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Jüdisch-liberale Zeitung · 1930-10-29 · 44 (29.10.1930) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
10 (1930)
Issue
44 (29.10.1930)
Date
1930-10-29
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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MMMraleZeilmg Organ der Vereinigung für das liberale Judentum e.V. »oeG«ßu»orf<. »ed«<1eur: 8«nno Woyda. McBctrfntattttg Iflr da» Nberale Judentum übernimmt nur f» di^uiäeu Aufsähe. die ausdrücklich alt ln ihrem Namen stzee tu Ihm« Aufträge verfaßt gekenuzeichvek sind, die Ver- «gmmctuug. Alle andere« ArMel, «euherungea «ud vor- \06gt «rfchelueu unter der Verantwortung der RedaMon. Die «Jiddisch Nberale Zeitungerscheint jeden Mittwoch. Redaktion und Geschäftsstelle: Berlin SW 11. HaNesche Str. 1 Bezugspreis durch die Geschäftsstelle '/«jährlich HL 3.— Einzelnummer 0.25. Bei freier Zusendung i. Inland <U0 Jür die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis im Mitgtiedsbeitrage enthalten. Anzeigenpreise: Die 12gespalt.Nonpareillezeile0.45 Anzeigentarif durch die Geschäftsstelle. Anzeigenannahme bei der Geschästsstelle n. fämtl. Annoncen-Expedit. Jernruf: Bergmann 3358, 3359 Postscheckkonto: Berlin NW 7. 137089 Bereinigung für da» liberale Judentums Nachdruck sämtlicher Original-Beiträge nur mit vorheriger Genehmigung der Redaktton gestattet. --i- Nr. 44 Berlin. 29. Oktober 1930 10. Jahrgang Wahlen von Rechtsanwalt Heinrich Stern, Vorsitzender der Vereinigung für das liberale Judentum. Am 30. November werden in einigen Großgenieinden und im Preußischen Landesverband die jüdischen Wähler an die Wahlurne treten. Worum geht es? Gewiß wird jede der religiösen Parteien ihre Sondersorderungen und -wünsche aufzustellen und zu vertreten suchen. Kultus und Unterricht bleiben ein Kernstück der innerjüdischen Arbeit und es sit klar, daß sich auf diesem Gebiet mancherlei verschiedene Wünsche geltend machen. Das Problem des Religionsunterrichts an den ösLsentlichen Schulen liegt namentlich in den Großgemeinven noch sehr im argen. Es handelt sich hier nicht nur um augenblickliche Notstände, die durch Lehrermangel und Mangel an Mitteln gerade in den Großgemeinden begreislicherweise sich fühlbar machen; es handelt sich vor allem um das Prmzip und um die Methodik. Soll es dem Zufall überlassen bleiben, daß Kinder liberaler Eltern — ich nenne ausdrücklich liberale uno nicht indifferente Eltern — im bewußten Widerspruch! zu den Anschauungen des Elternhauses erzogen werden? Soll es so weitergehen, daß der Unterricht in den Schulen die Kinder zu der Meinung erzieht, daß das Judentum ihrer Eltern Afterjudentum, ja der Weg aus dem Judentum heraus ist? oder soll nicht endlich eine Möglichkeit des Unterrichts gefunden werden, der die Herzen der Eltern zu oen Kindern und die der Kinder zu den Eltern zurückführt. Bekannt sind auch! unsere Wünsche aus dem Gebiet des Gottesdienstes, sie brauchen hier nicht noch, einmal aufgesührt zu werden. Ter wichtigste Punkt erscheint mir die grundlegende Reform des Jugendgottesdienstes, und zwar unter tätiger Heranziehung der Jugend selber. Tie Gemeinde hat kein Recht, verheißungsvolle Entwicklungen abzubrochen, nur, weil der offizielle Gottesdienst sich auf anderen Bahnen bewegt. Man sollte es begrüßen uno pflegen, daß die Jugend sich ihren eigenen Weg zu Gott sucht, ihre eigenen Mittel und Ausdrucksformen za beten. Man sollte hier fördern und nicht bevormunden. Auch aus dem weiten Gebiet der Jugendpflege und Jugendbewegung sind noch viele Wünsche unerfüllt. Wie sollte auchi die liberale Jugend, insbesondere die liberale Jugend Berlins, einverstanden sein mit Gemeindeeinrichtungen für die Jugend, wenn lediglich junge Nationaljuden zur Ausführung dieser Einrichtungen berufen sind, wenn die gesamte deutsch-jüdische Jugendbewegung scheinbar offiziell tür den Gemeindevorstand nicht existiert. Das sind alles Einzelheiten, um die die Liberalen kämpfen werden müssen und für die sie sich einzusetzen haben. Noch zahllose andere Tinge könnte ich