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Jüdisch-liberale Zeitung · 1931-03-18 · 11 (18.3.1931) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
11 (1931)
Issue
11 (18.3.1931)
Date
1931-03-18
Page
– (sequence 1)
Language
German
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NWchÄmckZÄmg Organ -er Vereinigung für das liberale Judentum e. D. Harantmartl. Letzattenr: Sruno Voyd«. Lt, Vereinig««» für da» liberale Judentum übernimmt n«r fk blefenige» »»nütze, die «msdrückNch al, in ihrem Name» «her in ihr«« vmtrage »ersaht gekennzeichnet stad, die Der- »»lmerlunL. Alle anderen Artikel, Aeutzerungen «ad vorschlüge «scheine« »nter der Vera«tw«rtvag der Redaktion. Die „Jüdisch-Uberale Zeitung" erscheint jeden Mittwoch. Redaktion »ad Geschäftsstelle: Berlin SW 11, Hallesche Str. 1 Jerurnf: Bergmann 3359, 3359 Vostscheckkoato: Berfln 71TB 7. 137069 I für da» liberal« I»de«i«m) Nachdruck sämtlicher Origiaal-BeiKäge m»r mit »arberiaer Genehmigung der _Redaktion gestattet._ Bezugspreis durch die Geschäftsstelle '/.jährlich m, 1- Eiazelaummer OJ25. Bei fteier 3«fenbtmfl l. 3«UmJOM Für die TNitgKeder der Bereinigung ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeittage enthalten, «uzeigenpreise: Die 12gespalt.Nonpareillezeile0.4d km.a. ki« AaiAXHcOfd«. «intciaena«- uah Nr. 11 Berlin. 18. Mär; 1931 11. Jahrgang Die jüdische AM und das jüdische Such I. Am 22. März, denr Todestag Goethes, wird in deutschen Laitden, wie schon seit etlichen' Jahren, auf Veranlassung des Buchhändler-Börsen-Vereins zu Leipzig nebst den ihm angeschlossenen Korporationen ein sogenannter „Tag des Buches" zelebriert, anläßlich dessen allenthalben im Reiche seitliche Veranstaltungen und Sonderausstellungen statlfinoeu, die einen besonderen Anreiz zum Kauf guter und wohlfeiler Bücher darstellen sollen. Man mag diese Idee mehr oder weniger glücklich finden, mag getrost den Standpunkt einnehmen, daß eine allgenrein gültige Propaganda, im Tienfle des Buches Mecktümlicher wäre als die superlativische Verherrlichung eines einzigen Tages, an dem vielleicht breite Volksschichten, wenn auch den guten Willen, so doch vielleicht nicht die Mittel flüssig haben dürsten, um zum größeren Ankauf von Büchern zu schreiten; man mag die ganze Angelegenheit als willkürlich und anorganisch empfinden; man stcht ihr nur einmal als einer vollendeten Tatsache gegenüber und muß Machten, „to make itts best of it", tote der Engländer es nennt. 4 Jedenfalls verführt das diesjährige Wahlurtb Wahrwert „Di e Frau und das Buch" zu reizvolleren Betrachtungen als die Devisen früherer Jahre. Tie Frauen fast aller Jahrtausende haben sich, auch> wenn sie noch nickt des geschriebenen Wortes mächtig waren, als berufene Mittlerinnen des Geistes gefühlt. Es ist> gleich, ob wir m diesem Zusammenhang der alttestamentarischeu Richterin Teborah gedenken, ob der schöngeistigen Freundin des Perikles, Anastasia, oder ob wir schon einen Schritt weiter gehen, mitten in das griechische Altertum hinein, zu dem Musenhof der schönen, von der Weltgeschichte nur etwas Übel beleumdeten Dichterin Sappho, die auf Lesbos ihren Schöpfungen bereits Gestatt verlieh ,so daß sie in das Pantheon der Geschichte eingehen durste, auch wenn etwelche peinliche Flecke an'f dem Rufe ihrer Tugend haften blieben. Mit dein Niedergang des Heidentums und dem Siegeslauf der Kirche mußten auch die weiblichen Teilnehmerinnen des geistigen Lebens und zeitgenössischer Bildung zwangsläufig verstummen. Tenn „Mutter taceat in ecclesia", „Es schweige das Weib in der Kirche" (und nicht nur in der Kirche) war zum Dogma des Apostolikums geworden, das selbst im Abendlande zu ungeahntem Triumph gelaugte. Erst oie gelehrte Nonne Roswitha von Gandersheim durchbrach die übermächtige Tradition und schrieb ohne Scheu und Scham ihre recht erdgebundenen Szenen und Damnen neben tiefschürfenden religiösen Werken nieder. Sie war eben eine Aufrührerin, genau so wie die zumeist romanischen Dichiterinuen und Denkerinnen, die