Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1930-10-15 · 42 (15.10.1930) · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
10 (1930)
Issue
42 (15.10.1930)
Date
1930-10-15
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2613366-2614053-2614095--3756-2621383
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Hur Namenseintragung für diesen Zweck aus. Tie meisten der Anwesenden haben auch 'wähl unterzeichnet. Es sprachen dann noch R.- A. Spitz, als Vertreter der Liberalen, R.-A. Jacobsohn für die Zionisten, Herr Siegtnunb Fränkel fftr die sabbattrenen Angestellten und die gesetzestreue Jugend, Frau T r. Rabi n für bte jüdischen Frauen. Und gerade die Reden dieser letzten vier Sprecher (bzw. Sprecherin) aus dem Kreise der anwesenden Laien erweckten laute und vor allem ' "rar"' Beifallsbezeugungen. Besonders tiefen solche die Worte unseres Freundes Spitz hervor, der wieder einmal in meisterest rhetorischer Weise verstand zu dem jüdischen Gemüt sprechen. Auch er trat voll und ganz für die Resolution Hegen die Kalenderresorm ein. Hierbei darf allerdings nicht verschwiegen werden, daß sehr viele der Liberalen in diesem Punkte seine Meinung nicht teilen werden. Gegen die Gottesdienste an wertfreien Tagen (also in der Hauptsache an Sonntagen), wurde manchmal auch von liberaler Seite eingewendet, daß durch sie eine religiöse Heiligung des christlichen Ruhetages also gewissermaßen eine Christianisierung des Judentums entstehen könnte. Wenn nun aber auf die fünftägige Arbeitswoche 2 Ruhetage folgen, und das Judentum den ersten der beiden zu seiner Sabbatseier bestimmt, würde doch dieser Einwand fortfallen. Soll man wirklich das religiöse Judentum, dessen Hauptbestandteil die Idee des Sabbats ist, immer weiter verkümmern lassen, nur weil man die biblische Vorschrift der sechs Tage der Arbeit weiter beibehaltm will? Wenn jetzt für die Menschjheit der viel intensiveren Arbeit wegen allwöchentlich zwei aufeinanderfolgende Ruhetage nötig geworden, ist dann nicht die alljährlich eintretende Verschiebung des Sabbats das viel kleinere Nebel? Mit dieser Frage wird sich der Liberalismus wohl noch eingehend zuu beschäftigen haben. Julius Wolfsohn, Breslau. Aus der Ili-Vewegung Verantwort!.: Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Zugendveveiae Deutschlands Vorsitzender: Dr. Hugo Hoffmann. Frankfurt a. Main Reformgottesdienst und Gottesdienstreform Seit mehreren Menschenaltern hat es eine immer größer werdende Schar mutiger Bekenner unserer Religion in Berlin unternommen, Form und Inhalt unseres Gottesdienstes aus das genaueste nachzuprüfen, um festzustellen, ob oer Gottesdienst in der hergebrachten Form dem Empfinden des modernen Menschen genügt und ob alles das, »vas von anderer Seite als unantastbar hingestellt wird, wirklich so -jüdisches ist, daß seine Erhaltung mit der Religion selbst Unlöslich verbunden bleibt. Tic Ergebnisse, zu denen die jüdische Reform ge meuede in Berlin gekommen ist, haben sich in Lause per Jahre mehrfach gewandelt. Aus der Dresdener Tagung der jüdisch-liberalen Jugend- Verbände ist in der Entwickelung der Resormgemeinde ein bedeutender Schritt vorwärts getan worden. Tie Reformjugend hat sich dem „Jli" angeschlossen. Eine Weihestunde von der Resormjugend veranstaltet, hat wohl in jedem der dort