Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 11 (1931)
- Issue
- 12 (25.3.1931)
- Date
- 1931-03-25
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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TL'ffl r IMchllberakZriimg Organ der Vereinigung für das liberale Judentum e. V. W«r«»i»»rtl. Ledakteur: Vrvno Voyö». Me Vsreinigung für da» liberale Zudeulum übernimmt nnr . fftr tzl^enlgeu AvfsLhe, die ausdrücklich al» in ihrem Name« ade« tzn ih«m Anttrage versaht gekenuzetchaet Pud» die Der- «ckmertnug. Alle anderen Artikel, Aeutzemngen «nd Vorßchlüg« erscheinen unter der Verantwortung der Redaktion. Die „Jüdisch-liberale Zeitungerscheint jeden Mittwoch. Redaktion und Geschäftsstelle: Vertin SV 11, Hallesche Str. 1 kernrnt: vergman« 3356, 3359 iostscheckkoato: Berlin MB 7. 137069 Bereinigung für da» liberale Judentum) Nachdruck sämtlicher Vriginal-Veiträge nur mit vorheriger Genehmigung der Redaktion aestattet. VezugOprei, durch die Geschäftsstelle /.jährttch M. 3. Eiazeluummer 0^5. Sei freier Zusendung i. Inland Ü3S Für die Mitglieder der Vereinigung ist der Vezngs»r«i» im TMtgNedsbeitrage enthalten. Anreiaenpreife: Die 12gefpatt.Nonpareille,eilev^d Anzeigentarif durch die GefchäftsfleVe. An zeige ua»- 7lr. 12 Berlin, 25. März 1931 _11. Jahrgang Tagung des Vreutzijchen Landesverbandes Zum ersten Male nach der Neuwahl trat der Verbanos lag des Preußischen Landesverbandes zusammen. Die Tagung zeigte in ihrem äußeren Gepräge das Bild ihrer Vorgängerinnen. Die Liberalen haben die absolute Mehrheit, zu ihrer rechten Seite nimmt die volksparteiliche Fraktion etwa ein Drittel des Saales in Anspruch, während zur Linken die geschwächt aus dem Wahlkampf hervorgegangenen Konservativen die Plätze inne haben. Tie gesamte Tagung war de herrscht von der Sorge der Gemeinden und der einzelnen Inden um die Existenz in der Zukunft. Allseitig wurde die Notwendigkeit äußerster Sparsamkeit in den Gemeindchnushalten und im Etat des Landesverbandes selbst empfundeii. Das läßt hoffen, daß die alten liberalen Anregungen für eine wesentliche Verkleinerung der gesamter Landesverbandsorganisation nunmehr vielleicht doch noch Erfüllung finden werden. Der frühere volksparteiliche Widerspruch ist in letzter Zeit offensichtlich wesentlich schwächer geworden. Der Rae des Landesverbandes wird nunmehr in der nächsten Zeit mit Entschiedenheit die zahlreichen Fragen, die immer wieder den Verbandstag beschäftigen, zum Abschluß dringen müssen. Er ist ja die eigentliche Exekutive des Verbandes, während der Verbandstag selbst lediglich eine kontrollierende Tätigkeit ansznüben vermag. Das Jndengesetz von 1847 muß nun endlich durch ein neues Gesetz ersetzt werden. Nachdem das Konkordat in Preußen zustandegekommen ist, und die Verhandlungen des preußische'.! Staates mit der protestantischen Kirche vor dem Abschluß stehen, sollte eine weitere Verzögerung verhindert werden können. Der Reichsverband will uns ebenfalls als in kurzer Zeit verwirklichbar erscheinen. Daß schließlich die seit Jahren spruchreifen Fragen des Normatstatuts für Klein und Mittelgemeinden und der Beamtenordnung erledigt werden können, ist ebenso unzweifelhaft. Wesentlicher als all diese Ausgaben ist im Augenblick die Pflicht, eine durchgreifende Rationalisierung des gesamten jüdischen Gemeinde- und Vereinslebens durchzuführen. Ter Rat des Landesverbandes sollte hierbei die Initiative ergreifen und sich nicht erst von den Verhältnissen zu den notwendigen Schritten zwingen lassen. * Sitzungsbericht Am Sonntag, dem 22. März, trat der neugewähtte Verbandstag des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden zu seiner ersten Tagung zusammen. Diese Tagung leitet die zweite Wahlperiode des Landesverbandes ein. Wieder haben die Liberalen die absolute Majorität. 