bas Zeitalter der Renaissance verschonten oder die sogenannten „femmes savantes", die, wenn auch gelegentlich als „precieuses ridicules" verhöhnt, doch Schulter an Schulter mit den Freiheitsbarden, den Encyklopädifien, kämpften und verdientermaßen ihren Platz in der Geistesgeschichte der Menschheit bewahrt haben. Schmalspurig läuft die Entwicklungsvahn des dichtenden und denkenden Weibes in der Geschichte des Menschengeschlechtes, aber die Spur verliert sich niemals; unerwartet und ünvermntet oft grüßt ihr stiller Glanz an den Kreuzwegen der Historie, manchmal an gefährlichen Kurven des Weltgeschicks. Selbstverständlich wurden jene Frauen, die bestrebt waren, die geistigen Güter der Menschheit zu mehren, oftmals mit Mißtrauen und jener gewissen hämischen Furchtsamkeit angesehen, womit der Durchschnittsbürger den Anomalien der Natur gegenübersteht. Tenn während die Masse des' weiblichen Geschlechtes konservativ, d. h. bewahrend und widerstrebend gegen Neuerungen ist, steckt in der denkenden wie in der dichtenden Frau immer die Kraft der Empörung. Im Gedanken wohnt der Zweifel, der an bestehenden Werten rüttelt, und in der Phantasie die Eingebung, die neue, bisher ungekannte Vorstellungen erschafft. Also sind beide Mächte im Frauenbirn revolutionärer Natur. Wir haben das groste Wunder erlebt, daß die Kraft des Geistes und der freien geistigen Betätigung selbst die stärksten Fesseln irdisch-überirdischer Gewalten, nämlich die Bande der Kircbe. zu zerreiße it vermochte. Tenn nicht etwa nur der Katholizismus, sondern auch das Judentum und fast alle orientalischen Bekenntnisse. insbesondere der Islam, haben die Frau strengstens auf Haus, Herd und Kinderstube verwiesen. Nichtsdestoweniger kennen und nennen wir heute Taufende gläubiger Katholikinnen, Jüdinnen, Türkinnen, ja Inderinnen, Chinesinnen und Japanerinnen, ganz zu geschweiften von den freien Bürgerinnen jeglicher Konfession Frankreichs, Deutschlands und Amerikas, sowie den aufrührerischen Pionierinnen der Sow»et-Union. die der Druckerschwärze geben, was der T-ruckerschwäye ist. Und manchmal sogar — entre nous soit dit — noch ein weniges mehr, oder trtet* leicht sogar zu diel. Hier ist es nun von Interesse, sestzastellen, daß von jeher Iüdlnuen sich mit Eifer und Glut jeder Bewegung oerschrieben, die neue Richtlinien, neue Mensch hertsged an len, bisweilen auch nur die süßen Gesänge des eigenen Blutes kund taten. Me schon erwähnt, begegnen wir bereits in der Bibel der Richterin Debora h> oie ihrem Volke zu gebieten und es mit oer Macht ihres Wortes zu zügeln verstand. Auch Thamar, Tavids Tochter, fand für den ihr angetaneuen Schimpf Gesänge der Nacht und des Leids, wie sie unr der Brust einer gottbegnadeten Tichterin zu entströmen vermögen. Wohingegen Abisag von Sunem die ihr noch unbewußten holden Triebe des Kinoweibes in L'.eder zu gießen vermochte, die ihren Zauber in Paläste und Hütten verbreiteten. Und als es, nach der großen französischen Revoluttou und der Verkündung der Menschenrechte, luftiger und luftiger im Weltenall wurde, schritten die Jüdinnen als Mittlernanttt des Geistes wacker voran. Atiec Gebiete des Wissens, oer Leistung und der Phantasie vemrchtigten sie sich mit der ihnen eingeborenen Tynatwr des Willens und der revolutionären Prophetie ihres Stammes. Ist es in der Tat nötig, Namen zu neunen, deren viele erngegangen sind in die Unsterblichkeit? Will oder kann man jemals vergessen, daß in der Periode der Romantik, einer der blühendsten geistigen Epochen Deutschlands größtenteils jüdische Frauen es waren, die — kurz nach Emanzipation der Juden — den deutschen Geist in der Welt zu Ehre und Ansehen brachten? Wenn die Philologie mit ihren papierenen Schwingen rauscht, wird sie die Namen einer Rahel Lewin, einer Dorothea Veidt, die „Prinzen aus Genieland" wie Fürsten von Geblüt bei sich empfingen und beflügelten, ebenso wenig zu unterschlagen vermögen wie Henriette Herz, die Egeria Schleiermachers, oder Henriette Wohl, die ebenbürtige