erwähnen. Aber darauf kommt es hier nicht an. Worauf es ankommt, ist das eine: Soll weiter in der jüdischen Gemeinde Berlin und durch sie im Landesverband das Nationalsudentum, ziffernmäßig zweifellos nur eine Minderheit im deutschen Judentum, herrschen und die Geschicke führen, oder will sich da§ liberale Judentum als stärkster Exponent des religiösen Judentums die Stellung auch äußerlich sichern, die es nach der Zahl seiner Anhänger einzunehmen berechtigt ist. Man mufj, sich vergegenwärtigen, daß bei den Gemeindewahlen 1926 den Liberalen nur wenige hundert Stimmen zur absoluten Mehrheit fehlten und daß sie insbesondere etwa 23000 Stimmen aus sich vereinigen konnten, während die Volks- Partei nur 16 000 an die Wahlurne führte. Durch die bekannten Vorgänge bei Beginn der jetzt abgeschlossenen Legislaturperiode ist es der Volkspartei gelungen, indem sie die Mittelpartei und die Konservativen' zu sich heranzoa, die tatsächliche Führung in der Gemeinde zu ergreifen. Erst im letzten Jahr hat sich das Bündnis der drei Parteien etwas gelockert, zumal durch beoauerliche persönliche Ereignisse die Gemeindekonservativen eine Vertretung in der Gemeindeverwaltung zurzeit überhaupt nicht haben. Will man den Gegensatz zwischen uns und der Volkspartei, soweit er sich in der Gemeinde auswirkt, aus eine einzige Formel bringen, so ist es die: Die Bolkspartei arbeitet systematisch daran, in oer Gemeinde ihrer nati onalen Politik d adurch Ausd>ru ck zu verleihen, daß sie weit üb'er das Gebiet von Religionslehre und Religionsausübung und weit über das Gebiet der eigentlichen Sozi a l fü r s o r g e h, n a u s einesystematische A b s o n - derung und Einzäunung der deutschen Juden anstrebt und sie so in einen vielleicht nicht gewollten, aber offensichtlich klar sich abehebenden Gegensatz zu unseren nicht jüdischen Lendsleuten bringen will. Es soll beileibe nicht gesagt werden, oaß dieser Gegensatz der Zweck der nationaljüdischen Politik ist, er ist aber der Erfolg. Zweck der Politik der jüdischen Volkspartei ist es, durch .Schaffung eines sogenannten „jüdischen Milieus" Interesse an der Gemeindearbeit zu erwecken und die angeblich dem Judentum fernstehenden Kreise enger an das Judentum heranzuziehen. Nicht nur, wie selbstverständlich, auf dem Gebiet des Gottesdienstes und des Religionsunterrichts soll dieses Eigenleben stattsinden, sondern es soll sich auch weithin ausdöhnen aui wirtschaftliche und kulturelle Lebenswege. Tie gesamte körperliche und geistige Erziehung der Jugend soll in strenger Absonderung von den Nichtjuden stattftnden bis hin zum Turnen, zum Sport, zum Wandern. Ter Wirtschaftsnot soll damit Abbruch getan werden, daß man unter Annahme einerbesonderen jüdischen Wirtschaftsnot von Gemeindewegen Wirtschaftsorganisationen auszieht — es ist sogar von Gemeinde- Fabriken die Rede, welche nur von Juden und für Juden Arbeit leisten sollen. Schärfsten Ausdruck soll diese Sonderung aus dem Gebiet des allgemeinen Schulwesens erhalten. Auch dort, wo von staatswegen Simultanschnlen vorgeschriebe« sind, nämlich auf dem Gebiet des höheren Schulwesens, soll eine Scheidung eintreten zwischen jüdischen und nichtjüdischen Kinoern. Das jüdische Gymnasium ist auf dem Marsch. Handelt es sich hier nun nur um rein zufällige, ■ ich möchte sagen einzel-politische Maßnahmen, oder liegt ein System, liegt ein'weltanschaulicher Gegensatz vor? Unleugbar das letztere. Wir liberalen Juden, und wir wissen uns. in diesem Punkt einig mit sehr vielen unserer Brüder bis weit in die gesetzestreuen Kreise hinein, glauben, daß die Grundlage unseres jüdischen Lebens umschrieben ist und umschrieben bleibt durch den uralten Dreiklang Tauroh Awaudoh und Gemiluss Chessed, das heißt durch Religionsausübung in Haus und Gotteshaus, durch jüdisches Lehren und Lernen und durch soziale Arbeit. Das Gemeinschaftsbewußtsein und der Wille zur jüdischen Zukunft, der durch diese Arbeit des Einzelnen und der Gemeinschaft in uns geweckt wird, war stark genug und ist stark genug, um das Judentum, insbesondere das deutsche Judentum, zu