Anwesenden einen nachhaltigen Eindruck hervorgerufen und in vielen den Wunsch erweckt, auch in der eigenen Heimat diese Art des Gottesdienstes kennen zu lernen. Am 11. Oktober hatte die Jüdisch-liberale Vereinigung, Ortsgruppe Ratibor, und der Liberale Jugendveresn zu einer Weiheslunde geladen, die nach dem Ritual des HüttenMgottesdienstes oer Reformgemeinde vor sich ging. Wie groß bas Interesse an einer solchen Veranstaltung auch in kleineren Gemeinden ist, bewies der Umstand, daß! trotz verschiedener Widerstände der Saal für die Zuhörer nicht ausrerchte. Völlig neu und unvorbereitet kam säst allen Beteiligten dieser Gottesdienst und die Gefahr war groß, daß aus der Weihestunde ein bloßes Schauspiel würde. Aber das vorzügliche Schallplattenmateriäl, die herrlichen Chöre und Soli und als Höhepunkt die Ansprache des Herrn Rabbiner Tr. Lehmann, Berlin sind an keinem der Erschienenen spurlos ovrübergegangen, und so verwandelte sich sichtlich die erste bloße Bewunderung des technischen Fortschrittes in echte Andacht. Der Streit darüber, ob die Resormbewegung berechtigt ist und ob der Weg, auf dem sie geht, der richtige ist/ ist! zu alt und zu allgemein, als daß in diesem Rahmen daraus eingegangen weroen könnte. Eines jedenfalls steht sch, an den Anregungen, die die Reformgemeinde für den modernen Gottesdienst zu geben imstande ist, wird niemand achtlos Vorbeigehen können. Mag auch! vielleicht die Anhänglichkeit an die Tradition in vielen Gemeinden die Ueberncchme des Gesamtgottesdienstes zur Zeit noch nicht zulassen, so werden Bestandteile des Reformgottesdienstes dochi zur Verinnerlichung und würdigen Ausschmückung der Gottesdienste beitragen können. Abwegig ist auch der Einwand, daß die Verwendung von Schallplatten mit gottesdienstlichen Zwecken unvereinbar sei. Tie Zeit der böswilligen Schlagworte wie „Jom Kippur aus Hartgummi" usw. ist längst vorbei. Me Teilnehmer der Feier haben bchätigt, daß durch die wunderbare Wiedergabe die Illusion des natürlichen Vortrages vollständig gewäkftt bleibt. Bei dem einleitenden Choral fragte eine ganze Reihe von .Zuhörern, wo sich eigentlich das Harmonium oder die Orgel befände. In vielen Gemeinden sind heute die zur Ausstattung des Gottesdienstes zur Verfügung stehenden Mittel so gering, daß eine würdige Gestaltung des Gottesdienstes nicht mehr möglich! ist. Wer einmal das Schallplätten werk der Resormgemeinde vder sonstige jüdische Platten aus' diesen neuartigen Apparaturen gehört haben wird, wird unbedingt zugeben, daß wirkliche Andacht sehr wohl auch, durch! mechanische Hilfsmittel hervor gerufen werden kann. Tie Gemeinde Ratibor ist der Resormgemeinde für das Entgegenkommen, das sie der Veranstaltung dieser Weihe gezeigt hat, aufs äußerste dankbar und verbunden. In welcher Art die uns gezeigten Anregungen im hiesigen Gemeindebetrieb oder neben demselben verwendet werden werden, wird noch Gegenstand der Debatte sein. Daß Annahme von Bestellungen auf die Jüdisch-liberale Zeitung bei allen Postämtern Deutschlands etwas in dieser Richtung geschehen wird, dürfte jedoch bereits schon heute feststehen. Wenn die neue Art der Andacht religiöses Gefühl auch bei denjenigen zu wecken imstande ist, denen eingestandenermaßen das alte Ritual nichts mehr gibt und die nur aus Tradition an den hohen Feiertagen die