Geistesgefährtin Ludwig Börnes, geschweige denn Fanny Lewa ld, die seinerzeit von Christen wie Juden gleichermaßen anerkannte Tichterin. Und heutzutage? Heutzutage, wo die Begriffe Frau und Buch gleichsam „eins und unteilbar" geworden und nimmermchr von einander zu trennen sind, würde es uns wohl als ein kläglicher Anachronismus erscheinen, wollte man die jüdischen Frauen nicht nur als gleichberechtigt, sondern nicht vielmehr häufig genug als Wegbahnecinnen aller geistigen Disziplinen anerkennen. Wir haben attivisttsche Frauen jüdischen Bekenntnisses — trotz manchen Einwänden gegen ihre extremen Gerstesrichtungen — erlebt, wie beispielsweise die Politikerin, tiefe Tenkerin und wundersame Dichterin Rosa Luxemburg, ihre Gesinnungsgenossin Klara Zetkin, ebenfalls eine Schriftstellerin von Format, von den russischen Politikerinnen, die beiläufig die Frauenbewegung in Europa inaugurierten, ganz zu schweigen. Aus rein literarischem Gebiet haben wir unter uns erlebt und erleben wir glückhaft zum Teil noch heute Dichterinnen vom Rang einer Auguste Hauschner, einer Hedwig Landauer, einer Paula Dehmel, einer Franziska Mann, singende Genies des Blutes wie Else Lasker- Schüler, den „Schwarzen Schwan Israels", tüchttge und hochgebildete Publizistinnen wie die Damen Belh, Ulla Wolfs-Frank oder Dr. Margarethe Susmann, die zeitweilig auch weit über das Tagesschrifttum hinaus tn die schöne Literatur oder wie Dr. Susmann in die wissenschaftliche Forschung hineinwuchsen, klassische Uebersetzerinnen wie Marie Franzos, desgleichen die noch heute unter uns sehr rührigen Mittlerinnen fremden Geistes wie Julie Elias oder Berta Zuckerkandl. Auf einer noch höheren Ebene wirkend, durften wir die aus Oesterreich gebürtige Antonina Ballentin begrüßen, die dank ihre lpMglvtten Begabung nicht nur Frank Harris und Lord d'Abernon in ein vorbildliches Deutsch zu übertragen wußte, sondern auch als Freundin und Beraterin fast aller ausländischen Missionschefs in Berlin, sowie insbesondere des verstorbenen Außenministers Stresemann, über den sie vielleicht das Veste, weil aufschlußreichste Buch geschrieben hat, einen diplomatischen Salon von Niveau in dem nachkriegerischen Berlin unterhielt und ihre zarte Hand in säst allen diplomatischen Handeln der Nachrevolutionszeit hatte. Ms Politikerinnen und Soziologinnen begnügen wir uns mit dem Hinweis aus Adele Schreiber-Krieger, Dr. Alice Salomon (jüdischen Geblütes, wenn auch nicht mehr jüdischer Konfession) und in Frankreich Madame Schreiber-Eremieux. die der radikal-sozialistischen Bartei anaehört und für Frieden und Völkerverständigung kämpft. Daß, es auch in Frankreich jüdische Tichterinnen gibt, deren Erfolge sich weit über die Landesgcenzen hinaus auswirkten, beweist das Anspiel Von Sarab Levt,, die mit ihrem rassenpspckoloaischen, wenn auch vielleicht Von manchen Seiten anfechtbaren Roman „Geliebter Oh mon Goy" Welten bezwang. Man kann ebenso wenig d t e N amen iv i e die W i r k u n g s t r e is e aller; n Vergangenheit und Gegenwart tätig gewesenen oder tätigen Jüdinnen an dieser Stelle aufzählen, ohne der einen oder anderen zu nahe zu treten. Als Kuriosum möge darum höchstens noch, Erwähnung snidrn, daß heutzutage selbst eine Frau, die britische Lady Montagu sich nicht nur als geistige, sondern auch als geistliche Vermittlerin betätigt, indem sie als jüdische Priesterin von der Kanzel herabpreoigt. Selbstverständlich sind alle diese Frauen, ob sie nur gedacht oder gedichtet haben, ob sie sich im Worte oder zum Worte bekannten, immerdar echte, rechte Revolutionärinnen gewesen. Die lauernde Feindseligkeit ihnen gegenüber aber hat natürlich nur solange Geltung und Gültigkeit, lote die Umstürzlerin vereinzelt auftcitt. Jede Bewegung wird zwangsläufig von der Zahl beherrscht und jede Revolution gelangt mithin zur Regierung, sobald sie numerische Stacke gewinnt. Und also sel-eu wir auch die Phalanx der dichtender und denkenden Frauen-Amazonen des Geistes, die die Wurfspeere des