erhalten und fortzusühren. Es ist eine Verzweiflung an der Kraft dieser stärksten Wurzeln unseres jüdischen Wesens, die sich darin ausspricht, daß man zu Hilfsmitteln seine Zuflucht nimmt, welche Juden und Judentum von seinen ihm von der Vorsehung vocgeschriebenen Wegen abzubringen suchen. Ich habe schon wiederholt ausgeführt und lebe des Glaubens, daß das Judentum die Zurückführung in das geistige oder wirtschaftliche Ghetto nicht nötig hat, um zur Stärkung, Erneuerung und Fortbildung zu gelangen. Wohl aber glaube ich, daß jeder Schritt, der uns über die selbstverständliche religiöse Verschiedenheit heraus von unseren nichtjüdischen Mitbürgern absondert, uns unserer jüdischen Bestimmung entfremdet. Soll das Judescin und das Judentum einen Sinn haben, so ist es der altmessianische, zu wirken für die Einigkeit und den Frieden der Menschheit. Wer sich aber künstlich von den anderen abschließt, wird, wenn er nicht mit ihnen lebt, auch nie für sie leben können. Ich habe diesen Gedankengang hier noch einmal ausgenommen, um mit allem Nachdruck zu versichern, das; es in erster Linie Gründe unseres jüdischen Zukunstsglaubens sind, die uns zu dieser Ablehnung der zionistischen Gemeindepolitik veranlassen. Daß daneben auch allgemeinpolitische in unserer Stellung in der Heimat begründete Gedankengänge mitsprechen, ist felbstverständlich, braucht aber hier an dieser Stelle nicht erörtert zu werden. Aus einem besonderen Blatt steht die Haltung der Gemeinde in der Palästina-Frage. Es widerstrebt mir, in einem Augenblick, in dem die hohe Politik dem Gebäude zionistischer Arbeit und zionistischen Strebens einen so harten Schlag versetzt hat, mich mit dieser Frage eingehend zu befassen. Das eine aber ist in diesen Blättern wiederholt gesagt worden: unter denjenigen wirtschaftlichen und politischen Gesichtspunkten, nach welchen unter Leitung der Zionisten die Jewish Agency Palästinaarbeit treibt, können wir Liberale an Palästina wicht Mitarbeiten. Ich will den alten Streit hier nicht aufrollen; nur das eine muß ich Mit allem Nachdruck seststellen: In den jüdischen Gemeinden leben Gegner und Freunde der jetzigen Palästina-Politik. Die Gemeinden dürfen als solche in diesem Streit keine Partei ergreifen. Jeder einzelne mag sich zu Palästina stellen, wie ihm ums Herz ist. Die Gemeinde muß Neutralität wahren und muß sich, ganz abgesehen yon den wirtschaftlichen Gründ en, di e h eu te zu r Sparsamkeit zwingen, aus dem Streit der Palästina-Politik h e r a u s h a l t e n.. Nur das eine muß ich mit aller Schärfe noch einmal Wiederholm: Der Beschluß der Jüdischen Gemeinde Berlin, in die Jewish Agency hineinzugehen, widerspricht dem Sinn der Satzungen dieser Körperschaft. Tie Jüdische Gemeinde Berlin sollte nach dem Sinn der Zusammensetzung der Agency in der nichtzionistischen Hälfte der Sitze dieser Körperschaft ihrm Platz finden, das heißt, sie sollte ihr Mandat herleiten von den Nicht^- zionisten. Es war also absolut unrichtig, daß die zionistischen Mitglieder der Gemeindeverwaltung sich an der Entscheidung über den Eintritt in die Jewish Agency überhaupt beteiligt haben. Sie mußten das den Nichtzionisten überlassen. Hätten sie es getan, würde die Gemeinde Berlin heute nicht mit dem Gewicht ihres Namens in der Jewish Agency vertreten sein. Die jüdische und nichtjüdische Oeffentlichkeit ist durch diesen Entschluß, der zu Umecht erfolgt ist, über die Stellung der Jüdischen Gemeinde Berlin vielleicht nicht wissentlich, aber jedenfalls tatsächlich irregeführt. Nun kommt das Entscheidende und Wichtigste. Sachliche Differenzen gibt es in jeder Gemeinde, in jeder Gemeinschaft, die zu bestimmten Zwecken von verschieden Denkenden beschickt wird. Es darf aber nicht sein, wie es in den letzten vier Jahren der Fall gewesen ist, einmal, daß eine Minderheit alle Ergebnisse der Entwicklung, die in ihre Zeit fallen, zu ihren Gunsten für sich in Anspruch nimmt, zweitens, daß eine Minderheit in der Oeffentlichkeit bei allen Gelegenheiten von irgendwelcher Bedeutung die Gemeinschaft nur durch Persönlichkeiten