Gotteshäuser besuchen, so ist für das Judentum, ftir seine Erhaltung und Ausgestaltung bereits viel getan. Nichts Eigenartiges geht verloren, denn der Reformgottesdienst will nichts, als das Alleinjüdische aus schmückewdem und fremden Beiwerk herauszukristallisieren und alte Gefühlswerte mit rieuem Inhalt zu beleben. Mit der bloßen Ablehnung im ganzen ist cs nicht getan. Wenn sich die Führer und Seelsorger der Gemeinden durch Vogel-Straußf-Politik der unbedingt erforderlichen Prüfung und Wertung des Neuen ganz entziehen, werden alle Verluste, die das .Judentum in der nächsten Generation erleiden kann, denjenigen Faktoren zur Last fallen, die das unabweisbare Bedürfnis, Mensch und Religion auf jede Art einander näher zu bringen, nicht erkannt und gefördert haben. R.-A. Tr. Weber, Ratibor. Festtagsgedanken Ist es genug, wenn wir „Oschamnu Bogadnu" sprechen; ist es genug, wenn wir einen Tag fasten und in religiöser Andacht beten? — Notwendiger als je müssen wir 'Juden uns darüber hinaus tagtäglich, mit Ziel und Weg unseres Taseins beschäftigen. Wir bewundern an alten Festtagen die Güte Gottes und seine Hilfe in den Jahrtausenden jüdischer Ueberliesecung; aber wir sind nur zu leicht geneigt zu vergessen, daß Gottes Hand nur den vor dem Abgrunde rettet, der gerettet werden will und bereit ist, mit starker Hand sein eigenes Schicksal zu meistern, selbst! dann, wenn dieser Weg für ihn Opfer und Entsagung bedeutet. Krisis und Verzagtheit sind die unglückseligen Symbole des vergangenen Jahres; Pessimismus und Unentschlossenheit iünoeit schon die ersten Tage des neuen Jahves; Krisis in jeder Weise: — wirtschaftlich politisch, kulturell, auch' religiös. — „Oschamnu Bogadnu" das sollen keine leeren Worte sein: wir sollten das ganze Fahr unser Leben danach richten. Nicht über religiöse Erneuerung will ich hier sprechen; ich will als junger Mensch, der bereit ist, unter jeder Bedingung das' Schicksal seiner deutschen Heimat mit zu tragen, denen, die ebenso denken, zeigen, wie deutsch-jüdische Jugend aus bem Dilemma unserer Zeit sich durchkämpsen Tann, zu einer schweren und arbeitsreichen, aber ehrenhaften Zukunft. Wir müssen klar die Tatsache erkennen, daß weite Kreise unserer jüdischen Jugend, seelisch und körperlich' gebrochen, zn kultureller Aufbauarbeit unfähig geworden sind, in Cafe und Variete, in der Gesellschaft und Politik sich verdrängen und so den Anschein allgemein jüdischen Vorwitzes erwecken: aber gerade die jungen Juden, die heute in harter Berufsarbeit stehen, müßten als verantwortungsbewußte Menschen der christlichen Umwelt zeigen, daß die Schwere der Zeit auf uns in gleicher Weise lastet wie auf unseren andersgläubigen Mitbürgern. Wir wehren uns gegen die Angriffe unserer antisemitischen Gegner, aber ,vir fechten in diesem Kamps mit veralteten Waffen; Gleichgültigkeit, Stumpfheit und Zersplitterung in Unseren Reihen, während die Gegner mit der Verbitterung und dem Haß armer gehetzten und enttäuschter Menschen, die Auswege aus der Not und dem Sumpf der Gegenwart suchen, angreiftn. Statt daß viele von ihnen Seite an Seite mit uns stehen, bekämpfen sic uns, weil sie glauben, daß alle Juden Nutz-, nießer ihrer Not und Parasiten seien. Ter Tesensiokampf, den wir gemeinsam gegen die antisemitische Front führen, reichr nicht ans; an dem