73 liberalen Abgeordneten stehen insgesamt 57 Volksparteiler, Konservative und Mittelparteiler gegenüber. Die Abgeordneten aus Berlin und der preußischen Provinz sind fast vollzählig erschienen. Die Tagung, die sehr wichtige Fragen, wie z. B. Beratung des neuen Etats, Neuwahl des Rates, Besprechung der wirtschaftlichen Notlage der jüdischen Gemeinden, Besprechung der besonderen Wirtschaftsnot der deutschen Juden und der Gefahren des antisemitischen Terrors, Schaffung einer Reichsorganisation, Gesetzentwurf betreffend die Rechtsverhältnisse der Juden in Preußen, Schaffung eines Normalstatuts für Gemeinden, Beamtenrecht, Einbürgerungsfragen usw. zu behandeln hat, wird überschattet von der überaus schweren Wirtschaftsnot im deutschen Judentum, der wieder angestiegenen antisemitischen Flut und Welle neuer geistiger und physischer Terrorakte des Hakenkreuzlertums gegen einzelne Juden und gegen die Gesamtheit der deutschen Juden. In den Reden der Führer klangen diese aktuellen Nöte des deutschen Judentums wider. Vor 1 Uhr mittags (die für 12 Uhr angesetzte Eröffnung hatte sich infolge vorausgegrngener fraktioneller Besprechungen und einer Sitzung des Ältestenrates verzögert) erteilte Herr Zielenziger-Potsdam, der als Alterspräsident fungierte, Herrn Rabbiner Dr. Vogelstein-Breslau das Wort zu einer Weiherede. In einer schweren Zeit, so führte Dr. Vogelstein aus, in einer Zeit der wirtschaftlichen und geistigen Not des Judentums, tritt der Landesverbandstag zusammen. Die Großgemeinden stehen unter mannigfachem Druck, der Bestand der Kleingemeinden ist gefährdet. Aber geeint in dem Gedanken, daß das Judentum ein kostbares, unveräußerliches Gut ist, wird die Versammlung an die Regelung dieser Fragen herantreten und die Meinungsverschiedenheiten, die nicht zu vermeiben sind, so austragen, als ginge es um einen „Streit um Gottes Willen". Der Redner erläuterte Sprüche und Gleichnisse aus Talmud und Midrasch und schloß mit dem Wunsche, daß sich alles zu einem einzigen Ganzen zusammenfügen möge. Das Präsidium desVerbandstages wird durch Zuruf gewählt. Vorsitzender ist Rechtsanwalt Heinrich Stern (liberal), der schon in der zweiten Hälfte der ersten Wahlperiode die Verhandlungen des Verbandstages leitete, zu Vize Präsidenten wurden R.-A. Max Kottenscher (Votlspartci) und Direktor Marx-Königsberg (konservativ) gewählt. Heinrich Stern, von der Mehrheit freundlich begrüßt, erklärt, er werde den Tank für das ihm nun wieder gescheiitte Vertrauen durch die Tat abstatten, er werbe sich bemühen, objektiv, gerecht und mit der notwendigen Energie die Verhandlungen zu leiten. Zinn ersten Schristsülirer berief der Vorsitzende R.-A. Elkcles (liberal), zum zweiten Schriftführer Tr. Büschel Essen (Volkspartei). Ter Vorsitzende hielt, während sich die Versammelten von den Sitzen erhoben, den seit dein letzten Vervandstage verstorbenen Mitgliedern des Verbandstages und des Rates, Kommerzienrat Gerson Simon, .Hugo Ostberg und Eugen Easpary, einen tiefempfundenen Nachruf. Diese drei Person lichkeiten, sagte er, standen im deutschen Judentum au vorderer Stelle. Kammergerichtsrat Leo Wolfs, Präsident des Rates des Preußischen Landesverbandes, erstattet nun den Tätigkeitsbericht des Rates. Er begrüßt den neuer: Vcrbandstag, der den Willen der gesäurten preußischen Judenheit verkörpert. Ter Verbandstag war für vier Jahre gewährt worden, die Wahlperiode wurde später um eineinhalb Jahre verlängert. Die Neuwahlen anr 30. November 1930 standen im Zeichen politischer und wirtschaftlicher Zerfahrenheit, es war kurz nach den Neichstagswahlcn, die die nationalsozialistische .Hochflut brachten. Ter Landesverband, der eine Vertretung deutscher Juden rrach innen und nach außen ist. hat häufig seine Stellung nach außen hin manifestiert. In dieser ernsten Zeit, angesichts der Not des Vaterlandes und der besonderen jüdischen Not zeigt es sich, daß wir als Gemeinschüft nur dann stark sind uub Achtung erringen, daß wir die zum Teil noch aus dem Papier stehende Gleichberechtigung faktisch erkäurpfen können, wenn wir unsere Meinungsverschiedenheiten wie Brüder austragen und sie nicht nach