ihrer Weltanschauung vertreten läßt. Bei allen möglichen Gelegenheiten hat insbesondere der sehr geschickte Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde auf die Ergebnisse seiner und seiner Freunde Verwaltung hingewiesen. Er hat insbesondere darauf hingewiesen, daß er auch für liberale Bedürfnisse das Seine getan habe. Das soll in manchen EiMl-, heilen nicht bestritten werden. Wenn aber kürzlich erst wieder z. B. die Schöpfung der neuen Synagoge Prinzregentenstraße als ein Ruhmesblatt zionistischer Gemeindeverwaltung hingestellt worden ist, so muß daran erinnert werden, daß dev Bau dieser Synagoge, ja die Erwerbung des Bauplatzes, längst beschlossene Sache war, als die Bolkspartei ihre Herrschaft antrat. Es muß ferner daran erinnert werden, daß der entscheidende Beschluß über die Aufhebung der Trennung der Geschlechter gegen die Stimmen der' Volkspartei gefaßt wurde, die für diesen Beschluß, wie mitgeteilt wird, sogar Fraktionszwang proklamiert haben. Wenn ferner die Volkspartei, wie es ihre selbstverständliche Pflicht ist, dem liberalen Gottesdienst die finanzielle Unterlage nicht vorenthielt, so mag doch auf das Nachdrücklichste hingewiesen werden, daß alle diese pflichtgemäßen Gewährungen nichts sind gegen die Versagung einer alten und gerechten liberalen — übrigens auch konservativen — Forderung, der selbständigen Kultuskommissionen. Tie Volkspartei hat, weil sie nicht weiß, auf welchen Stuhl sie sich setzen soll, dieser Forderung immer widersprochen und ihre Durchführung verhindert, trotzdem diese Forderung nur zur Ausgleichung der religiösen Gegensätze beigetragen hätte. Das Gleiche gilt von der Frage der Tezentralisation der Gemeinde. Die große Berfassungsresorm ist ausgeblieben, trotzdem ein maßgebendes volksparteiliches Mitglied des Gemeindevorstandes wiederholt die Notwendigkeit dieser Reform anerkannt und auch in der Oeffentlichkeit vertreten hat. Wenn nach außen hin manche Erfolge erzielt wurden, sind sic erzielt worden mit den Mitteln, die eine umsichtige aufbauende liberale Gemeindeverwaltung in sieben Jahrzehnten in ideeller und materieller Hinsicht gesammelt hat und sie sind erreicht worden unter der tätigen Mitwirkung der liberalen Partei, gegen deren Widerspruch, namentlich in den letzten Jahren, bei der ziffernmäßigen Besetzung der Repräsentantenvcrsammluug nichts erreicht worden wäre. So liegt es im Innern. Wie aber werden die Tinge nach außen dargestellt? Tie Gemeinde wird heute in allen wich?- tigen Fachern und bei allen möglichen kleinen und großen Repräseutationsgclcgenheitcn vertreten ausschließlich von volkspartcilicher Seite. ' Mag es die Einweihung eines Hauses sein, mag es sich um die Eingemeindung eines Gemeindebezirks handeln, es treten handelnd heroor nur Volksparteiler, so daß die Gemeinde den Eindruck erhalten muß, nur die Volkspartei arbeitet, nur die Bolkspartei handelt. Aber das sind kleine Fragen der Etikette, über die man sich hinwegsetzcn könnte. Viel wichtiger ist die Frage der Besetzung der Gemeindeverwaltung im Innern. Das Personaldezernat liegt nicht nur in der Sachbearbeitung durch den Vorsitzenden, sondern auch in der Ausführung ausschließlich in volksparteilichen Händen. Finanz- und Schulverwaltung werden von volksparteilichen Vorstandsmitgliedern bearbeitet. Das ungeheuer wichtige Jugenddezernat hat mau vier Dezernenten aus der zionistischen Jugend übergeben, wie ich das schon oben dargestellt habe. Es war nicht zu erreichen, wenigstens die Besetzung dieses Tezernats im Gemeindeoorstand dem einzigen Mitglied, das heute noch in der Jugendbewegung aktiv tätig ist, unserem Freund Lilienthal, zu übertragen. Daß im Einzelnen bei der Anstellung von Hilssbeamten in verschiedenen Büros fast ausschließlich solche berücksichtigt werden, die der Weltanschauung der Bolkspartei nahestehen, ist sicherlich kein Zufall. Dabei stehen wir aber erst am Anfang. Bis jetzt bestreitet die Bolkspartei mit Entrüstung, eine derartig einseitige Personalpolitik betrieben zu haben,

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