einzelnen Juden wird es in Zukunft liegen, seine Rechte als Staatsbürger zu verteidigen. Tie Not aller Deutschen ist auch unsere Not, und es ist gut, wenn wir die Forderung unserer Zeit erkennen, wollen wir nicht von der Wucht der Ereignisse erdrückt werden. Der junge Jude muß den Mut ansbringen können, sozial herabzusteigen, um wieder eine feste Basis zu gewinnen, auf der er alsdann versuchen kann, neu aufzubauen. Nicht gebückt und denrütig soll der Jude einhergehen, sondern aus freiem Entschluß sich dem Beruf zuwenden, der ihn ernähren kann, sei es auch ein schwerer und kärglicher Erwerb. Stolz darf jeder Jude fein, der au, ehrliche und anständige Art sein Brot verdient.. Deshalb wollen wir den Mtvehrkampf gegen den Antisemitismus in unseren eigenen Reihen beginnen, indem wir mit Standesdünkel und Repräsentationssucht ausräumen und Wert daraus legen, statt Lustmenschen aufrechte Kämpfer zu sein und schiassende Menschen, in welchem Beruf es auch, sei, als Arbeiter, Bauer, Handwerker, Kaufmann oder Akademiker. Freilich, die Skeptiker werden mir erwidern, daß schwerwiegende Symptome darauf Hinweisen, die deutschen Juden wurden eher aussterben als aus Lebensansprüche verzichten; aber ich. glaube, daß: die Verhältnisse starker sind als die Menschien, und daß die, welche zaudern, sich umzuftellen, durch! den Truck der realen Gegenwart dazu gezwungen werden. Solange eine geistige Bewegung noch eine Aufgabe hat, kann sie nicht untergehen; gerade das Judentum hat der Welt viel zu geben. Noch ist der meffianische Gedanke nicht Wirklichkeit geworden; noch immer tanzen die Menschen um das goldene Kalb und immer noch sündigen die Menschen gegen die Gebote von Sinai. Die jüdische Generation von gestern hat versagt. Die Menschen, die in den guten Zeiten Stellung und Vermögen gewonnen haben, leben zuviel dem äußeren Prunk; die neue Generation ist durch Krieg und Inflation verwirrt; die Ausgabe der Generation von morgen wird es sein, den Zauberbann der gegenwärtigen Krise zu lösen; um dem gewachsen zu sein, brauchen wir ernste, aber doch frohe und freie Menschen, die stark genug sind, Träger des deutschen Judentums zu iverden. I, Fl., Jli-Franksurt/M. Gegen JN-Kivdergruppen Franz Meidner, Breslau weist zwar mit aller Entschiedenhejr eine Stellungnahme zu seinem Artikel unter obigein Titel ab, aber ich möchte doch etwas dazu sagen, nicht um, wie Franz Meidner annimmt, ihm zu widersprochen, sondern im Gegenteil um nochmals mit aller Entschiedenheit aus die Wichtigkeit seiner Ausführungen hinzuweisen. Meidner lehnt die Jüngstengruppen ab mit der Begründung, daß diese Jüngsten noch nicht wissen, welcher Richtung sie angehören. Tas ist 'ein sehr richtiges und wichtiges Argument, aber zwei weitere Argumente übergeht der Verfasser. Wollen wir denn wirklich schon den Kindern einimpsen: Wir sind liberale Inden, wir müssen für unseren Liberalismus wirken und kämpfen! Ist es wirklich nötig, die Kinder mit diesen doch nicht immer erfreulichen Dingen zu belasten? Tenn eins ist doch wohl klar, gerade Kinder, die irgend einer Organisation angMren, werden davon noch weit mehr in Anspruch! genommen, als Aeltere, die schon etwas mehr die Wichtigkeit einzelner TiinK übersehen können. Meidner nennt es richtigerweise „unaufrichtig" zu behaupten, daß. die Kinder in den