntesest einsetzt mrd durch die Zähturrg mit dem Pessachfest in Verbindung bringt, währeird sie es als Fest der Osienbarrnrg nicht kennt. Schewuoth ist in der Bibel lediglich ein Nctturfcst am Schluß, der sieben Erptewoeheu. Erst eine spätere Zeit hat mit ihm die geschichtliche Erinnerung an die Gesetzgebung verknüpft, cs zu „S'iinnr mattau tt.oresscmn" gemacht unb damit auch diesem Fest ben vorhin bezeichneten Doppelcharakter gegeben, der bei Pesiach rurd Stükoth'schon in der Bibel deutlich zum Ausdruck kommt. Diese nachträgliche Einbeziehung zeigt sich denr beobachtenden Auge nicht nur beim Studium der Duellen: am Feste selber verspürt man etwas nicht ganz Ausgeglichenes. Es iß wie bei einer nachträglichen Aeudernug eines Krinstwerkes. So groß die Kunst ist, mit dev später etwas hinzugcfügt wurde, so sehr vielleicht auch in der Zutat das Wichtigere und Kunstvollere anerkemut werden rrruß, unrit merkt doch die Verschiedeuartigkeit der zusammengesetzten Teile. Aehulich ergeht es rrrr-s beim Schewnotbsest; cs bat nur einen bedingten Wert, wenn man eine Harmoniesierung der uirgleichartigen Elenrente herbeiführen will, irr denr inan etwa von „Erftlingeu des geistigen Ertrages" (Köhler? spricht. Natur nrrd Geist lassen sich eben nicht aus ei neu Nenner bringen. So schön und st im nun,gsv.all der Schurnck der Bluineri und des Frühlingsgrüns ist, den wir am SchewuothfcTt. in die Synagoge bringen, er charakterisiert doch eben nur die eine Sytc des Festes. Diese aber hat an Bedeutung für uns verloren; nicht nur weil wir naturserner geworden sind, sondern vor allem weil Offenbarung und Zehngebot, einmal mit dem Feste verbnnben, diesem ihre gewichtige Bedeutung anfbiiidfeit mußten. Bon denr kahlen Fetten des Sinai führt kaum ein Weg zu den grünen Pflanzen iin Gvtteshanse, und es bedarf einer etwas gewaltsamerr Umstellung, um von derg eheinrniSvollen Ezechrewision, die wir als Prvphetcnabschnitt lesen, zur lieblichen Idylle des Festbuches Ruth zu gelangen. Dieses Buch und der Pslarizenschinnck unserer Synagogen sind es, die uns vielfach dazu verleiten, unser Wochensest so zu sehen mrd so zu neirnen, wie das chr'istliche Pfingstfest: „das liebliche Fest". Es mag dahingestellt sein, ob das christliche Pfingsten seinem Grundcharakter gemäp nicht auch die „Lieblichkeit" ablehnen müßte. Das Schewuoth sest aber ist ganz gewist fein „liebliches" Fest. Wollen rvir es charakterisieren, müßten wir ihm vielmehr die Bezeichnung geben, die die hohen Festtage tragen: Norv, erhaben, chrfurchtgebieteud. Wir denken an Earlhle, der eines Nachts mit einem Freunde znrrr SternenHimmel empor blidte; als der Freund sagte: „Ein herrlicher Anblick", soll Eartyle ihn verwiesen haben: „Herrlich? Er iit erschreckend." Wir dürfen die Wucht der Os,enbarung, deren Terrkmal das Schewuothfest schendeu Klassen erbitterten? Und unsere nachbiblischen Führer: haben nicht auch sie uns ohne Unterlast die Psl'chteu sozialer Gerechtigkeit und die Pflege sozialer Gesinnung arrs Herz gelegt? Unb was insbesondere das Pessachfest betrisst, gegerr das jüngst wieder so scharfe Propaganda geinacht worden ist: steht nicht zu Beginn der Pessach - Haggadah das herrliche Wort: „Feder, der hungrig ist, komme und esse"? Und es steht doch wahrhaftig nicht nur auf dem Papier. Köurreu wir uns ein Pessachfest vorstellen, ohne daß dieses schöne Wort auch in die edle Tat umgesetzt wird? Unb so müssen wir sagen: Fene jugendlichen Kreise, jene angeblich gottlosen, in Wahrheit von einem Fdeal beseelten jungen Menschen tun dem Judentum Unrecht. Natürlich sollen wir sie nicht schmähen; natürlich sollen wir keine Bannstrahlen gegen sie schleudern and keine Verwünschungen gegen sie ausstoßen. Solche Kampfmechoden gegen Gedanken und Anschauungen waren immer verwerflich und haben auch niemals zum Ziel geführt: mit solchen Waffen schaff! man keine Frrtümer aus der Welt. Hier gibt es ist, nicht abschwächen und sie mit herrlich oder lieblich abkurp. auch sie ist erschreckend, und mit Recht weist Rosenzweig daraus hin, daß „das Wort, das die Oisenbarung, als sie griechisch redcn lernte, sich wählte: Photos (Furcht)" sei. Schewuoth ist das Fest der Lssenbarunv.. Wie immer auch der einzelne den Vorgang der Osseirbarrrng sich erftüecn oder nicht erklären will, vor dem, was sich offenbart, ninst ev erschaneni, vor Gott, vor dein Geist. Wir