außen hinaustragen. Ter Antisemitismus hat einen ungeheuren Umfang und unerträgliche Formen angenommen. Bon dieser Stelle chus wollen wir rnrserer Entrüstung gegeirüber allen Angriffen arrf Juden urid Schmähungen des Judentums Ausdruck geben und alle Erniedrigungeir aufs schärfste zurückweisen. Wohl können wir bei den 'zuständigen Behörden aus Verständnis für unsere Lage rechnen, aber wir wollen nicht verschweigen, daß es Fälle gegeben hat, wo unsereur Anspruch aus Schutz nicht in genügendem Maße Rechnung getragen worden ist. Der Redner gibt Erläuterungen zu denr gedruckt vorliegenden Tätigkeitsbericht und stellt fest, daß nach besten Kräften reiche Arbeit geleistet worben ist. Dem Landesverband wird Verständnis nicht rrur bei derr jüdischen Gemeinden, sondern auch bei den Behörden entgegengebracht. Leider aber hat dieses behördliche Verständnis in der A n g e l c g e ir h c i t des I u d en g e s etz e s versagt. Als vor zwei Jahren der Landesverband seinen Entwurf betreffend das jüdische Gemeindegesetz beim Kultusministerium eingereicht hatte, wurde der Enüvurf längere Zeit gar nicht in Bearbeitung genommen. Später traten die bekannten Meinungsverschiedenheiten auf, die die Angelegenheit ungebührlich verschleppten, so daß der Landesverband bereits in Erwägung zog, seinen Entwurf direkt dem Landtag vorzulegen. Der' Herr Kultusminister hat die Erledigung für Ende 1930 zugcsagt. Anscheinend konnte der Herr Kultusminister dies nicht bewerkstelligen, denn die Erledigung ist bis heute noch nicht erfolgt. Es fehlt, so heißt es, ein Referent. So konnte auch die' Bitte, das Judengesetz bis zu dieser Tagung zu erledigen, nicht erfüllt werden. Der Rat wird die Sache mit der allergrößten Energie verfolgen; wenn es nicht anders gehen wird, werden lvir versuchen, im Landtag selbst unser Wort hören zu lassen. Jnr Einzelnen ist über die abgelaufene Periode zu berichten: Die Reich sarbeitsge meinschaft der jüdischen Landesverbände des Deutschen Reiches hat infolge Fehlens einer Reichsorganisation ihre Arbeiten fortgesetzt. Es gibt zahlreiche Aufgaben, die nicht Sache eures einzelnen Landesverbandes sind, sondern der Vertretung der gesamten deutschen Juden obliegen. Für die Ausbringung der für dieses Aufgabengebiet nötigen Beträge ist unter Zugrundelegung der Seelenzahl ein Verteilungsschlüssel vorgeschlagen worden, dem der Rat zugestirnnrt hat. Hiernach entfallen auf Preußerr 76 Prozent, Bayern 10 Prozent, Baden 5 Prozent, Sachsen 3 Prozent, Hessen Württemberg und Hamburg je 2 Prozent der aufzubrirrgenden Beträge. Bon der vom Verbandstage gewünschten Einberufung einer Wirtschaftskonferenz hat der Rat bis jetzt abgesehen. Ein Ausschuß aus Vertretern des Landesverbarrdes, dorn auch Mitglieder der Zerrtralwohlsahrtsstelle, der Hanptstelle für jüdische Wanderfürsorge und der Jüdischen Arbeitsnachweise angehöreu, hat seine Arbeiten mit Nachdruck ausgenommen. Die vorgeschlagene Gründung von Bezirksdarlehnskassen haben die iir Betracht kommenden Gemeinden und Provinzialverbändc obgelehrrt. Dieser Umstand ist sehr bedauerlich rrnd gibt zu der Frage Anlaß, ob ans seiten der Genieinden überhaupt der Wille besteht, der Wirtschaftsnot in ihren eigenen Reihen zu steuern. In der K a l e n d e r r c f o r m f r a g e hat der Rat gemeinsam mit der Reichsarbeitsgemcinschast einen Ausschuß eingesetzt, der durch Verhandtungerr mit den zuständigen Stet len der Länder, des Reiches und des Völkerbundes, ferner mit ausländischen Vertretungen der Juden das Ziel verfolgen soll, eine Reform des Kalenders zu verhindern, die die Erhaltung des Sabbats bedroht. In jüirgster Zeit wurde beschlossen, Vertreter des Landesverbandes zugleich als Vertreter der 9!richsarbciisgtttieinschafl in einen Ausschuß zu errtserrdcn, der zusammen mit Vertretern des Büros für Schächtangelegenhciren rrnd des Eentralvereins deutscher Slaatsbürgcr jüdischen Glaubens zu bilden ist, nur gemeinsam Maßnahinen zur Ab wehr drohender und bereits