Jüngstengruppen nicht beeinftußt werden sollen. Es ist nicht nur unaüjrichtig, sondern auch unlogisch. Schon allein die Tatsache, daß die Kinder davor bewahrt bleiben sollen, in die gegnerischen Organisationen zu gehen, ist eine Beeinflussung. Liberal sein heißt .aber freidenkend sein, also keinen zwangsweisen Einfluß üben, am allerwenigsten aber auf Menschen, die sich diesem Einfluß, noch nicht entziehen können, weil sie dem Beeinslusser nicht gewachsen, sind und ihn zunächst bewundernd betrachten, um ihn dann nachzuahmen. Und das zweite Argument, das ich Meidners Ausführungen hinzusügen möchte: Ein ganz großer Prozentsatz junger Menschen tut aus einem eigenartigen inneren Zrvangsgeftrhl heraus als jugendlicher und dann als erwachsener Mensch! genau das Gegenteil von dem, was ihm als Kind als Ideal vorgeschwebt hat. (Den Begriff „Kind" fasse ich hier jetzt bis zum 15. Jahr ungefähr.) Es ist eine mehrfache Beobachtung, die ich gerade bei mir in der Jugendgemeinschvft gemacht habe, daß ein Teil unserer eifrigsten und begeistertsten Mitarbeiter im Mer von 14 Jahren dem Blau- Weiß mit einer großen Begeisterung augchört haben. Es ist! also nicht der Fall, daß die Gewohnheit in der Wahl der politischen Betätigung im allgemeinen eine entscheidende Roklle spielt, obwohl natürlich das auch bei einzelnen ver Fall sein kann. Wer im allgemeinen: Hände weg von einer Beeinflussung der Kinder! Sie nützt nicht den Bestrebungen des liberalen Judentums, sondern sie entwürdigt höchstens die mit ernstein Eifer betriebene Arbeit der Jlis, da man zu leicht Gefahr laufen kann, die Jlis dann nur noch als rein politische Organisation zu betrachten und ihren religiösen Grundgedanken zu vergessen. Wenn die Jlis absolut Kindergärten einrichten wollen, denn so wollen sie da die Jüngstengrnppen aufziehen, dann unter anderer Flagge! Macht soziale Kindergärten aüs, in die ihr nicht nur jüdische, sondern bedürftige, und zwar nicht immer nur pekuniär bedürftige Kinder aufnehmt. Tie rein jüdische Betätigung und Erziehung junger Menschen hat wirklich solange Zeit, bis die zu Erziehenden selbst denken können. Ilse Wolfs, Berlin-Charlottenburg. Das Ili'Programm Berlin. Gemeinsame Beranstaltung. Donnerstag, den 23. Oktober, abends 8 Uhr: Bnntrr Abend bei Heinrichsdorsss, In den Zelten S. Pankow-Osten. Mittwoch, den 22. Oktober, 20 Uhr, bei Ilse Cohn, SchSuhaufer Allee 132. Weste«. Mittwoch, den 22. Oltoder, abends 8 Uhr, Diskusfionsabeud bei Renate Basco, Knefebeästraße 83. . Sonntag, den 28. Oktober, Ausflug. Treffen 9 Uhr auf dem Bahnhof Savignyplatz mit Fahrkarte nach Schmöckwitz. Oliva und Reu-Charlottendurg. Montag» den 20. Oktober, abends L Ahr, Heimabend bei Hildegard Bach, Kuffteiaer Straße 13. Frankfurt a. M. Sonnabend, den 18. Oktober: Teilnahme am Simchas-Tanroh- Fest des Jüdische» Jugendbuvdes (J.J.B.i in den oberen Raumen des Caf6 Hauptwache. — Dienstag, den 21. Oktober: Heimabend: „Aktuelles". Magdeburg. Am Dienstag, 21. Oktober, spricht Herr Dr. Karl Rosenthal, Prediger an der Resormgemeinde Berlin, über: „Das Wesen der Resormbewegung". STRAHL. & FALKE BLUMEN- AUSSTELLUNG BERLIN-W 66 ® MAUERSTR. 79 HRNRUFi ZMTRUM UU u. SOS« BLUMENSPENDEN . TRAUERSPENDEN TAFELSCHMUCK MIHEHDEKORATIOHEH nTHBRSILERISCHER AUSFlMnM

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.