könneir den Geist nicht anders denken, als sich offenbarend, sich inittcilend, ans seiner Welt in die unserige hineinragend. So ist das ^chcwuolhfrst der ewige Protest des Geistes gegenüber dem Ungeist. Kann es ein Fest geben, das wir tviehtiger nelimen müssen? Müßten mir nicht der Ungeistigkett, der Pseudvgeistigteit ben Geist entgegen setzen, der sich vssenbarr und sieh durchsetzt! Er ist nicht bequem, und irngeistig lebt es sich leichter. Aber wenn luir uns zu einem Leben des Geistes, der Religion entschliefen wollen, innssen wir an das Wort Earchles denken: „Religion ist die heidenmäßige Form des Daseins." Das Heldentum des Geistes aber ist allemal größer, als das Heldentum der Phrase nrrd der Faust. „Nicht durch Kraft und nicht durch Geivalt, sondern durch meinen Geist." Daß dieses Leben schwerer ist. bewcist nur seinen Wer:. Dev nnverwelttiche Lorbeer wächst aber auch nur ihm. Das Schervuolhsest ist daS Fest des Absoluten. Wo das „Fch bin" der Gottheit uns nrajestätisch entgecp'ntöut, verschwindet alles Kleinliche und Qilälende. Hier spricht das Absolute und alle Relativität zergt sich uns in erbarmungsloser Nacktheit. Wir erkennen unsern Selbstbetrug, daß> wir nrrS rrrit allen Erkenntnissen absiuderr und jede für berechttgt halte», auch wenn sie sich widersprechen. Oder wtt'd dev Widersinn der irr solchem Begnmen liegt, überwunden, indem rnan alle Grenze,r aufhebt und alles für sich wahr sein läßt? Es ist eine nranchmal äußerlich bestechende, -nuerlich aber: um so hohlere Dialektik, irr der alles sich fügt, :vie man es gerade will oder braucht. Ei» Weltbild entsteht freilich nicht aus zurechtgebogeucn Erkenntnissen, ans Stimmungen, aus Sentimerrts: ein Weltbild verträgt keine Relativität, sondern will Absolutes. Gerade das müßte uuserein Geschlecht von Zeit zu Zeit gesagt werden. Das „Fch bin" am Anfang des Zehnwortcs ist der grosr Spiegel, in dem jede Verzerrung sichtbar wird. Dieser Absolutheit des Seins entspricht die Adsottrthert des Sittengetotes, denr unser Fest gleichsa'lls gilt. Nebeir denr „Fch bin" steht das ebenso rinverrückbare „Du sollst". Auch dein Sittengebote gegenüber gibt es! keine Verdrehung, keine Relativierung. Durch die Verlesung des Zehngebotes werden wir imnicr wieder darauf aufmerksam gemacht, baf; die Ethik nicht der Auslösung in Psychologre versallen darf. Wittcnssreihcit und sittliche 'Berantworturrg des Menschen müssen sicher gestellt bleiben. Wir sehen bre paradoxe Erscheinung vor uns, daß! die Menschen, die sich als Ucperrrrenscken fühlen, dem Sittengebot gegenüber aus das höchste Merkmal des Menschen, die sittliche Veranlwortuno, verzichten und in dev Betonung ihrer Triebhaftigkeit und Gobnndenheik ben Unterschied des Menschen vorn Tier preiszugebori bereit sind. .Hier haben wir Fehler dev Logik rrnd Ethik zugleich. Wenn wir die Ethik dem Zweisel, dem Zufall, der Opportuirität entreißen wollen, dann müisen wir mit Schewuothsesk | und mit ihm Sittlichkeit und Wairrheit in unauflöslichen Zusammenhang bringen. Das ist der tiefe Gehalt, den rursev I Fest nicht für uns nur hat, durch den es, viclleicht vrehr! iroch als selbst der Bersöhnnngstag, Dokünirnt einer Melt- I religion ist. nur ci rr Mittel: ruhige, sachliche, ehrliche Aufklärung. Wiv müsserr jenen Kreisen vor Augcir halten, dast das, was sie wollen, schon seit Fahrtanseudeir vom Fndenturn gewollt wird. Wir müssen ihnen ins Gedächtnis rufen, das, Mose bent Volt in der Wüste den Gottesbegriss mit den Worten erläuterte: „Er ist der große, der mächtige, der erhnbene Gott, der kein Ansehen der Person kennt nnd keine Bestechn:,g nirnmt. Er schasst Recht der Waise und der Witwe, und er liebt den Fremdling, ihm Brot und Kleidung zu geben." Bedingungslos weroen wir ihnen zugeben, dast das Fdeal sozialer Gerechtigkeit auch in der Fudenhcit noch bei weitern nicht erreicht ist. Aber wir werden hinzufügen: „Laßt das Fudentum nicht entgelten, was ihr an vielen Juden intt Recht auszusetzen habt. Wollt ihr an der Erfüllung dev sozialerr Gerechtigkeit arbeiten, daun könnt ihr es gar nicht besser tun, als indem ihr euren Kamps aus dem Bodeir des Fudentums führt und dort den Beweis erbringt, daß in Wahrheit nicht ihr die Gottlosen seid, sondern dast die es sind, die sich den Forderungen sozialer Gerechtigkeit, wie sie das D24B

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