Gedankens in die gegnerischen Reihen schleudern --- den Sieg erstürmen. Wie wir schon betonten, stand bereits m der Aera der Romantik — zu einer Zeit, da in Deutschland die Mehrheit des Geschlechtes aus oem Winterschlaf der Jahrtausende noch nicht erwacht war uitb noch keine Morgenröte des großen Befreiungskampfes dämmerte, — die dichtende und denkende Frau rüstig dein Manne zur Seite. Und auch Unter ihnen Töchter des Hauses Israel. An ihrer Spitze beschenkte Rahel Lewin, die dialektisch geschulte Intellektuelle im persönlichen Verkehr die Besten ihrer Zeit mit den Früchten eines universalen Geistes und ehrte sich selbst, 'indem sie zum bewegten Medium zwischen Goethe und der deutschen Nation wurde. Und Mer, immer freier wurde die Bahn. Während die Lichter eines jungen Tages über der Welt der Frau anfzucktcn, reiften in eben dieser Frau die bisher unbenutzten unverbrauchten Kräfte des Gedankens. Man erzählt, daß die Goldadern unerschlossener Berge singen und klingen. Die Frau — zu Beginn ihrer geistigen Erhebung — glich einem solchen unerschlossenen Bergwerk, worin das gefesselte Edelmetall die unverstandene Sprache der Sehnsucht redete. Das Gold ist befteit worden. Und täglich werden neue Schätze zu Tage gefördert. Eine von Vielen, steht heute die denkeiroe oder dichtende Frau unter ihren schassenden unD ringenden Geschlechtsgenossinnen. Die Literatur zahlt weibliche Namen von Weltruf, darunter nicht wenige, die dem jüdischen Stamme a n g e h ö r e n. Tie Wissenschaft ebenso wie die Literatur hat Frauen als Nobelpreisttägerinnen geehrt. Und wenn euch ans manchen anderen Gebieten, obzwar die Frau unterdessen als Staatsbürgerin dem Manne gleichberechtigt zur Seite steht, der Berusskamp's der Frau noch immer um neue gcrechtsame streiten mag im Reiche des Gedankens und der Dichtung bst der freie Wettbewerb mit dem Manne eine vollzogene und längst anerkannte Tatsache. 1 Dabei wird in den Frauen selbst: — und in den ehrlichsten und mit höchstem Eifer ringenden zumal — der Zweifel nicht verstummen wollen, ob letzte schöpferische Taten zu vollbringen, wiMch dem weiblicken Geschlechte Vorbehalten ward. Einem Geschlechte, das die Natur selbst rezeptiv und nicht produkttv geschaffen. Die Frau wird vielleicht alles können lernen. Denn: „das Naturell der Frau ist so nah mit Kunst verwandt", hat schon der Weise von Weimar gesagt, der das mit der Bibel gemein hat, daß: man sich für und wider alle Dinge auf ihn berufen kann. Kunst — der sprachliche Begriff schon rührt Von Können her gewiß/ Aber ob auch das schöpferische Samenkorn, aus dem eine neue Welt, eine neue Idee, ein neuer Gottesbegriff geboren wird, tu der Seele der Frau eingekapselt ruht, darüber werden die Aeonen künftiger Menschheitsentwicklung Antwort geben müssen. Tie Vergangenheit ist diese Antwort schuldig gevttebenn. Aber und das muß als mildernder Umstand geltend werden, sie besaß — in Sachen der Frau — keine RedÄ. freiheit und ist darum entschuldigt. Die Gegenwart Hinwiedemm lärmt noch immer mit zu vielen und gellen Zungen — babylonische Sprachverwirrung — als daß unparteiischer Erkenntnisdrang ihr Wahrheit und Klarheit danken könnte. AVer bis der endaültige Rechtsspruch über des Weibes Ruf und Bemfung erfolgt, werden wir jedem Franengeift, der „strebend sich bemüht", Anerkennung und Ehrerbietung zollen, unbekümmert dämm, ob im Wettkaus um die Unsterblichkeit der Mann der schwerqehandikavten Frau um einiae Jährhuudertlängen voran durchs Ziel gehen wird. Jüsbesondere unsere Glauvensgenossinnen, die gewohnt sind, Menschenlose nur nach Jahrtause nden zu messen. Habent Sua Fata Libelli! Bücher haben ihre Schicksale, aewiß. und Frauen noch gewisser. Schöpsen die einen aus den anderen, d. h., werden die Schicksäse der Bücher geformt von den Schicksalen der Frauen, so darf man mit Fug erwarten .daß sie der Menickh-it immerdar neue Auffchsüll" zu bieten haben werden, gleichviel, in welches Gewand sie si h

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