erlassener Srhächtverovte zu beraten. Ter Vizepräsident des Rates, Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee, erhallet den Bericht über den Rechnungsabschluß für 1929 30. der mit einer Ausgaben - und Einnainnezisfer von RM. 1 156 708,26 abschließt, ferner über den Voranschlag für das Rechnungsjahr i93i 32. Auch Dr. Klee leiir'te feine Rede mit denr Hinweis ans Die schwere Zeit, in der wir leben, ein. Das Hamburger Mordattentat eines Priizeiwachtmristers gcgcn einen höheren Polizeiüeamten jüdischer Abstammung wobei der Attentäter als Grund für das Attentat an gab, er wollte sich r>on einem Juden nicht verhören lassen - war ein Fanal, ein uener. Beweis für die Unsicherheit rnrserer Situation. Tie Schlußfolgerung, die wir ans solchen und ähnlichen Vorgängen 'zu ziehen haben, ist: Wir müssen uns so einig, so stark zeigen, daß; keiner sich soll einbildeu dürfen, daß. man uns ungestraft nahe,-. treten darf. Dr. Klee erläuterte nun die einzelnen Posten des Rech nnngsabschlnsscs für 1929/30. Von 800000 RM., die ms Pflichtbeiträge der Gemeinden veranschlagt worden waren, sind im ganzen .500000 RM. eingegangen, aus über 300 000 RM. also fiub die Rückstärwe der Gemeinden angewachsen. Das ist ent unmöglicher Zustand, der vazu noch ein ungeheueres Maß von Leerlausarbeit — Dutzende von Mahrruir geir und Interventionell bei jeder einzelnen Gemeinde - bewirkt. Nicht nur Klcingemeinden, sogar mittlere Gemeinden sind mit ihren Leistungerr in Verzug. Ter Larrdesverbano wußte seinen Bankkredit über Gebühr anspannen, um seinen Pflichten gegenüber den Witwen von Lehrern und Rabbinern, derr Flüchtlingsrabbinern usw. Nachkommen zu könne,r. Im neuen Etatjahre werden wir zu anderen Methoden greife,r müssen, nur die säumigen Gemeinden an ihre Pflicht zu erinnern. Im Prinzip muf.j jede Gemeinde den Lerstungsbeitrag an den Landesoerbano als integaierenben Bestandteil ihres Budgets einsetzen. Wir werden auch vor dem Klagewege gegen säumige Gemeinden nicht zurückscheuen. Der Redner erörterte sodann die einzelnen Posten des Etats für 1931/32. Betreffs der StLaksbnhilsen für derr Religionsunterricht ist der Landesverband nur Durchgangsstatron, der Posten ist dämm im Etat nicht berücksichtigt. Bein, Kapitel Subventionen wurden vielfach Abstriche gemacht. Nur die Beihilfen für besonders leistungsschwache Gemeinden wurden im Hinblick auf die Notwendigkeit der Erhaltung von Kleingemeinden bedeutend erhöht. Tie Ausgaben für die theologischen Bildungsanstaltcn in Berlin lind Breslau wurden nach Möglichkeit berbchalten, die Anstalten für jüdische Wissenschaft dürfen nicht verkümmern. Aber nran müsse in Betracht ziehen, daß die Frequenz der Raboinerfenniuire eine so hohe ist (allein die Hochschule in Berlin zahlt 120 Hörer), daß nur ein Bruchteil der Absolventen in Deutschland und im Ausland — wo in Deutschland ansgebildete Rabbiner irr hohem Ansehen stehen - Rabbi nerstellen werden finderr können. Man wird daran gehen müssen, das Stipendiumwesen zu revidieren. Stipendien sollen nur solchen Studierenden verliehen werde», die sich' wirklich nur für den Rabbinerberus vorbereiten. Auch irr den Anstalten für Lehrer und Kantoren wird nran zum Teil einen Abbau vornehmen müssen. Bei Erörterung der Kapitel „Jugendpflege" und „Sportbewegung" bat der Refereirt, Großherzigkeit walten zu fassen Und kerne Streichungen perzunehmen, da es um ein hohes Grtt.j um die Zukunst des Judentums, geht. Beim Kapitel Wohlfahrtspflege wies der Redner daraus bin, daß. heute rund 3009 deutsch-jüdische Menschen, nicht etwa Ansländer, kein ständiges Heim hüben uns aus der Wanderung sind. Ter Etat für 1931/32, schloßt bet Redner, der mit der gegen das Vorjahr verringerten Ziffer von RM. 1074000 eingesetzt ist, ist rin wahren Sinne des' Wortes ein Notetat. Viele Bedürfnisse werden unbefriedigt gela»seir. viktes wird gedrosselt, mancher dringende Wunsch wird zurückgestellt. Der Rat mußte beschließen, Subventionen au Organisationen